Lesotho und Südafrika III

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Lesotho


Die erste Nacht in Lesotho verbrachten wir in der Nähe des Grenzüberganges, auf fast 3000 müM. Dazu konnten wir uns auf der Wiese der Masoba-Soba Lodge einrichten. Da wir schon am frühen Nachmittag eingetroffen waren, herrschte noch reger Betrieb auf der Strasse und an der Zollstation. Gegen Abend starteten wir ein Feuer, um das mitgebrachte Fleisch zu braten. Zum Nachtessen zogen uns wir jedoch ins Auto zurück, da es bereits empfindlich kalt geworden war.
Wir fuhren früh los am nächsten Tag, denn wir hatten eine recht lange Fahrt vor uns. Kaum unterwegs galt es, den ersten hohen Pass zu überwinden. Unser Land Cruiser keuchte im 2. Gang bergauf, bis wir die Höhe von über 3200 m erklommen hatten. Wir erkannten schnell, dass reisen in Lesotho vor allem aus einem stetigen Auf und Ab besteht, immer hoch hinauf und wieder runter. Die Strassen waren von erstaunlich guter Qualität, die Steigungen aber teilweise enorm steil. Im zweiten Gang hochfahren, heisst im selben Gang auch nach unten, um ein Überhitzen der Bremsen zu vermeiden. Auch in grosser Höhe trafen wir immer wieder auf kleine Dörfer, meist aus bescheidenen Rundhäusern gebaut. In der Nähe der Orte wurde vor allem Mais angebaut und man hielt Ziegen oder Schafe. Wir waren erstaunt, wie oft wir in entlegensten Gegenden auf Menschen stiessen, die entlang der Strasse gingen und wir fragten uns oft, woher sie kamen und was ihr Ziel sein mochte.

 

Die Landschaft war abwechslungsreich und eindrücklich. Nachdem wir zuvor kaum Autos begegnet waren, herrschte im Marktort Butha-Buthe ein veritables Verkehrschaos. Die Stadt war vollkommen verstopft und wir kamen nur langsam vorwärts. Nach etwa einer halben Stunde hatten wir das Zentrum durchquert. Danach herrschte generell auf der Strasse in Richtung der Hauptstadt Maseru markant mehr Verkehr. Der Teil des Landes, welcher an der südafrikanischen Nordwestgrenze liegt, ist dank einer Höhe von unter 2000 müM wesentlich fruchtbarer und nicht ganz so bergig. Etwa die Hälfte der 1.3 Millionen Einwohner Lesothos leben in dieser Region. Wir bogen von der Hauptstrasse in ein Seitental ab, um den Tsehlanyane Nationalpark zu erreichen. Wir richteten uns im Camp ein und starteten zu einer kurzen Wanderung dem Fluss entlang aufwärts. Weder der Campingplatz noch die Umgebung konnten uns aber wirklich begeistern. 


Am nächsten Tag mussten wir bis zur A1, der Hauptstrasse Richtung Maseru, zurückfahren. Zu Beginn war die Gegend stark besiedelt und sehr grün, gespickt mit schönen Sandsteinformationen. Schon bald schlichen wir jedoch wieder die steilen Passstrassen hoch und die Landschaft wurde karger. Auch hier weideten aber immer noch Mohair Ziegen, Schafe und Rinder, sogar Pferde und Esel, wichtige Transportmittel in den Bergen, knabberten am spärlichen Grasbewuchs. Der spektakuläre Mafika-Lisiu Pass, 3090 m hoch, machte unserem Land Cruiser richtig zu schaffen. Die Strasse überwindet auf einer Länge von 12 km über 1000 Höhenmeter. Die Steigungen waren teilweise wieder enorm steil, so dass sich unser Auto im zweiten Gang den Berg hoch kämpfen musste. Als die Strecke schliesslich so steil wurde, dass wir in den ersten Gang schalten mussten, begann die Kühlwassertemperatur zu steigen, was uns zwang, kurz vor der Passhöhe einen Halt einzulegen. Im Leerlauf sank die Temperatur rasch wieder auf normale Werte und die letzten paar hundert Meter konnten auch noch bewältigt werden. Etwa 20 km vor dem Katse Staudamm fanden wir ein ruhiges Plätzchen zwischen einem kleinen See und einem Fluss. Der See war von einer grossen Zahl verschiedener Entenarten bevölkert, die jedoch eher scheu waren und auf Distanz gingen. Dafür näherten sich ein paar Knaben aus einem der umliegenden Dörfer. Sie hatten zwar nicht den Mut, ganz in die Nähe zu kommen, liefen aber immer wieder an unserm Auto vorbei, wohl in der Hoffnung, einen Blick ins Innere zu erhaschen. Als es langsam dunkel wurde, mussten sie offenbar nach Hause und wir hatten eine ruhige Nacht.

Früh schon erreichten wir die Staumauer des Katse Stausees. Einmal mehr wurden wir an einer Barriere angehalten und unsere Daten wurden in eine Liste eingetragen, bevor wir die Werksstrasse über die 165 m hohe und 700 m lange Staumauer befahren konnten. Im Stausee gab es mehrere Forellenzuchten und wir hatten uns darauf gefreut, hier frischen Fisch zu erstehen. Leider war der Fabrikladen aber ausgerechnet an diesem Tag, dem Ostermontag, geschlossen. Im Visitor Center des Stauseebetreibers legten wir einen Halt ein. Ausser Informationen zu Grösse und Bau des Dammes bot die Ausstellung, die offenbar noch nicht fertiggestellt war, nicht viel Aufschlussreiches.
Nachdem wir bisher immer auf gut ausgebauten Teerstrassen unterwegs waren, änderte sich dies nun drastisch. Für die folgenden 50 km benötigten wir fast drei Stunden. Zwar waren keine grossen Pässe zu bewältigen, aber die Piste war in einem erbärmlichen Zustand. Vor allem die querverlaufenden Auswaschungen zwangen uns immer wieder, auf Schritttempo zu reduzieren. Alle paar Kilometer fuhren wir durch ein weiteres kleines Dorf. Obwohl die Bewohner in einfachsten Verhältnissen leben, winkten sie uns meist fröhlich zu und freuten sich offensichtlich, dass Fremde ihr Gebiet besuchten.
Bei Thaba-Tseka trafen wir wieder auf eine gute Teerstrasse, dafür begann hier wieder das Achterbahn fahren - hoch hinauf und tief hinunter. Nachdem wir auf der Rumpelpiste knapp 20 km/h geschafft hatten, stieg unser Durchschnitt nun immerhin wieder auf etwa 40 km/h. Herrliche Aussichten belohnten uns aber für die anstrengende Fahrt. Auch in grossen Höhen weideten die Hirten ihre Tiere. Da sie weit weg vom nächsten Dorf waren, lebten sie dabei in primitiven, winzigen Grashütten. Erst nachdem wir die hohen Berge hinter uns gelassen hatten, ging es wieder zügiger voran, dafür kämpften wir jetzt wieder mit den vielen Bremsschwellen in den Strassen. Bevor wir unser Ziel erreichten, wurde unsere Geduld ein letztes Mal auf die Probe gestellt, denn drei lange Strassenbaustellen führten zu längeren Wartezeiten. Schliesslich trafen wir aber an unserem Übernachtungsort, dem Parkplatz einer schönen Lodge, ein. Wir genossen auf der Terrasse ein kühles Bier bei bester Aussicht über das Tal. Auch zum Nachtessen suchten wir das hübsche Restaurant auf.

Wieder auf dem Weg südwärts, erneut in die hohen Berge hinein, erfreuten wir uns an einer abwechslungsreichen Landschaft. Nachdem wir auf unter 2000 m gestartet waren, stieg die Strecke wieder stetig an und bot das bereits gewohnte Auf und Ab. In Semonkong hatten wir einen Abstecher in eine Schlucht und zum Maletsunyane Wasserfall geplant. Kurz vor dem Ziel erreichten wir wieder einmal eine Schranke und ein Kassenhäuschen. Der Eintrittspreis für Einheimische betrug 70 Maloti, etwa 3.50CHF, während wir als Ausländer zweieinhalb mal soviel bezahlen sollten. Da der Wasserfall ohnehin nur aus der Ferne zu sehen gewesen wäre, fanden wir das doch etwas teuer. Für die Leute an der Kasse war der Preis jedoch unumstösslich, so dass wir verzichteten und die 7 km Rumpelpiste wieder zurück fuhren.  
Auf der Weiterfahrt hatten wir immerhin Gelegenheit, von einem Aussichtspunkt an der Hauptstrasse aus doch noch einen Blick in die Schlucht und auf einen anderen Wasserfall zu werfen. Die Strasse folgte mehrheitlich dem Senqu Fluss, wobei es immer wieder galt, steile Uferhänge zu umfahren. An diesem Fluss richteten wir uns später zum Übernachten ein. Wir parkten unseren Camper zwischen schattigen Büschen und machtes es uns gemütlich. Auf nur gerade 1600 m Höhe war die Temperatur inzwischen auf gute 25 Grad gestiegen, so dass wir froh waren, im Schatten zu stehen. Da wir grillen und ein Brot zu backen wollten, mussten wir genügend Holz sammeln und Ueli musste im sandigen Ufer eine Feuerstelle graben. Das Entrecote Double gelang wunderbar, und auch das Brot aus dem Gusstopf machte schon Lust auf das Frühstück am nächsten Morgen. Die Nacht war sternenklar, was Ueli die Gelegenheit gab, mit der neuen Nikon Z6 III einige Astrobilder zu schiessen. Im Osten zeigte sich die Milchstrasse und gegen Westen waren einige der bekannten Sternbilder, inklusive Uelis Lieblingsstern, dem Rigel,  gut sichtbar. 

Sehlabathebe National Park

Die Nacht war ruhig, obwohl wenige Meter über uns die Hauptstrasse durchführte. Bis zu unserem Tagesziel, dem Sehlabathebe National Park ganz im Südosten des Landes, waren nur  etwa 130 km zu fahren und richtig hohe Pässe waren dabei nicht zu überwinden. Lange Zeit folgten wir weiter dem Senqu Fluss und bogen erst kurz vor Qacha’s Nek nach Osten ab, wo die Berg- und Talfahrt wieder los ging, hier allerdings auf einer exzellenten, von Chinesen erbauten Strasse. Noch vor dem Mittag erreichten wir den Nationalpark. Nachdem wir den Eintritt beim Hauptquartier bezahlt hatten, rumpelten wir über 8 km Piste zum Campingplatz. Auf dem Weg dorthin sahen wir  im grasigen Gelände mehrere Antilopen und über uns kreiste ein grosser Bussard. Sowohl die Lodge als auch die Einrichtungen für den Campingplatz waren einige Jahre zuvor aufgegeben worden, so dass keine Infrastruktur mehr vorhanden war. Die Lage des Platzes inmitten der Natur ist jedoch herrlich. Direkt vom Camp aus starteten wir zu einer schönen Wanderung. Der Weg führte durch interessante Felsformationen und vorbei an kleinen Seen bis an die Landesgrenze Lesothos, wo man einen weiten Ausblick in den südafrikanischen Drakensberge Nationalpark hatte. Auf dem Rückweg begegnete uns eine berittene Patrouille, die offenbar die Grenzen kontrollierten. Weitere Felsformationen und eindrückliche Steinbögen säumten den weiteren Verlauf des teilweise kaum erkennbaren Weges. Ganz in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes gab es einen Rock Pool zu besichtigen. Das natürliche Wasserbecken lag idyllisch unter einem farbenfrohen Felsüberhang. Wie die Wetterprognose prophezeit hatte, überzog sich der bisher blaue Himmel immer mehr, bis schliesslich sogar etwas Regen fiel.


Südafrika III

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Südliche Drakensberge

Wir verliessen den wunderschönen Sehlabathebe Nationalpark und fuhren zurück bis Ramatseliso. Dort befindet sich ein kleiner Grenzposten nach Südafrika, welcher den Weg bis zum Hauptübergang in Qacha’s Nek erspart. Ueli erkundigte sich bei einem Taxifahrer nach dem Zustand der Piste und dem Zeitbedarf  hinunter nach Maloti. Er erklärte, dass er die Strecke regelmässig mit seinem kleinen Toyota befahre und dafür etwa 2 h benötige. Diese Informationen reichten uns aus, um die Grenze hier zu passieren. Auf der Lesotho-Seite wurden unsere Pässe ausgestempelt und hundert Meter weiter, bei der südafrikanischen Grenzstation, erhielten wir den Einreisestempel. Keine zehn Minuten später waren wir wieder unterwegs.
Die Piste war tatsächlich gut zu befahren und landschaftlich sehr schön. Nachdem wir die ersten kleinen Ortschaften auf etwa 1500 müM erreichten hatten, verschlechterte sich der Zustand zwar, blieb aber weiterhin problemlos für uns. Wir durchquerten Maloti, ein Township von beachtlicher Grösse, mit unzähligen, auf grosser Fläche verstreuten Häusern. Die Kleinstadt Matatiele bot uns mit vielen Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten Gelegenheit, wieder einmal unsere Lebensmittelvorräte aufzustocken und etwas Diesel nachzufüllen. Da wir noch vor dem Mittag alles erledigt hatten, beschlossen wir, noch ein gutes Stück weiterzufahren. Viele Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich in dieser Gegend nicht an und wildcampen ist schwierig, da die Region von vielen Farmen besiedelt ist und so meist eingezäuntes Agrarland vorherrscht. Unser Plan war daher, bis nahe an den Naude’s Neck Pass zu fahren und dort auf einer Schaffarm zu campen. Die ersten 80 km Teerstrasse waren schnell geschafft, auf den anschliessenden Pisten durch die Berge musste die Geschwindigkeit aber wieder massiv zurück geschraubt werden. Die Landschaft war weiterhin geprägt von Viehzucht und Ackerbau, mehrheitlich grosse, von Weissen geführte Betriebe.
Kurz vor dem Erreichen unseres Tagesziels sahen wir in den Feldern grössere Gruppen von Kronenkranichen. Die wunderschönen, stattlichen Vögel mit ihrem goldgelben Federbüschel auf dem Kopf liessen sich bei der Futtersuche nicht gross stören. Auf der Vrederus Farm angekommen, wurden wir herzlich willkommen geheissen. Da um diese Jahreszeit nicht viel Betrieb war,  boten sie uns an, uns neben einem Ferienhäuschen einzurichten und dessen Infrastruktur zu benutzen. Die ganze Anlage ist sehr schön gebaut und liegt am Ufer des Naude's Sees, welcher bei Anglern sehr beliebt ist. Neben der Zucht von Merinoschafen ist die Betreuung und Unterbringung von Forellenfischern ein zweites Standbein für die Farm.
Das Wetter war uns weiterhin wohlgesinnt und wir starteten den Anstieg zu einem der höchsten Pässe Südafrikas, den Naude's Neck Pass, bei strahlendem Sonnenschein. Die Piste war gut zu befahren und die Landschaft weiterhin eindrücklich. Von der Passhöhe auf 2587 m führt die Route auf der anderen Seite hinunter nach Rhodes, einer kleinen Ortschaft, welche mit ihren Holzhäusern ein wenig Wildwest Charakter verströmt.
Wir folgten danach der R393 durch ein fruchtbares Tal und erreichten am Ende den Barkley Pass. Kurz bevor wir wieder auf die Teerstrasse gelangten, war die Piste durch einen grossen LKW blockiert. Ein Mann war dabei, jedes einzelne Rad, und davon gab es einige, zu desinfizieren. Da in weiten Gebieten die Gefahr von Maul- und Klauenseuche herrscht, dürfen fremde Fahrzeuge erst zu den Rinderfarmen fahren, nachdem sie diese Prozedur über sich ergehen liessen. Unterhalb des Passes richteten wir uns auf dem Campingplatz einer weiteren Farm ein. Dort lernten wir unsere einzigen Nachbarn, Kelly und Charly aus England kennen. Die beiden waren einen Monat zuvor in Kapstadt angekommen und nun entlang der Westküste Afrikas auf dem Weg zurück nach Europa.


Morgan Bay

Unser nächstes Ziel war die Wild Coast am Indischen Ozean. Die Fahrt verlief mehrheitlich ereignislos durch eine Landschaft, die noch immer geprägt war von Viehwirtschaft. Uns fielen jedoch die vielen Streusiedlungen auf. Wohin wir blickten, lagen kleinere und grössere Häuseransammlungen, die in allen Farben zwischen den Feldern leuchteten. Ein Ortszentrum schienen die Siedlungen nicht zu haben und auch Infrastruktur war wenig auszumachen.

Das Ziel am heutigen Tag war Morgan Bay. Da wir von Norden her über Nebenstrassen anreisten, mussten wir auf einer kleinen Fähre das Kei Mouth überqueren. Am Ankunftstag hatte Myrta Geburtstag. Da passte es gut, dass im Morgan Bay Hotel ein beliebtes Restaurant angesiedelt ist, wo wir ein gediegenes Nachtessen geniessen konnten. Ueli hatte im Vorfeld die Managerin gebeten, eine kleine Überraschung vorzubereiten. Diese bestand darin, dass nach dem Essen über Lautsprecher die «Happy Birthday» Melodie erklang und das Personal singend ein kleines Dessert mit brennender Wunderkerze an den Tisch brachten.

Das Wetter am folgenden Morgen war zwar etwas trübe, sollte jedoch laut Wetterbericht trockene bleiben. Wir nutzten die Gelegenheit, um der Steilküste entlang eine kleine Wanderung zu unternehmen. Der Weg bot herrliche Aussichten auf die Felsen und das tosende Meer darunter. Bei den Morgan Bay Cliffs entdeckten wir eine grosse Klippschliefer Kolonie. Die Tiere flüchteten zwar, sobald wir in die Nähe kamen, tauchten aber nach ein paar Minuten Geduld wieder auf.

 

Zurück im Camping erlebten wir ein kleines Drama. Seit dem Vortag beobachteten wir eine Taubenmutter, die ihr aus dem Nest gefallenes Küken immer wieder mit Futter versorgte und wärmte, in der Hoffnung, dass dieses überleben würde. Nun mussten wir mit ansehen, wie ein freilaufender Hund sich das Jungtier in einem unbeaufsichtigten Moment schnappte und mit ihm das Weite suchte. 


Old Thomas River Village

Auf dem Weg zum nächsten Tagesziel machten wir einen Abstecher nach Old Thomas River, heute ein nahezu unbewohntes Museumsdorf. Der um 1800 von Missionaren gegründete Ort diente Händlern und Siedlern als Rast- und Verpflegungspunkt und erhielt in den 1870er Jahren sogar einen Bahnhof an der Strecke zwischen Est London und Queenstown. Neben den Bahngebäuden und ein paar weiteren Häusern aus der Zeit sind in den Vorgärten vor allem alte Gerätschaften und Maschinen zu besichtigen. Das sonst beliebte Ausflugsziel wirkte ausserhalb der Saison, an einem Werktag, ziemlich ausgestorben und die paar wenigen Geschäfte und das Dorfmuseum waren geschlossen. Um nicht die selbe Strecke nochmals zu fahren, wollten wir über eine nordwärts führende Piste zur Hauptstrasse zurück kehren. Kurz vor Ende der Piste standen wir jedoch unvermittelt vor einem geschlossenen Tor. Wie überall in der Gegend wurden, wegen der Maul- und Klauenseuche, an Zufahrtsstrassen zu Siedlungen an neuralgischen Stellen die Pneus der Fahrzeuge desinfiziert. Der nun vor uns liegende Posten war jedoch einfach nicht besetzt und deshalb geschlossen. Da keine Umfahrungsmöglichkeit bestand, hiess es umkehren und den ganzen Weg zurück zu fahren.


Roydon Reserve

In der Roydon Reserve, ein paar Kilometer südlich von Queenstown, blieben wir über Nacht. Das Naturschutzgebiet ist zwar nicht sehr gross, dafür aber geschichtsträchtig. Wie uns der Besitzer stolz erklärte, wurde die Anlage im 19. Jahrhundert von Queen Victoria persönlich gegründet und ist seit der Übergabe durch die Königin nach wie vor in der Hand derselben Familie. Gamedrives sind im Areal nicht gross ausgeschildert, laut Auskunft des Managers durfte jedoch überall gefahren werden, wo bereits Spuren vorhanden waren. Sollte es zu sumpfig werden, dreht man einfach um. Wir kurvten in der Folge kreuz und quer durch die Landschaft. Trotz der begrenzten Fläche des Reservates, stiessen wir auf erstaunlich viele Tiere. Zudem war die Fahrt ein kleines Abenteuer, welches wir einmal mehr nur erleben konnten, da wir mit einem Geländefahrzeug unterwegs sind. Speziell in Bezug auf die Tierwelt sind die in diesem Naturschutzgebiet vorkommenden, dunkel gefärbten Springböcke. Es handelt sich dabei nicht um eine eigene Art, sondern eine durch Zucht entstandene Farbvariante der Springböcke. 
Die Roydon Reserve bietet nicht eigentliche Campingplätze an, wir konnten jedoch neben einem der kleinen Häuschen parken und dessen Infrastruktur nutzen. Im angeschlossenen Restaurant, welches auch Nachtessen angeboten hätte, genossen wir einen Drink zum Feierabend.


Mountain Zebra Nationalpark

Noch vor dem Mittag erreichten wir den nächsten Nationalpark. Wir hatten also viel Zeit, die Gegend zu erkunden. In der Ebene, direkt nach dem Eingangstor, war noch nicht viel Betrieb, als wir jedoch über die steile Auffahrt das Hochplateau erklommen hatten, weideten dort grosse Herden verschiedener Antilopen und vor allem auch die namensgebenden Bergzebras. Diese eher seltene Art unterscheidet sich von den Steppenzebras hauptsächlich durch das breitere Streifenmuster am Hinterteil und den weissen Bauch.
Nach einer ausgedehnten Pirschfahrt erreichten wir den überraschend gut ausgestatteten Campingplatz. Direkt vom Camping aus konnten wir innerhalb der Umzäunung eine etwa 2.5 km lange Wanderung unternehmen. Ausserhalb des Zauns ist es nicht ratsam, das Auto zu verlassen, da im Park auch Grosskatzen unterwegs sind. Der steinige Weg führte hoch auf eine Felskuppe, wo sich eine herrliche Aussicht auf die Umgebung bot.
Bevor wir anderntags den Park wieder verliessen, wollten wir auch den südlichen Teil erkunden. Bereits nach wenigen Kilometern tauchten zu unserer grossen Überraschung drei Spitzmaulnashörner auf. Mit diesen Tieren hatten wir nicht gerechnet, da ihr Vorkommen in der Liste nicht aufgeführt war, um nicht Wilderer anzuziehen. Eine weitere Massnahme, die viele Nationalparks ergreifen, um der Wilderei Einhalt zu gebieten, ist das präventive Entfernen der Hörner. Die drei gesichteten Nashörner waren jedoch zu unserer Freude noch komplett ausgestattet. Die Piste stieg anschliessend ebenfalls zum Hochplateau auf, wo wir wieder auf eine Vielzahl von Tieren stiessen.


Camdeboo Nationalpark

Um diesen weniger bekannten Nationalpark zu erreichen, lagen gute zwei Stunden Fahrzeit vor uns. Wir fuhren durch typische Karoo Landschaften, d.h. kaum besiedelte, grosse Grasebenen und immer wieder Gebirgszüge und einzelne Bergrücken, die sich aus der Fläche erheben.
Wir checkten gleich nach der Ankunft im Camping ein, um danach dem Highlight des Nationalparks, dem Valley of Desolation, einen Besuch abzustatten. Von der Kleinstadt Graaff Reinet aus führt eine schmale und steile Bergstrasse hoch zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt und den Nqweba Stausee. Am Ende der Strasse, wenige Kilometer weiter, führt ein steiniger Pfad zur Abbruchkante des Berges, direkt oberhalb des berühmten Valley of Desolation. Dieses zeigt sich als eindrücklicher Canyon, aus welchem unzählige rote Felstürme ragen - eine wirklich spektakuläre Landschaft. Der Nordteil des Camdeboo Nationalparks bietet eigentlich Gelegenheit für kleinere Pirschfahrten. Leider waren auch hier nach starken Regenfällen die Pisten gesperrt und das Gebiet deshalb nicht zugänglich. Wir nutzten die Zeit daher, um in der Stadt einige Einkäufe zu erledigen. Dabei entdeckten wir zu unserer Freude eine hervorragende Bäckerei, „The Bakery“ genannt, die feines Brot und Süssgebäck anbot. Nebenbei organisierten wir einen Mechaniker, um die Handbremse am Toyota wieder einmal einstellen zu lassen. Wir erkundigten uns an einer Tankstelle nach entsprechenden Adressen. Die Leute starteten ein paar Telefonanrufe und wenige Minuten später tauchte Willie, der empfohlene Mechaniker, bei uns auf. Wir vereinbarten einen Termin für den nächsten Tag. Ueli machte sich am nächsten Morgen auf zur Werkstatt, wo die Arbeit ausgeführt wurde und kehrte bereits
 nach einer guten Stunde zum Campingplatz zurück.

Am Nachmittag machten wir auf, um die Gegend rund um den Stausee zu erkunden. Tiermässig war erwartungsgemäss nicht viel Betrieb in der Natur. Der Park ist definitiv zu klein, um grössere Gruppen von Antilopen oder anderen Arten zu beherbergen. Zudem bietet die Landschaft mit vielen Büschen und teils hohem Gras den Tieren viele Versteckmöglichkeiten.


Addo Elephant Nationalpark

Tags darauf stand eine etwas längere Fahrt bevor. Zwar mass die ganze Strecke nur etwas über 250 Kilometer, wovon wir die ersten 150 km nach knapp 2 Stunden geschafft hatten. Ab Sommerset East hiess es dann jedoch die restlichen 100 km auf Pisten zurückzulegen. Den ersten davon Teil bewältigten wir noch mit ca. 40 km/h. Die anschliessende Anfahrt und Querung des Zuurberg Passes und die Strecke durch den Nationalpark stellte sich jedoch als wirklich ruppige Rumpelpiste heraus und war entsprechend langsam. An der Rezeption des Addo angekommen, erfuhren wir, dass der Campingplatz im Nationalpark ausgebucht war. Wir hatten bereits damit gerechnet, denn wir trafen wieder einmal das Wochenende. Nur etwa 10 km entfernt fanden wir aber eine gute Alternative in einem wunderschönen Campingplatz auf einer Farm.
Am folgenden Morgen machten wir uns früh auf, um als Tagesbesucher einen ausgedehnten Gamedrive zu unternehmen. Bereits um 7.30 Uhr bezogen wir an der Rezeption unseren Tagespermit. Im Zentrum des Parks hatten wir wenig Glück mit Tiersichtungen, denn beidseits der Strasse wachsen hohe und dichte Sträucher, hinter denen sich die kleineren Parkbewohner verstecken können. Nach dem Frühstück, das wir in der einzigen eingezäunten Pic Nic Stelle des Parks genossen, fuhren wir in den südlichen Teil des Parkes. Dort besteht die Landschaft vermehrt aus offenem Wiesland und Savanne, wo nun vermehrt Antilopen und Zebras weideten. Auf der Rückfahrt trafen wir dann endlich auf zwei grosse Gruppen von Elefanten. Auch ein zusätzlicher Abstecher in den Nordosten, lohnte sich für uns. Nebst den bereits gesichteten Antilopen und Zebras kamen uns mehrere grosse Vögel vor die Linse, unter anderen einer der stattlichen Sekretär Vögel . Zudem konnten wir aus nächster Nähe zwei gelbe Mangusten beim jagen beobachten.

 

Nach über hundert Kilometern Pirschfahrt verliessen wir den Park und fuhren weiter bis Kirkwood, wo wir an einem Fluss übernachten wollten. Neben uns im selben Camping stand wieder einmal ein Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen. Wir kamen mit dem Paar ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass Peter ein paar Jahre zuvor, als unser Toyota umgebaut wurde, den Dachträger von Ueli abgekauft hatte und sich bestens an uns erinnerte. Was für eine kleine Welt!


Baavianskloof

Baavianskloof ist eine beliebte 4x4 Strecke durch ein über hundert Kilometer langes Tal zwischen zwei Bergmassiven. Ein Grossteil der Piste ist auch für normale Fahrzeuge möglich, allerdings nur von der Westseite her. Der anspruchsvollste Abschnitt liegt nahe dem Ostende, dem Holgat Pass. Vor allem der Beginn und das Ende sind landschaftlich sehr eindrücklich. Ausserhalb des Naturreservats wird nach wie vor Viehwirtschaft betrieben, Rinder, Schafe und vor allem Mohair Ziegen werden gezüchtet. Entlang der Route gibt es viele einfache Übernachtungsmöglichkeiten.

Die ersten 30 km führen noch auf breiten Pisten bis zum eigentlichen Beginn der Route. Diese ist spektäkulär, führt doch die Piste durch eine enge Schlucht umrahmt von roten Felsformationen. Dann öffnet sich das Gelände und man durchfährt abwechslungsreich gestaltetes Landwirtschaftsgebiet. Je weiter man in das weite Tal vordringt, um so abgelegener leben die wenigen Farmer. Bei der Doorigskloof Farm planten wir unsere Übernachtung. Der einfache Campingplatz liegt abseits der Piste an einem kleinen See. Unsere Nachbarn waren ein holländisches Paar welches ihre Reise zurück nach Europe erst gerade begonnen hatte. In der Nacht brach ein heftiges Gewitter über uns herein und wir waren froh in ein einem wetterfesten Camper schlafen zu können, im Gegensatz zu den Nachbarn, welche im Dachzelt nächtigten.

Bald erreichten wir die Westgrenze des Naturreservats wo wir auch die Eintrittsgebühren bezahlten. Ein kleiner Pass zeigte uns ein erstes Mal, dass die Piste auch etwas anspruchsvoller sein kann, den Geländegang benötigten wir aber noch nicht. Das änderte sich beim Anstieg zum Holgat Pass. Hier war die Strecke zum Teil sehr steil und daher auch entsprechend ausgewaschen. In der Geländeuntersetzten zuckelten wir langsam bergan und erreichten ein Hochplateau. Dort trafen wir dann auch auf den Porsche Cayenne, welchen uns entgegenkommende Motorradfahrer angekündigt hatten. Wir dachten erst, wenn er da hochgekommen ist, wird der Rest wohl auch machbar sein. Ein Trugschluss, denn die Ostrampe war viel einfacher zu befahren als die ihm noch bevorstehende Westseite es Passes. Ein kurzer Weg führt dort zu einer alten Seilbahn, welche aber schon lange ausser Betrieb ist. Eine 700 m lange horizontale Bahn war gebaut worden um eine Farm auf der anderen Seite einer tiefen Schlucht an die Strasse anzubinden. Scheinbar die einzige rein private Seilbahn auf dem afrikanischen Kontinent. Damit konnte der Abtransport der Farmprodukte, inklusive Lebendvieh in 12 Minuten an die Strasse Transportiert werden, ohne Seilbahn war es eine 3 ½ h Reise gewesen.

Entlang eînes langen Flusstals erreichten wir die Zivilisation wieder. Durch grosse Zitrusplantagen und noch einmal eine lange Rumpelpiste erreichten wir schliesslich gut geschüttelt Jeffreys Bay an der Küste.


Cape St. Francis

Am Morgen konnten wir wieder einmal in unserem Lieblingssupermarkt, einem Foodlovers Market, einkaufen. Diese Kette ist leider nur in grösseren Städten vertreten und bietet eine grössere Auswahl, vor allem von höherwertigen Lebensmitteln.
Zum Kap waren es nur noch etwa 30 Km. Wir parkten das Auto und spazierten an der eindrücklichen Küste entlang zum Leuchtturm. Die Brandung war gigantisch, auch wenn es gar nicht starken Wind hatte. Überall trafen wir auf kleine, aber interessante Details, vor allem Pflanzen und Felsformationen. In der nahen St. Francis Bay beobachteten wir unerschrockene Wellensurfer, die Gegend ist ein weltbekannter Surfhotspot.


Garden Route Nationalpark

Zwei Fahrstunden weiter westlich besuchten wir die „Big Trees“ in einem kleinen Sektor des Tsitsikamma Teils des Nationalparks. Einige wenige, riesige „Yellowwood“ Bäume haben das Abholzen in diesem kleinen Waldstück überlebt. Der grösste ist über 1000 Jahre alt und misst mehrere Meter im Durchmesser. Wir erweiterten den kurzen Weg zu diesem Giganten und machten eine grössere Runde durch den unberührten Urwald.

Danach fuhren wir hinunter zum Storm River Mouth wo wir am Vortag einen Stellplatz reserviert hatten. Das Camp liegt direkt am Meer, die gewaltigen Wellen brechen an den ufernahen Felsen. Aber auch der Wind war entsprechend stark und wir positionierten uns in den hinteren Reihen und stellten das Auto quer zum Wind. Das Kochen stellte sich als nicht ganz einfach heraus, denn auch im Windschutz war es alles andere als windstill. Aber rechtzeitig bevor es auch noch zu regnen anfing konnten wir uns in unser Häuschen zurückziehen. Später mussten wir gar das Dach zwischenzeitlich schliessen, zu stark war der Wind und das Auto stand nicht mit der Nase im Wind.

Die Nacht war entsprechend unruhig und am Morgen türmten sich die Wellen noch bedeutend höher. Bis gegen Mittag regnete es immer wieder ein wenig und das Wetter blieb trüb. Dann aber flaute der Wind ab und es klarte zunehmend auf. Wir machten eine Wanderung zur Mündung des Storms River. Entlang des Weges wohnte eine ganze Meute von Klippspringer und im Gegensatz zu allen anderen Begegnungen, waren diese hier erstaunlich zutraulich, vermutlich sind sie die vielen Besucher gewohnt. Die neue Hängebrücke über den Fluss war noch immer Bau, sodass uns der Blick in die eindrückliche Schlucht leider verwehrt blieb.

Unsere Reise führte nun der Garden Route entlang westwärts, der Küste entlang. Ein erster Abstecher führte hinunter nach Nature’s Valley. Eine Lagune hinter einem breiten Sandstrand trennt das Meer von der Flussmündung. Hier war die Küste noch nicht verbaut und da es sich um einen Nationalpark handelt, bleibt das hoffentlich auch so.

Danach machten wir einen Halt in Keurboomstrand um von dort zum „Rock Arch“ zu wandern. Vom Ort aus geht man dem Strand entlang etwas mehr als einen Kilometer nach Osten. Da offensichtlich gerade Flut herrschte, mussten wir an schmalen Stellen des Strandes immer wieder den anrollenden Wellen ausweichen. Vor allem eine Stelle war heikel, denn hohe Wellen brauchten so viel Zeit zum Ablaufen, dass die nächste bereits heranrollte bevor das Wasser sinken konnte. Mit etwas Geduld erwischten wir aber einen günstigen Moment um die Felsklippen trockenen Fusses zu umlaufen.

Dann standen wir vor dem eindrücklichen Steinbogen. 


Robberg Nature Reserve

Zurück beim Auto fuhren über Plettenberg Bay hinaus zur Robberg Nature Reserve. Da wir erst um Mittag eintrafen, war der Parkplatz bereits voll belegt und wir mussten ausserhalb parken. Die Rundwanderung zum „The Point“ entlang der Nordseite zurück über die Südküste ist nur etwa 9 Km lang. Der Weg ist aber an einigen Stellen ausgesetzt und oft muss man auch über Felsen kraxeln, sodass man genügend Zeit einplanen sollte. Immer wieder konnten wir von hoch oben auf Seehundkolonien hinunterschauen und sie in grossen Schwärmen im Wasser beobachten. An der Spitze der Halbinsel angekommen, wurde der Wind markant stärker und in exponierten Lagen musste man sich richtiggehend dagegenstellen. Um die Spitze herum führt der Weg eine längere Strecke durch grosse Felsbrocken und man musste sich konzentrieren. Eine grosse Kolonie Kormorane hat sich in der Gegend eingenistet. Da dieser Küstenabschnitt dem offenen Ozean zugewandt ist, donnerten einmal mehr grosse Brecher in die Felsen, ein Riesenspektakel. Nun ging es immer wieder hoch und runter dem Ufer entlang. Über eine breite Sandzunge führt der Wanderweg an einer Insel vorbei und bald hoch zum Parkplatz und weiter zum Eingangstor, weitere 500 m entfernt.

 

Noch 35 Km trennten uns nun vom Tagesziel, einem Campingplatz in der Nähe von Knysna.     


Knysna und Umgebung

Wir waren im Woodbourne Resort, ein paar Kilometer ausserhalb von Knysna, bestens aufgehoben. Hier lernten wir auch Eric und Gabi aus dem Kanton Zürich kennen, sie reisen im Landy durch Afrika.

Kurz nach Mittag machten wir uns auf den Weg ins Stadtzentrum. Vorher fuhren wir aber noch hoch zum Aussichtspunkt über die Knysna Passage, dem schmalen Durchgang vom Meer in die gross, flache Lagune von Knysna.
Danach besuchten wir eine empfohlene Bäckerei auf der Thesen Island, um einmal mehr ein richtig feines Brot zu kaufen. Die Insel wird von besser gestellten Leuten bewohnt und hat eine kleine Einkaufsstrasse wo entsprechende Angebote verfügbar sind.
Wir parkten ausserhalb der Waterfront, dem Ort wo der Tourismus in Knysna brummt. Am Jachthafen besteht ein grosses Angebot von Souvenirläden und Restaurants, was halt der Besucher so braucht. Wir liessen uns für einmal mittreiben, nahmen den Aperitif in der Pitratenbar ein und genossen anschliessend ein hervorragendes Dinner mit einem „Seafood Platter for Two“. Schon die Vorspeise hätte fasst gereicht, das Hauptgericht war dann aber mehr als genug, aber auch sehr fein.

Am Folgetag machten wir uns auf, die „7 Passes Road“ zu befahren. Die Route startet einige Kilometer westlich von Knysna und führt, meist auf eine Piste, bis nach George. Die Pässe sind aber kaum zu bemerken, keine ist über 300 m hoch. Die Landschaft ist geprägt von Baumplantagen und Landwirtschaft, nur vereinzelt fährt man durch Naturlandschaften.
Bei einem weiteren „Big Tree“, in einem weiteren Teil des Garden Route Nationalparks machten wir ein stündige Rundwanderung. Ein weiterer Abstecher brachte uns zu einem Aussichtspunkt von welchem aus man die „Map of Africa“ bestaunen kann. Zwei Flussläufe verlaufen so, dass sie der Kontur des Südteils des afrikanischen Kontinents bilden. Mit etwas Fantasie lässt sich der Rest des Kontinents erahnen.

Danach führt die Strasse steil hinunter an die Küste. Vom Ebb and Flow Camping machten wir eine weitere Wanderung dem Flusslauf entlang landeinwärts. Wir hofften leider vergebens einen der Eisvogelarten welche in der Region ansässig sind zu entdecken. Aber auch so war es ein interessanter Abstecher.
Zurück in Knysna wollten wir in der Deutschen Metzgerei Wurst und Fleisch für die nächsten Tage einkaufen. Der Laden war aber samstags leider geschlossen. Gleich nebenan bot ein Foodlovers Market aber ein gutes Angebot.

 

Etwas über 20 Km führte uns eine Piste in einen weiteren Teil des Nationalparks. Auch hier hätte es einige sehr schöne Wanderungen durch den Naturwald. Wir checkten im Diepwell Camping ein. Nach einigen Missverständnissen war klar dieses Camp ist eher für Zelte als für Fahrzeuge geeignet. Zum Glück liess und die Rezeptionistin schliesslich im PicNic Platz übernachten, denn der Parkplatz der Zeltler war so uneben, dass er für uns zum Übernachten unbrauchbar war.


Oudtshoorn

Sobald man den Nationalpark hinter sich lässt, fährt man wieder durch Baumplantagen, hier meist Föhren. Bei De Vlugt bogen wir auf eine Nebenpiste ab und schon vor Mittag waren wir in Outhoorn.

Wir besuchten die „Safari Ostrich Farm“. Dort kann man einiges über die Straussenzucht lernen. Über 200 Farmen gibt es noch immer in der Region, die Safari Farm selbst besitzt etwa 2500 Tiere. Wir hatten nicht gewusst, dass es drei Arten Strausse in Afrika gibt: der simbabwische ist mit 2.4 m der grösste, der Kenianische und schliesslich der kleinste, der südafrikanische. Es wurde erklärt wie der Strauss zu überlisten ist, damit er mehr Eier legt als die Natur vorsieht. Wenn man weiss, dass der Laufvogel ein Gehirn hat welches gerade Mal 40 g wiegt, das Auge ist mit 60 g bedeutend grösser, wundert es einem nicht, dass das einfach möglich ist. 


Five Shy Meercats Adventure

Meercats, auf Deutsch Erdmännchen, sind in der wilden Natur nur schwer zu beobachten. Einige Kilometer westlich von Oudtshoorn bietet ein Team den Besuch von Erdmännchen Kolonien an. Das sind wildlebende Gruppen, die immer wieder an anderen Orten in der Umgebung zu finden sind. Das Team begibt sich am Vorabend zu den bekannten Lokalitäten um herauszufinden, wo die Gruppe übernachtet. Ist das klar, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie bei den ersten Sonnenstrahlen aus ihren unterirdischen Tunneln auftauchen um sich in der Sonne zu wärmen. Das heisst aber auch, dass sie bei Regenwetter nicht auftauchen werden. So kann es sein, dass die Tour kurzfristig abgesagt wird.
Wir mussten früh aus den Federn und trafen uns bereits um halb acht Uhr an einem zuvor kommunizierten Treffpunkt. Von dort aus fuhren wir hinter dem Guide einige Kilometer zu einer Stelle im Farmland wo es einen Bau hat. Wir parkten, fassten einen Campingstuhl und gingen ein paar hundert Meter zu einem zuvor erkundeten Bau. Dort reihten sich die Besucher im Halbkreis auf und das Warten begann. Es kann ein paar Minuten aber auch mehrere Stunden dauern, bis sich die Tiere zeigen. Das Team hatte die Tiere über Monate daran gewöhnt, dass wenn sie aus ihrem Bau kamen, ganz in der Nähe Menschen sitzen, die aber keine Gefahr darstellen.
Wir musste etwa eine habe Stunde Geduld haben, bis das erste Erdmännchen an der Oberfläche auftauchte. Und dann ging es Schlag auf Schlag bis die ganze Kolonie aufgetaucht war. Wir konnten die Tiere aus kurzer Distanz beobachten ohne dass diese sich gestresst fühlten. Nach etwa einer Stunde packten wir zusammen und fuhren zurück in die nahe Stadt.


Cango Caves und Gamkaskloof

Nur eine halbe Stunde nördlich, am Fusse des Swartberg Passes, liegt die Cango Höhle. Wir hatten zwar schon einige Höhlen besichtigt, wollten aber wieder einmal eine Grotte besichtigen. Nach einer halben Stunde Wartezeit startete die nächste Tour. Die Standardroute umfasst die ersten drei grossen Säle. Auch wenn die Gruppe recht gross war, konnten wir die wirklich eindrücklichen Strukturen bewundern. Bis zu 9 m hohe Tropfsteinsäulen, steinerne Wasserfälle und natürlich Stalaktiten und -miten überall. Im Nachhinein können wir konstatieren, dass es sich um eine der eindrücklichsten Höhlen handelt die wir bis anhin besucht haben. Jeder Saal hatte seine Eigenheiten, aber immer ein sehr harmonisches und doch komplexes Erscheinungsbild.

Die Swartberg Passstrasse wurde bald zur Piste und die umliegenden Berggipfel, zum Teil über 2000 m hoch, waren in Nebel gehüllt. Im Bereich der Passhöhe verschwand auch die Strasse im dichten Nebel, die Aussicht war gleich Null. Hinter dem höchsten Punkt dann der Abzweiger in die Gamkaskloof, auch als De Hel (die Hölle) bezeichnet. Zwei Stunden Fahrzeit für die 40 Km wurde man auf einer Infotafel gewarnt. Anfangs war die Piste zwar recht steinig und ruppig, aber hatte keine nennenswerten Steigungen. Die Landschaft war eindrücklich und die Piste wie angekündigt, erlaubte keine grossen Geschwindigkeiten. Etwa 10 Km vor unserem Tagesziel, führte die Piste in mehreren Spitzkehren steil hinunter. An einer Klippspringer Kolonie vorbei zuckelten wir langsam talwärts. Die Piste ist zum Teil etwas exponiert, aber technisch keine allzu grosse Herausforderung. Wir beschlossen bereits bei der ersten Gelegenheit zu campen und nicht noch bis zum Ende der Strecke zu fahren. Der Campingplatz ist zwar sehr rustikal aber sehr naturverbunden angelegt. Die Nacht versprach kalt zu werden und der Wetterbericht war korrekt. Am Morgen hatten wir gerade mal 2 Grad Celsius, und einen guten Grund unsere Standheizung wieder einmal in Betrieb zunehmen. Da das Gamkaskloof eine Sackgasse ist, mussten wir denselben Weg zurück, nun aber bei perfekten Wetterbedingungen. Es war zwar wie bereits erwähnt kalt, aber sonnig. Wir sahen erneut einige Klippspringer an der Strecke und auch einige Vögel. Anstatt wie geplant noch eine grössere Runde durch die Karoo zu machen, hatten wir beschlossen, denselben Weg zurück nach Oudtshoorn zu fahren und danach auf direktem Weg nach George. Mit ein Grund war, dass unsere Brauchwasserpumpe den Geist aufgegeben hatte. Ueli hatte sie gegen die Trinkwasserpumpe ausgetauscht, damit wir das wichtigere Brauchwasser wieder nutzen konnten. In George gelang es uns dann auch eine Ersatzpunpe zu beschaffen.

 

Nördlich von Mossel Bay übernachteten wir in einem der ATKV-Campingplätze direkt am Meer mit entsprechender Geräuschkulisse. Auf der Hauptstrasse ging es anderntags weiter bis nach Heidelberg. Dort bogen wir auf Nebenstrassen ab und überquerten den attraktiven Tradou Pass um durch Farmland und hügelige Landschaft nach Montagu zu gelangen. Von dort war es nicht mehr weit nach Robertson.


Robertson

Diesem Umweg haben wir gewählt um das Weingut zu besuchen, dessen Shiraz seit Namibia unser Standard Hauswein geworden war. Im Weingut degustierten wir einige ihrer Spitzenweine und man erklärte uns, dass der Boxwein den wir immer wieder kauften identisch ist mit dem Flaschenwein, den wir nun auch probieren konnten. Frischgebackene Panini und etwas Salami begleitete unsere Weinprobe.- Natürlich kauften wir ein paar Flaschen, gross ist unser Weinkellen aber halt nicht um entsprechende Vorräte anzulegen.
Im gutbesuchten Silverstrand Caravanpark blieben wir eine Nacht.


Bontebok Nationalpark

Eine gute Fahrstunde entfernt besuchten wir den Bontebok Nationalpark. Eigentlich hatten wir dort übernachten wollen, aber der Campingplatz war wegen des 1. Mai Weekends auf der Website ausgebucht gewesen. Beim Empfang war man dann verwundert, denn der Camping war nur zur Hälfte belegt, hmmm. Nun, dann machten wir halt einen Tagesbesuch, denn wir hatten unterdessen eine Buchung in einem anderen Campingplatz gemacht. Erst fuhren wir eine Runde durch den kleinen Nationalpark. Allerdings war die „Ausbeute“ bescheiden. Einige Bonteboks, die Namensgeber des Parks, dazu ein paar Zebras in der Ferne sowie einige Kuhantilopen bekamen wir vor die Linse. Eine kurze Wanderung durch den Busch entlang des Breede Rivers offenbarte vor allem einige blühende Pflanzen. Vögel hatte es zwar auch, aber zu sehen bekamen wir aufgrund der dichten Vegetation nur wenige.

Eine Stunde südlich, mitten im hügligen Farmland, führt eine steile Piste hinunter an den Breede River wo wir wegen des 1. Mai Weekends sicherheitshalber einen Übernachtungsplatz reserviert hatten. Der Platz war einmal mehr sehr rustikal aber doch sehr ansprechend angelegt.


De Hoop Nature Reserve

Eine weitere Fahrstunde brachte uns in die De Hoop Natural Reserve. Hier wieder dasselbe Theater! Eine Buchung war zuvor nicht möglich gewesen, da der Platz angeblich ausgebucht war. Vor Ort dann aber hatte es wohl keine Campsite mehr verfügbar, aber die Caravan Sites waren leer, hmmm.
So buchten wir doch noch einen Platz, halt eine Caravan Site ohne Strom anstatt einer Camping Site.
Wir fuhren danach ans Meer hinunter und spazierten der Küste entlang. Felsformationen, Sandstrände und Gezeitenpools sorgten für Abwechslung. Hier sahen wir dann auch erst zum zweiten Mal, Eland Antilopen, die grösste Antilopenart überhaupt.
Zurück im Camp parkten wir das Auto und machten eine kleine Wanderung von dort aus. Dem Meeresarm entlang sahen wir immer wieder rosa Pelikane, unter anderem eine grosse Kolonie am gegenüberliegenden Ufer. Auf dem Rückweg durch die Buschlandschaft und entlang von offenen Wiesen dann mehrere Antilopenarten und vor allem viele Strausse.
Dann die grosse Überraschung: Zum zweiten Mal waren Peter und Michelle unsere Nachbarn. Mit ihnen hatten wir nun wirklich nicht mehr gerechnet. Sie hatten aber wegen des schlechten Wetters im Norden ihre Route umgeplant und weil es ihnen in De Hoop so gut gefallen hatten noch einmal dort einen Zwischenstopp eingelegt.
Wir gönnten uns einen Aperitif einen eindrücklichen Sonnenuntergang und ein feines drei Gang Menu zum Nachtessen im nahen Gourmetrestaurant. 


Cape Aghulas Nationalpark

Nach knapp zwei Stunden erreichten wir Struisbaai und fuhren vor dort zum südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Ein kurzes Stück dahinter machten wir eine Wanderung der Küsten entlang und über einen aussichtreichen Hügelzug zurück zum Auto. Unglaublich war an dieser Küste so alles angeschwemmt wird. Mehre Arten Schwämme, grosse Seetang Bestandteile und viele Muscheln und grosse Schneckengehäuse. Letztere waren aber zumeist stark beschädigt da das Ufer aus Felsen und grossen Kieselsteinen besteht.

Auf dem Rückweg machten wir dann noch Halt beim Monument am eigentlichen Kap Aghulas. Eine grosse Reliefkarte des Kontinents und eine Informationstafel zeigten auf wo man sich befindet. Nachdem wir den nördlichsten und südlichsten Punkt des amerikanischen Doppelkontinents, sowie das Nordkap in Europa besucht haben, nun also den südlichsten Punkt Afrikas.

Am Abend eines warmen und windschwachen Tages kam erst ein kräftiger Wind auf. Der wurde schliesslich in der Nacht noch einmal stärker und begleitet von kräftigen Regenschauern.


Elim

Elim ist ein spezielles Dorf mitten in einem Landwirtschaftsgebiet, weit entfernt von der nächsten Ortschaft. In den 1820er Jahren als Missionsstation gegründet, zog es in der Folge erstaunlich viele Leute an und es entstand ein mittelgrosses Dorf nach dem Muster ihrer Deutschen Heimat. Auch heute ist es kein eigentliches Dorf, sondern eine um das Missionszentrum herum entstandene Kommune. Das heisst, die Gemeinschaft wird nach wie vor von den Besitzern der Mission geführt, sie ist es auch die das ganze Land nach wie vor besitzt. Unterdessen haben aber auch viele Einwohner die Gemeinde verlassen und der Ort ist in einen Dornröschen Schlaf verfallen.

 

Beim Durchstreifen des Ortskerns wurden wir von einem Einwohner angesprochen und er erzählte uns einiges über die Geschichte. Eine alte Mühle mit Wasserrad wurde restauriert und wäre auch funktionsfähig, aber genutzt wird sie nicht mehr.


Südküste bis Kapstadt

In Hermanus, für viele Reisende auf der Garden Route ein beliebter Zwischenhalt, machten wir nur eine kurze Rast am Gearing's Point, denn die Stadt bietet für unsere Interessen wenig attraktives. Elegante Unterkünfte, schicke Restaurants und Shoppingmöglichkeiten haben für uns Langzeitreisende weniger Bedeutung.

Als unseren Übernachtungsort wählten wir einen parkähnlichen Campingplatz fussläufig vom botanischen Garten Harold Porter. Anfang der Wintermonate blüht natürlich nicht mehr viel. Aber trotzdem waren die Gärten einen Besuch wert, nicht zuletzt, weill man einen guten Überblick der typischen Vegetaion der Gegend bekommt. Auch die Sunbirds, dieser glänzend farbigen Kleinvögel, stürzten sich auf die wenigen Blüten. 

Nicht weit war es Morgen zum Stoney Point ausserhalb von Betty’s Bay. Dort ist eine kleine und weniger stark besuchte Pinguin Kolonie. Da wir schon um neun Uhr dort eintrafen, waren wir alleine. Die Mehrzahl der Pinguine war allerdings bereits unterwegs im Meer um Nahrung zu finden. Idealerweise besucht man die Pinguine gegen Abend, wenn sie in der Regel wieder zurück am Strand sind. Aber einzelne und kleine Gruppen konnten wir trotzdem beobachten. Zudem haben sich auch etliche Wasservögel im kleinen Naturreservat eingenistet. Verschiedene Möwen und Kormorane leben im Frieden neben den Pinguinen.

Bis nach Gordon’s Bay war die Küstenstrasse landschaftlich ansprechend, dann aber tauchten wir in die grosse Agglomeration Kapstadt’s ein.

 

Der Tag war vor allem auch ein Shopping Tag, denn wir mussten einige Dinge erledigen und besorgen. Einerseits neue Anschlüsse am Wasserfilter, denn beim Wechseln der Pumpe war einer der Plastikkupplungen abgebrochen. Beim ersten Händler wurden wir nicht fündig aber er verwies uns zu einem Geschäft wo sie das Gesuchte aus Chromstahl an Lager hatten.
Weniger Glück hatten wir bei der Suche nach robusten Sitzbezügen für unsere Recaro Sitze. Selbst bei einem Hersteller konnte man uns nicht helfen, einfach weil kein Schnittmuster verfügbar war für unsere Schalensitze, schade. 
Zu guter Letzt besuchten wir eine Autowerkstatt um dem immer wieder und nach wie vor auftretenden Überhitzung des Motors auf den Grund zu gehen. Nun hatten wir nämlich alles im Kühlkreislauf getauscht: Nämlich die Viscokupplung am Kühlerpropeller, und dann auch den Propeller selbst, Thermostat und Kühler nach dem Missgeschick im Moremi Nationalpark. Was jetzt noch blieb war die Wasserpumpe die unterdessen auch schon wieder weit über 200'000 Km auf dem Buckel hatte.
Am nächsten Morgen hatten wir einen Termin und die Jungs machten sich an die Arbeit. Vier Stunden und 350 CHF später war die Sache erledigt und wir fuhren zurück zum Campingplatz.
Dort trafen wir unsere Campnachbarn aus China an. Sie sind mit einem Pick-Up Ford und Off-Roadanhänger zu dritt unterwegs. Sie waren von China auf dem Landweg nach Europa gereist und von dort weiter Richtung Afrika. Ihr fünfjähriger Sohn Martin hat auf der Reise Englisch gelernt und spricht es unterdessen fliessend und akzentfrei. Auch sonst ist es ein cleveres Bürschchen.



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Kommentare: 1
  • #1

    Jeannette Mayer (Freitag, 24 April 2026 18:14)

    Wunderschöne Bilder. Natur pur und vor allem sehr eindrückliche Tierbilder. Weiterhin viel Vergnügen

Big Five

Antilopen

Reptilien, Amphibien und Insekten

Füchse, Wildhunde, Schakale und Hyänen

Nagetiere und ähnliche Arten

Affen

Diverse Arten