Etappe 2 : Neuchâtel-Bern****

Link zu Google Maps:  >LINK<  

Streckenlänge :                

Ca. 400 Km (ohne Abstecher)

Reisedauer:        

Minimum 3 Tage

Empfohlen 5 Tage (Highlights)

Ideal 5-8 Tage

Highlights :                       

Murten, Greyerz, Region Berner Oberland, Aareschlucht, Freilichtmuseum Ballenberg, Berner Altstadt

Startpunkt:                       

Parkplatz Place Alexis-Marie Piaget, Neuchâtel

Endpunkt:                         

Parkplatz beim Bärengraben, Bern

Laténium (Archäologiemuseum)**

Kurz nach dem Start in die 2. Etappe kommt man an diesem Museum vorbei. Es ist das grösste Museum seiner Art in der Schweiz und zeigt unter anderem die Kultur der Pfahlbauer. Im Archäologie Park neben dem Museum ist eine Pfahlbauersiedlung nachgebaute entstanden.

  • Offen                                         Di bis Sonntag    10 – 17 Uhr
  • Eintritt                                     Erw. 9 CHF / Pens. 5 CHF / 7-16 J 4 CHF / Museumspass
  • Parkplatz                                Beim Hafen 100 m östlich, kostenpflichtig  

WEITERFAHRT

Wir durchqueren den Gemüsegarten der Schweiz, das sogenannte Seeland. Bevor wir an den Murtensee gelangen lohnt sich bei schönem Wetter die Fahrt hoch auf den Mont Vully. Eine schmale Strasse führt von Bas Vully hoch zu einem Parkplatz.

Mont Vully**

Grillplätze und Wanderwege sind vorhanden und bei klarem Wetter geniesst man die Aussicht auf die drei Seen und die Alpen. Neben der Aussicht und der Möglichkeit eines Spaziergangs ist auch eine kurze Wanderung interessant welche von Môtier aus durch die Rebberge des Südhangs zu einer alten Militärfestung führt. Die Sandsteinstollen lassen sich erkunden. 

 

WEITERFAHRT

Weiter durch die Gemüsefelder gelangt man zur Abzweigung nach Murten. Unterhalb der Altstadt, direkt am Murtensee, hat es mehrere Parkplätze.

Murten****

Murten besitzt eine der schönsten Altstädte der Schweiz. Umfasst von einer intakten Ringmauer sitzt das Städtchen auf einem Hügel mit Aussicht über den See bis in den Jura. In einer Broschüre (Tourismus Büro) oder auf der Webseite werden die Sehenswürdigkeiten der Stadt ausführlich dargestellt.

 

Nicht verpassen sollte man der Gang über die alte Ringmauer und den Aussichtspunkt in der Nordecke des Stadtkerns.

Von Murten aus verkehren Linienschiffe auf dem See oder wer etwas mehr Zeit investieren kann, sollte die Drei-Seen-Fahrt*** mit dem Schiff ins Auge fassen. 100 Km lang ist die längste schiffbare Route der Schweiz. Bis nach Solothurn, das letzte Stück auf der Aare, reicht das Netz von hier.


WEITERFAHRT

Für Freunde der römischen Geschichte bietet sich ab Murten die Möglichkeit eines kleinen Umwegs über Avenches (10 Min. entfernt). Dort kann man grosses, gut erhaltenes Amphitheater bewundern. Auch Avenches ist ein nettes, historisches Städtchen.

 

Ansonsten folgen wir der Grand Tour Signalisation weiter nach Fribourg. Wir parken am besten auf der Nordseite der Saane, von dort sind es nur einige Minuten zu Fuss bis ins Stadtzentrum.

Fribourg (Freiburg)***

Die Universitätsstadt ist zweisprachig. Die eindrückliche Kathedrale dominiert die Silhouette der Stadt von fast allen Seiten, vom Turm geniesst man eine hervorragende Aussicht. Fribourg bietet dem Besucher eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Das Angebot und die Möglichkeiten bieten für jeden Geschmack etwas. Am besten gelangt man über die Bernbrücke ans andere Ufer der Saane und steigt von dort in die Altstadt hoch. Nach einem Rundgang an der Kathedrale vorbei kann man über die UNTERE Zähringerbrücke den Rundgang abschliessen.


WEITERFAHRT

 

Bald verlassen wir die Agglomeration und gelangen ins ländliche Greyerzerland. In Broc sollten Schokoladenliebhaber einen Zwischenhalt einlegen.

Maison Cailler Schokoladenfabrik**

Im Museum lernt an alles über die Geschichte der Schokolade und ihre Verarbeitung kennen. Es werden zudem regelmässig Workshops durchgeführt. Im angegliederten Shop werden die Produkte auch verkauft.

  • Offen Täglich 10-17 Uhr
  • Eintritt Erw. 15 CHF / Pens. 12 CHF / Museumspass 

WEITERFAHRT

 

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Städtchen Greyerz. Wir parken unterhalb des Orts und gelangen zu Fuss ins Zentrum.

Greyerz (Gruyère)****

In der Region wird der bekannte Käse gleichen Namens hergestellt.

Schloss Gruyère***

Auf dem höchsten Punkt des Berges thront das Schloss. Es kann besichtigt werden. Schöne Gartenanlage und historische Ausstellung mit möblierten Räumen.

  • Offen Di bis So 9-18 Uhr
  • Eintritt Erw. 12 CHF / Pens. 8 CHF / 6-15 J 4 CHF / Museumpass
  • Kombitickets mit Tibet oder HR Giger oder Maison de Gruyère (Alle auch Museumpass)

Giger Museum**

Das Museum zeigt eine Auswahl von Bildern, Möbel und Skulpturen des Schweizer Künstlers HR Giger. Dieser hatte die Fabelwesen für viele bekannte SF Filme, z.B. Alien, Poltergeist und weitere kreiert. Für Freunde dieser Filmgenre ein Muss. Nicht unbedingt für Kinder geeignet da die Wesen zum Teil angsteinflössend sind.

  • Offen Di bis So 10-18 Uhr
  • Eintritt Erw. 12.5 CHF / Pens. 8.5 CHF / 6-15 J 4 CHF / Museumpass
  • Kombitickets mit Tibet oder HR Giger oder Maison de Gruyère (Alle auch Museumpass)

Schaukäserei Gruyere**

Am Fusse des Orts ist eine Schaukäserei die besucht werden kann. Angeschlossen ist ein Restaurant, wo Fondue angeboten wird, und ein Laden mit lokalen Spezialitäten.

Über 7000 Käselaibe lagern im Reiferaum, täglich werden bis zu 48 Käse hergestellt. Um den Prozess verfolgen zu können sollte man zur richtigen Zeit da sein. Ab ca. 8h 40 geht es los und dauert bis ca. 11 Uhr. Am spannendsten ist es ab 9h 45. Nachmittags noch einmal 12.30  - 14.30.

  • Offen Di bis So 10-18 Uhr
  • Eintritt Erw. 7 CHF / Pens. 6 / 6-15 J 4 CHF / Museumpass
  • Kombitickets mit Tibet oder HR Giger oder Maison de Gruyère (Alle auch Museumpass) 

Ausflug auf den Moleson***

Nicht weit oberhalb von Greyerz kann man einen Ausflug auf den Moleson machen. Sportliche wandern hoch, gemütlicher gelangt man mit Standseilbahn und Seilbahn zum Gipfel. Die Aussicht in die Greyerzer Alpen, zum Genfersee und ins Mittelland ist beeindruckend. Das Auto lässt man an der Talstation.

Bahnfahrt zum Gipfel retour Erw. 35 CHF / Pens. 33 CHF / 6-15 J. 20 CHF ; 9-18 Uhr

Wanderung***(Karte)

Eine schöne Option ist es mit der Bahn hochzufahren und zurück zur Talstation zu wandern. Wenn die 1200 m Abstieg und 12 Km Länge zuviel sind, kann man auch nur bis zur Seilbahntalstation gehen (700 m Abstieg und 8 Km Distanz). Sportliche können eine Rundwanderung machen (plus ca. 1000 Hm  und 5.5 Km)

Alpkäserei Moleson***

Auf die traditionelle Art wird der Greyerzer Käse hier hergestellt und man kann da. Die Käserei liegt nicht weit von der Talstation der Standseilbahn, der Wanderweg führt daran vorbei.

  • Offen täglich 9-18 Uhr
  • Eintritt Erw. 5 CHF / Pens. 4 / 6-15 J 2 CHF

WEITERFAHRT

Nun gelangen wir zunehmend in die hohen Berge der Westschweizer Alpen. In Rossière lohnt sich ein kurzer Fotohalt.

Rossière**

Das grösste Chalet der Schweiz, einem herrlichen Haus vollständig aus Holz gebaut aus dem Jahre 1756, steht hier und kann von aussen besichtigt werden.

 

Wer Lust auf noch mehr stattliche Chalet hat, kann sich im Dorf und dem daneben liegenden Weiler La Frasse umsehen.

WEITERFAHRT

 Kurz nach Moulins biegen wir von der Hauptroute ab und nehmen die Strasse Richtung Col des Mosses.

  

Wer die Schlaufe über den Col des Mosses und Col du Pillon auslassen möchte, fährt geradeaus nach Saanen und trifft dort wieder auf die hier beschriebene Route. 

Etivaz**

Auch in dieser Region wird ein sehr guter, aber etwas weniger bekannter Käse hergestellt, der Etivaz.

Die Käserei kann man besichtigen

  • Offen täglich 8-18.30 Uhr (So 9-17 Uhr)
  • Eintritt Erw. 7 CHF / 6-15 J 5 CHF (inkl. Verkostung) 

Col des Mosses und Col du Pillon***

Die gut ausgebaute Strasse führt in der Folge erst über den Col des Mosses (1445 müM) und danach wieder hoch zum Col de Pillon (1546 müM). Damit sind es sicher nicht die höchsten Alpenpässe der Schweiz aber gerade deshalb sind sie landschaftlich sehr reizvoll. Ausser bei extremen Schneeverhältnissen sind beide Pässe in der Regel das ganze Jahr befahrbar.

 

Vor allem die Gegend um Les Diablerets ist ein hervorragendes Wandergebiet und man kann mit der Seilbahn bis in die Gletscherwelt auf 3000 müM hochfahren.

Wanderungen ab La Marnèche oberhalb Les Diablerets

Mit der Gondelbahn kann man die 500 Hm in wenigen Minuten überwinden. Fahrpreis retour Erw. 20 CHF / 6-15 J 11 CHF

 

Tour de la Palette (Karte und Info)***

  Die offizielle Route beginnt am Col du Pillon. Von dort aus steigt man hoch zum Lac Retaud und umrundet den La Palette. Unterwegs mehrere Einkehrmöglichkeiten. 

 9 km  / 560 Hm / 3h 12 

 

Die verkürzte Strecke, von der Bergstation ausgehend, ist eine Rundwanderung in östliche Richtung. Vorbei am Lac Retaud und Aussichten zum Les Diablerets und Tiefblicke ins Tal und umrundet dien La Palette gleichermassen.
7 Km / 415 Hm / 2h 20

Au Sommet de la Chaîne du Chaussy  (Karte und Info)***

Die Runde in westlicher Richtung verläuft von der Bergstationn der Gondelbahn entlang dem Berggrat nach Arpille. Von dort kann man zum La Pare hochsteigen und das 360° Panorama geniessen. Der Rückweg zur Bergstation der Gondelbahn verläuft ab Arpille dem Südhang entlang. Man hat die Chance Murmeltiere und Steinböcke zu beobachten. Einkehrmöglichkeit im Chalet Isenau.
12 km / 950 Hm / 4h 50

Die Wanderung kann um die Gipfelbesteigung verkürzt werden (dann nur 7 km / 400 Hm / 2h30)

 

Die beiden Vorschläge lassen sich je nach Lust und Kondition auch ganz oder teilweise kombinieren.

Ausflug zu den Gletscher von Les Diablerets****

Vom Col du Pillon aus fährt die Seilbahn in zwei Etappen auf 3000 m hoch (80 CHF retour, Halbtax). Oben kann an die ganz einfach die Bergwelt geniessen oder aber auch aktiv werden.

Kurze Wanderungen ohne grosse Höhenunterschiede können im Hochsommer unternommen werden.  Zum Beispiel ist der Dom in einer halben Stunde erreichbar. Oder man geht über den Gletscher zur bewirteten Refuge l’Espace, ca. 1h hin und zurück.

Leute die den Nervenkitzel lieben ist der „Peak Walk“ vielleicht von Interesse. Eine Hängebrücke, 107 m lang, verbindet zwei Gipfel in schwindelerregender Höhe.  Im Seilbahnticket enthalten.

 

Der Alpin Coaster (9 CHF) verspricht eine rasante Fahrt. Auf Anfrage sind auch Hundeschlittenfahrten möglich.

 

WEITERFAHRT

Die Route führt nun hinunter ins Tal der Saane Richtung Gstaad und Saanen.

Abstecher zum Arnesee**

Bei Feutersoey führt eine schmale und steile Bergstrasse hoch zum Arnesee. Diese Privatstrasse ist kostenpflichtig (5 CHF, in Münzen) und wird an einer Schranke entrichtet.

Nach wenigen km erreichen wir den schön gelegenen Bergsee.

Wanderung um den See (Karte)**

Eine einfache Wanderung führt immer dem Ufer entlang um den ganzen See (ca. 50 Min. ) Vom Südwest Ufer aus lässt sich die Route ausdehnen, indem man an den Südost Hang hochsteigt bis „Obers Studeli) (6.3 km / 360 Hm / 2h 10)

 

Am Nordende des Sees liegt ein Ausflugsrestaurant, entlang des Wanderwegs mehrere Grillstellen.


Gstaad**

Der mondäne Sommer- und Winterferienort ist vor allem bei Englischen Gästen sehr beliebt. Viele Prominente und Reiche verbringen hier ihren Urlaub oder besitzen gar eines der schmucken Chalets. Kein Wunder also findet man im Dorf exklusive Boutiquen mit gehobenen Preisen.

 

Aber der Ort bietet sich auf jeden Fall für einen kurzen Spaziergang an. Viele schöne Chalets schmücken das Ortsbild.

Saanen***

Nur ein paar Minuten weiter ein weiteres Schmuckstück: Saanen. Etwas weniger bekannt aber deshalb nicht weniger hübsch, ebenfalls mit vielen alten Chalets im Ortskern.

 

Wanderung entlang der Saane** 

 Wer Lust auf eine einfache Wanderung hat, parkt sein Auto hinter dem Bahnhof und nimmt den Bus zurück nach Gsteig um von dort der Saane entlang wieder nach Saanen zu wandern. Wem die 14 Km zu lang sind steigt einfach schon früher aus dem Bus. Verlaufen kann man sich nicht, einfach immer flussabwärts gehen. Man kommt an vielen schönen Chalets vorbei und ist immer wieder am Flussufer entlang unterwegs.

 


WEITERFAHRT

Über Saanenmöser gelangen wir nach Zweisimmen. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher nach Lenk um weiter Wandermöglichkeiten wahrzunehmen.

 

Oder aber wir fahren weiter hinunter durchs Simmental bis Oey

Abstecher nach Lenk**

Lenk selber ist vor allem der Ausgangspunkt vieler Wanderungen und Bergausflüge. Unten eine der schönsten und beliebtesten.

 

Wanderung 7 Brunnen(Karte und Info)***
Wir parken in der Nähe des Bahnhofs und nehmen den Bus nach „Ritzdole“, entweder um 8:30 oder 10:30 Uhr. Man kann auch bereits bei der Haltestelle „Iffigenfall“ aussteigen um den Wasserfall zu besichtigen. Es sind von dort nur ein paar Hundert Meter zu eigentlichen Beginn der beschriebenen Strecke.

Direkt bei der Bushaltestelle „Ritzdole“ beginnt die Wanderroute über den Bach. Bei der Berghütte „Langermatten“ können wir den Abstecher auf das „Oberlaubhore“ machen (150 Hm) oder gleich weiter zur Region 7 Brunnen. Dort besteht auch die Möglichkeit einzukehren. Danach geht es der jungen Simme entlang talwärts.

 

Beim Restaurant Simmenfälle nehmen wir den Bus zurück (stündlich um XX:14) oder verlängern die Wanderung um eine gute Stunde (5.5. km) indem wir am Rohresee vorbei nach Lenk zurück zu Fuss gehen.


Durch das Simmental***

Im  Simmental findet man die wohl schönsten Chalets der Schweiz und schon auf der Fahrt durchs Tal kommt man durch mehrere Dörfer wo entlang der Strasse schöne Häuser zu bewundern sind.

Simmentaler Häuserweg**

Für Wanderfreunde ist sogar extra ein Themenweg von Lenk bis nach Erlenbach eingerichtet worden. Der wohl interessanteste Abschnitt, mit den schönsten Exemplaren, liegt zwischen Oberwil und Erlenbach, im unteren Teil des Tals. Ca. 14 km / 480 Hm / 4h

Der Beginn ist beim Bahnhof Oberwil, dort kann man auch parken. Der Wanderweg ist durchgehend speziell beschildert. Vom Endpunkt beim Bahnhof Erlenbach nimmt man den Zug zurück (stündlich XX:29) nach Oberwil. Man kann auch erst nach Erlenbach fahren (stündlich XX:17)

Ausflug auf das Stockhorn***

Das Stockhorn ist einer der schönsten Aussichtsberge im Berner Oberland und ist mit einer Seilbahn von Erlenbach aus erschlossen. Oben hat es ein Restaurant und durch einen Tunnel gelangt man zu einem Aussichtspunkt auf einer schwindelerregenden Plattform in der Felswand.

  • Offen 7:50 (immer XX:20 und XX:50 Uhr)
  • Kosten retour Erw. 58 CHF (38 CHF Chrindi) / Halbtax akzeptiert

Von der Zwischenstation „Chrindi“ aus gibt es mehrere Wanderrouten die sich lohnen. So kann man z.B. nur bis dorthin die Seilbahn nehmen und eine Rundwanderung zum Gipfel unternehmen (ca. 6 km / 600 Hm / 3h) 

 

Eine weitere Möglichkeit ist die Abfahrt ab der Vorderstockenalp nach Erlenbach mit einem „Trotti“ (Tretroller) Zum Startpunkt gelangt man von „Chrindi“ zu Fuss in einer halben Stunde. Kombisticket Seilbahn / Trotti erhältlich. So kann man z.B. auch ein Einweg-Ticket nach „Chrindi“ kaufen, die Wanderung auf das Stockhorn unternehmen. Der Rückweg dann über den „Strüssligrat“ und den „Oberstockesee“ zur „Vorderstockenalp“ zum Start der Talfahrt. (Rundwanderung : 7.5 Km / 726 Hm / 3h15)

Abstecher ins Diemtigtal****

Das Diemtigtal gilt noch immer als Geheimtipp auch wenn sich die touristische Infrastruktur und vor allem die vielen Angebote sehen lassen können. Der Schwerpunkt der Aktivitäten im Naturpark Diemtigtal ist das Wandern. Aber auch Biker kommen auf ihre Kosten. Der Naturpark betreibt eine sehr gute Webseite mit vielen Ideen und Vorschlägen. Unten eine kleine Auswahl.

Wandern im vorderen Diemtigtal***

Das Auto kann man kostenlos auf dem grossen Parkplatz mitten in Oey stehen lassen. Von dort kann man mehrere Wanderrouten beginnen. Auf dem Touristenbüro am Bahnhof (5 Min. zu Fuss) erhält man zu mehreren Themenwegen Brochuren.

Diemtigtaler Häuserwege**

Wie schon der Simmentaler Häuserweg führen insgesamt drei Wege an ausgesucht schönen und typischen Chalets vorbei. Der „vordere“ Weg kommt direkt am Parkplatz vorbei. Da viele der Häuser über Teerstrassen erschlossen sind, wandert man häufig auf asphaltierten Wegen. Die Häuser sind aber sehr eindrücklich. ( 9 km / 438 Hm / 3 h)

Mithilfe der mobilen Topokarte von Schweiz Mobil lässt sich die Rote nach Belieben variieren.

Zum Beginn des  „Mittleren“ Häuserweg bei der „Bushaltestelle Wirtschaft Horboden“. Länge und Zeitbedarf ist etwa dieselbe wie oben. Den Bus ins Tal kann man an der Hauptstrasse, nur 100 m vom Parkplatz besteigen.

Auch der „Hintere“ Weg startet von der Hauptstrasse durchs Tal bei der Haltestelle „ Talstation Riedli, Zwischenflüh“ und ist wiederum vergleichbar mit den ersten Beiden.

 

Welchen der drei Wege man wählt ist Geschmacksache, bei jedem wird man auf die Kosten kommen. Für konditionsstarke E-Bike Fahren lassen sich alle drei Wanderungen in einer Gesamtroute mit dem Fahrrad erkunden. 43 km / 1100 Hm / 3h. E-Bikes kann man auch mieten, Info bei „Naturpark Diemtigtal“ am Bahnhof.


Wandern im hinteren Diemtigtal***

Im hinteren Tal wird es zunehmend gebirgiger und die Landschaft spektakulärer. Von der Grimmialp aus lassen sich mehrere Rundwanderungen machen.

Zwei der beliebtesten Routen im Tal sind die folgenden.

Rundwanderung Geopfad Wiriehore***

Um an den Start zu gelangen, nimmt man die Sesselbahn von „Riedli“ (Parkplatz) nach „Nüegg“ oder steigt zu Fuss 1h hoch. Die Wanderung führt uns in 3h 30 um das Wiriehore herum (9 km / 622 Hm) an den Ausgangspunkt zurück. Wer Lust, Zeit und die nötige Kondition mitbringt, kann den Abstecher auf den Gipfel machen. Zusätzlich 350 Hm und etwa 1.5h Zeit muss man dafür einsetzen. Die Aussicht belohnt aber für den Aufwand.

  • Offen bis Ende Juni nur Wochenende, danach täglich 9 – 16  Uhr
  • Preis Erw. retour 17 CHF /Pens. 15 CHF

Tal Wanderweg (Karte und Info)***

Mit dem Bus fährt man von Oey auf die Grimmialp und beginnt die abwechslungsreiche Wanderung zurück zum Auto.

 

Die Route führt 15 km und 4.5h kontinuierlich bergab 

 

WEITERFAHRT

 Wir lassen das Simmental hinter uns und erreichen Spiez am Thunersee.

Spiez**

Die kleine Stadt am Thunersee hat vor allem eine herrliche Lage und mit dem Schloss eine interessante Sehenswürdigkeit. Der Park ist frei zugänglich, die Ausstellung ist wie folgt zu besuchen:

  • Offen täglich 10-17 Uhr, Mo nur Nachmittag
  • Eintritt Erw. 15 CHF / Pens. 13 CH / Museumspass

 Von Spiez aus lassen sich Ausflüge auf dem Thunersee machen, die Schiffsanlegestelle ist unterhalb des Schlosses. An der Bucht lässt es sich auch gemütlich spazieren oder einen Kaffee trinken. Geht man der Bucht entlang, kommt man nach etwa 15 Minuten zum Seebad „Schattebädli“. (nur zu Fuss erreichbar)


WEITERFAHRT

Die Route führt nun dem Thunersee entlang Richtung Interlaken. Den bekannten Tourismusort lassen wir erst mal links liegen, wir besuchen Interlaken auf dem Rückweg.

Abstecher Wilderswil, Grindelwald, Lauterbrunnental****

Bei Wilderswil kann man einen sehr lohnenswerten Abstecher nach Grindelwald und das Lauterbrunnental machen. Sollte das Wetter nicht optimal sein, haben wir auf dem Rückweg noch eine weitere Gelegenheit. Wer mehrere Ausflüge mit Zug oder Bergbahnen plant sollte sich unbedingt die Kombitickets und Tagespässe anschauen!! 

Schynige Platte***

Der Ausflug auf die Schynige Platte mit der Zahnradbahn ist ein Highlight und lässt sich mit einer der schönsten Wanderungen in der Region kombinieren.

Zahnradbahn

Die Bahnfahrt hoch auf die Schynige Platte ist ein besonderes Erlebnis und bietet spektakuläre Ausblicke. Das Retour Ticket ab Wilderwil kostet 64 CHF (auch Halbtax)

Panoramaweg Schynige Platte*** (Karte und Info)

Eine kurze Rundwanderung bietet sich den Besuchern an wenn die Panorama Wanderung nach First zu lang erscheint

Panoramaweg Schynige Platte 6 km / 340 Hm / 2 h

Panorama Wanderung Schynige Platte – Faulhorn – Grindelwald First****

Entlang einem mächtigen Grat führt die Wanderung nach Osten. Einmal sieht man rechts die mächtigen Eiger, Mönch und Jungfrau oder links den Ausblick auf den Brienzersee.

Ein Abstecher führt hoch zum aussichtsreichen Faulhorn (Restaurant und Übernachtungsmöglichkeit) und schliesslich zur Bergstation der Seilbahn Grindelwald – First.

16 km / 100 Hm / 5h 30.

Ab Grindelwald fährt der Zug zurück nach Wilderswil

Der Abstieg zu Fuss dauert etwa 2h 30 und es sind 1200 Hm zu überwinden und ist nur empfohlen bei einer Übernachtung auf dem Faulhorn. Eine Alternative ist von First bis zur Grossen Scheidegg weiterzugehen und von dort den Bus nach Grindelwald (Nachmittags immer XX:23, bis 16:23, Werktags weniger Verbindungen) zu nehmen (plus 5.5 km / 100 Hm / 1h 30)

 

Für diese Wanderung bietet die Jungfraubahn ein spezielles Ticket an: Mit der Zahnradbahn hoch und der Seilbahn nach Grindelwald und dem Zug zurück nach Wilderswil (Erw. 74 CHF online) Siehe auch unten Spezial Pass Preise!


Ausflug auf das Jungfraujoch****

Sehr beliebt, aber nur bei schönem Wetter lohnenswert, ist die Fahrt aufs Jungfraujoch, dem höchsten Bahnhof Europas.

Mitten durch die Eigernordwand führt die Zahnradbahn im Berg drin hoch auf 3500 müM. Oben geniesst man die gewaltige Aussicht von der Shinx, man kann auf dem Aletschgletscher spazieren und die Eisskulpturen in der Eisgrotte bewundern.

ZU BEACHTEN

·       Das Jungfraujoch ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Gruppenreisende. Am besten ist es, mit einer der ersten Fahrten hochzufahren und einen Sitzplatz in beide Richtungen zu reservieren.

·        Eine normale Einzelfahrt ist recht kostspielig (ca. 200 CHF ohne Vergünstigungen, Halbtaxabo akzeptiert), aber es gibt verschiedene Möglichkeiten zu sparen. Am besten fährt man mit dem Halbtaxabo oder einem 3 Tagespass „Top of Europe“ (239 CHF Halbtaxabo 149 CHF, inkl. 1 Fahrt aufs Jungfraujoch und 3 Tage freie Fahrt in der Region)

Ultimative Aletschgletscher Tour ****

Besucher die Lust auf ein exklusives Gletscherabenteuer haben, sollten das folgende Angebot in Betracht ziehen. Es bietet ein unglaubliches Erlebnis auf dem längsten Gletscher Europas. Man geniesst den Sonnenuntergang von der Terrasse der Konkordia Hütte und übernachtet mit Sicht auf den Gletscher und die Viertausender.

Man startet in Interlaken und fährt mit der Bahn nach Grindelwald und von dort aufs Jungfraujoch. Am ersten Tag wandert man über den gewaltigen Aletschgletscher zur Konkordia Hütte. Dort übernachtet man und geht am Morgen weiter auf dem Gletscher bis zum Märjelensee. Von dort wandert man bis zur Fiescheralp und nimmt die Seilbahn hinunter nach Fiesch. Die Bahn bringt einem nach Interlaken zurück.

 

Im Preis von ca. 500 CHF ist alles inbegriffen (Bahnen, Bergführer, Verpflegung in der Hütte und Übernachtung) Die Tour kann man als Einzelperson oder in einer privaten Gruppe buchen. Lässt das Wetter die Tour nicht zu, kann man umbuchen oder das Geld wird erstattet.


Trümmelbachfälle***

Auf dem Weg ans Ende des Lauterbrunnentals kommt man an den Trümmelbachfällen vorbei. Von aussen ist nicht viel zu sehen, denn die Wasserfälle befinden sich im Inneren des Bergs.

  • Offen 9-17 Uhr (Juli und August 8:30-18 Uhr
  • Eintritt Erw. 11 CHF / 6-15 J. 4 CHF

 Vom Parkplatz steigt man hoch zum Eingang und folgt den tosenden Wassern hautnah durch die Tunnel und Schluchten. Ein eindrückliches Erlebnis.


Ausflug auf den Piz Gloria (Schilthorn)***

Wer die alten James Bond Filme gesehen hat, erinnert sich vielleicht an die rasanten Verfolgungsjagden auf Skis. Teile dieses Films wurden auf dem Schilthorn (2970 müM) gedreht und heute erinnert das dortige James Bond Museum an die guten alten Zeiten.

Das Schilthorn bietet eine gewaltige Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau und ist mit einer Seilbahn und Wanderwegen erschlossen.

  • Offen 7:25 bis 15:55 Uhr, Abfahrten in Stechelberg (XX:25 und XX:55)
  • Preis Stechelberg-Schilthorn retour: Erw. 108 CHF / Halbtax 

Rundwanderung von Stechelberg ins hintere Lauterbrunnental (Karte)***

Das Lauterbrunnental ist bekannt für die spektakulären Felswände mit seinen Wasserfällen. Die Klippen sind auch bei den Basejumpern sehr beliebt. Wir starten bei der Talstation Stechelberg und gewinnen schnell an Höhe. Der Weg folgt nun dem Hang durch schattigen Wald. Bis zum Wendepunkt der Wanderung kommen wir an zwei Gasthäusern vorbei, Folla und Obersteinberg. Vorbei an mächtigen Wasserfällen und saftigen Wiesen gelangen wir in die Talsohle und folgen der Weissen Lütschine zurück bis Stechelberg.

13 km / 1000 Hm / 5h 30

 

In der Region gibt es unzählige weitere Ausflugsziele und Wanderungen und mithilfe der Schweiz Mobile App lassen sich weiter Ideen verwirklichen.


WEITERFAHRT

Wir verlassen die Region bei Wilderswil und fahren auf der Autobahn dem Brienzersee entlang bis zur Ausfahrt Iseltwald. Wir parken das Auto oberhalb des Dorfes (kostenpflichtig)

Iseltwald**

Ein Spaziergang hinunter zum See ins kleine Dorf lohnt sich auf jeden Fall. An einer schönen Bucht gelegen stehen die Chalets dicht an dicht. Am Ostende der Bucht kann man auch baden, aber das Wasser im Brienzersee ist eher auf der kühlen Seite.

Sehr lohnenswert ist die folgende Wanderung ab Parkplatz

Wanderung zu den Giessbachfällen (Karte)***

Die Wanderung startet beim Parkplatz und folgt dem Hang Richtung Osten. Beim Pt. 711 halten wir uns recht umso über die Giessbachfälle zu gelangen. Bei der Schweibenalp steigen wir steil ab und gelangen an die Fälle. In mehreren Stufen schiesst das Wasser insgesamt 300 Hm bis hinunter zum See. Der Weg folgt dem Bach bis zum eleganten Grand Hotel Giessbach. Unten am Seeufer angekommen folgen wir dem Uferweg direkt am See bis nach Iseltwald zurück und gehen von dort hoch zum Parkplatz.

15 km / 787 Hm / 5h.

Wem das zu weit ist, kann vom Hotel Giessbach mit dem Schiff zurück nach Iseltwald fahren (nur 12:51 oder 16:51 Uhr)


WEITERFAHRT

Wer sich gegen die Wanderung zu den Giessbachfällen entscheidet, kann diese auch mit dem Auto besuchen. Man fährt auf der Autobahn weiter bis zur Ausfahrt Brienz und von dort in wenigen Minuten bis zum Parkplatz Giessbachfälle.

 

 Unser nächster Höhepunkt ist die Aareschlucht, kurz nach Meiringen. Wir parken an dieser beliebten Sehenswürdigkeit

Aareschlucht****

Vom Eingang West starten wir unsere Erkundung der imposanten Schlucht. An die Felswände gehängte Stege ermöglichen den Zugang. Die Länge der Engstelle misst ca. 1.5 Km und man geht auf demselben Weg zurück >LINK<

  • Offen 8:30 – 17:30 (1830 Juli-August), Abendbeleuchtung von 18:30 – 22:00 Uhr
  • Eintritt Erw. 9 CHF / 6-16 J. 5 CHF 

Abstecher ins Reichenbachtal

Eine schmale Bergstrasse biegt von der Strasse nach Innertkirchen rechts Richtung Rosenlaui ab. Kurvenreich und steil geht es hoch bis zum altehrwürdigen Berghotel Rosenlaui.

Hotel Rosenlaui***

Auch wenn man nicht hier übernachten will, lohnt sich ein Kaffeehalt. So hat der Tourist in den Anfängen des Alpentourismus genächtigt. Wie anno dazumal ist auch heute noch die Ausstattung des Hotels aus dem Jahr 1771. Hier gibt es auch heute weder TV noch Radio und selbst der Mobiltelefonempfang ist schlecht. >LINK<


Rosenlaui (Gletscher) Schlucht***

Kurz oberhalb des Hotels befindet sich die gleichnamige Schlucht. Wenn man die Trümmelbachfälle ausgelassen hat, findet man hier noch einmal die Gelegenheit die Kraft des Wassers zu bestaunen. Der Weg führt durch Tunnels und über Treppen. >LINK<

  •  Offen Mai bis Oktober, täglich 9-17 Uhr
  • Eintritt Erw. 8 CHF / 6-16 J. 4 CHF

 


Schwarzwaldalp**

Bis hier darf man fahren, die Strasse über die Grosse Scheidegg nach Grindelwald ist dem Bergpostauto vorbehalten.

Im historischen Hotel Schwarzwaldalp lässt sich gut einkehren und gleich daneben kann man ein altes Sägewerk** bestaunen

  • Offen 9.30 – 16 Uhr , Mittwoch bis Sonntag im Sommer Führungen und Demonstrationen
  • Kostenlos 

WEITERFAHRT

Nach dem Besuch des Tales kehren wir zurück auf die Hauptstrasse und fahren nach Meiringen

Sherlock Holmes in Meiringen**

Der Ort ist vor allem interessant für Fans von Sherlock Holmes. Eine der vielen Geschichten spielte in Meiringen und deshalb hat der Ort bei den Anhängern eine grosse Bedeutung erhalten. Das Sherlock Holmes Museum** und verschiedene Aktivitäten drum herum lassen die Romane neu aufleben

  • Offen täglich 13:30 – 18 Uhr
  • Eintritt Erw. 5 CHF / 6-15 J. 3 CHF / Museumspass

WEITERFAHRT

Wir fahren weiter Richtung Brünigpass, um den Osteingang zum Ballenberg Freilichtmuseum zu erreichen.

Freilichtmuseum Ballenberg****

Sicher das grösste, aber auch eines der schönsten Museen der Schweiz. Im ganzen Land wurden historisch wertvolle Bauernhäuser Stück für Stück abgebaut und hier wieder aufgebaut. So bekommt man die Vielfalt bäuerlicher Architektur zu sehen. Ein kurzer Spaziergang zwischen den einzelnen Häusergruppen bringt den Besucher in eine neue Region mit völlig neuer Bauweise.

Für den Besuch der riesigen Anlage sollte man unbedingt einen ganzen Tag einplanen, denn es gibt nicht nur Gebäude zu bestaunen, sondern immer wieder hat man auch Gelegenheit alte Handwerke lebendig zu erleben. Auch an typischen Hoftieren und schönen Gemüse- und Blumengärten fehlt es nicht. Viele der hier hergestellten Produkte werden zum Kauf angeboten und neben Pic Nic Plätzen hat es auch Restaurants für die Verpflegung. >LINK<

  • Offen Ende Mai bis Ende Oktober täglich 10 – 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 28 CHF / 6-16 J. 14 CHF / Museumspass 

WEITERFAHRT

Wir fahren weiter bis Brienz und parken am besten vor dem Ortszentrum bei der Rothorn-Bahn. Es hat aber auch dem See entlang mehrere kleine Parkplätze.

Brienz***

Das Dorf am Brienzersee ist sehr schön gelegen und hat eine Vielzahl traditioneller Chalets. Vor allem bekannt ist der Ort aber für seine Holzschnitzer Arbeiten.

Ausflug auf das Brienzer Rothorn***

Die dampfbetriebene, steile Zahnradbahn führt hoch zum Gipfel des Brienzer Rothorns. Herrliche Aussicht in die Berner Alpen und auf die Seen.

  • Offen Juni bis Oktober ca. stündliche Abfahrten ab 7:36 Uhr (Reservation im Sommer empfohlen)
  • Preise Brienz – Rothorn retour: Erw. 92 CHF (Halbtaxabo akz.)/ 6-15 J. 10 CHF
  • Für Wanderer gibt es Spezialtickets, einige Wanderrouten möglich

Schweizer Holzbildhauer Museum**

Das Museum widmet sich der traditionellen Kunst des Holzschnitzens welches in der Region stark verankert ist.

  • Offen Do bis So 13:30-17:30 (Juni – Sept. Mi bis So, 10:30 – 17 Uhr)
  • Eintritt Erw 5 CHF / Museumspass

Spaziergang durchs Dorf**

Dem See entlang führt ein Weg von welchem aus man in die schönste Strasse des Ortes, zur Brunngasse gelangt. Dort findet man einige sehr schöne Chalets.


WEITERFAHRT

 Dem Nordufer des Brienzersees entlang gelangen wir nach Interlaken zurück und parken unser Auto.

Interlaken**

Weltberühmt aber eigentlich nur ein zentraler Ausgangspunkt um die Umgebung zu erkunden. Viel Sehenswertes bietet der Ort eigentlich nicht aber die touristische Infrastruktur ist gut entwickelt. Es mangelt daher auch nicht an vielfältigen Angeboten für Ausflüge, Aktivitäten, Shops, Hotels und Restaurants.

Ausflug auf den Harder***

Der Harder ist der Hausberg und mit einer Standseilbahn erschlossen. Der Ausflug lohnt sich und man kann ihn auch mit einer Wanderung verbinden.

Die verlinkte Karte zeigt einen Vorschlag: Vom Hotel Harder über die aussichtreiche Roteflue nach Habkern und durchs Tal zu Fuss (18 km) oder dem Bus zurück nach Interlaken. Man kann aber auch einfach auf den direkten Weg zur Bahnstation im Tal zurückgehen.

 

Auch beliebt ist, mit einem Gleitschirmtandemflug ins Tal zu gleiten. Anbieter im Ort.

 

WEITERFAHRT

Von Interlaken gelangen wir in einigen Minuten zu den Beatushöhlen am Nordufer des Thunersees. Parkplätze, vor allem für grosse Fahrzeuge, sind rar.

Beatus Höhlen***

Die Höhlen gehören zu den schönsten und am einfachsten zugänglichen in der Schweiz. Ca. 1 km der insgesamt 14 km sind zugänglich und beleuchtet. In den Höhlen ist es 8 bis 10 °C, also warm anziehen. Man kann die Höhlen selber oder geführt erkunden. Fotos erlaubt aber nur ohne Stativ.

  • Offen täglich Mitte März bis Mitte November, 9:30-17 Uhr, Museum ab 11:30 Uhr
  • Eintritt Erw. 18 CHF /6-16 J. 10 CHF

WEITERFAHRT

Nur drei Kilometer weiter liegt der Parkplatz für einen Ausflug aufs Niederhorn.

Ausflug auf das Niederhorn***

Mit der Standseilbahn und dann eine Seilbahn gelangen wir auf das Niederhorn. Das ist der Berg der nicht nur fantastische Aussichten auf die Berner Alpen bietet, sondern man hat vor allem auch fast garantiert die Chance Steinböcke und Gämsen aus kurzer Distanz zu sehen. Der Zugang kann auch von Beatenberg aus erfolgen, Zufahrt ab Interlaken, und von dort die Seilbahn aufs Niederhorn. Schon auf einem kurzen Spaziergang besteht die Chance Steinböcke zu sehen und die Aussicht geniesst man sowieso.

Bahninfo

  • Fahrplan ab Beaten Bucht ab 8:04 alle 20 Minuten. Beatenberg umsteigen auf Seilbahn
  • Preise Beatenbucht- Niederhornretour: Erw. 56 CF / bis 16 J und Halbtax 28 CHF
    Abfahrt bis 8:44 Uhr Spezialpreis 30/20 CHF

Wanderung Niederhorn (Karte)***

Dem Grat entlang gehen wir nach Nordosten, vorbei am Burgfeldstand und Gemmenalphorn. Beim Pt. 1862 steigen wir nach rechts ab zum Oberberg und Chuematte. Wir treffen dort auf den Panoramaweg Niederhorn-Waldegg und folgen diesem zurück zur Bergstation der Seilbahn.

11 km / 700 Hm / 4h

Varianten:
a.)
Man kann die Wanderung aber auch beliebig erweitern, ganz fitte Wanderern können gar erst nach dem Loubeberg links ins schöne Justistal absteigen, um dann bei der Grönhütte wieder nach Beatenberg zur Talstation der Seilbahn zu gehen.

16 km / 422 Hm / 5h

 

b.) Von der Chüematte über die Bireflue zurück zur Talstation der Seilbahn. Diese Variante hat recht viel Teerstrasse.

12 km / 314 Hm / 3h 45


WEITERFAHRT

Zurück beim Auto unten am See fahren wir dem Nordufer entlang bis nach Oberhofen. Dort besteht die Möglichkeit zwei schöne Schlösser zu besuchen.

Schloss Oberhofen**

Parkplatz in der Nähe des Schloss Oberhofen. Grosse Anlagen in herrlicher Lage am See mit schönem Park (kostenloser Zutritt) und interessante Ausstellung im Schloss.  Die Räume sind originalgetreu möbliert.

  • Offen Dienstag bis Sonntag 9-17 Uhr
  • Eintritt Erw. 10 CHF / Pens. 8 CHF / 6-16 J . 2 CHF / Museumpass 

Schloss Hünegg**

Nur 1.5 km weiter liegt noch ein Juwel. Parkplatz direkt beim Schloss Hünegg. Das Jugendstilschloss Hünegg ist ebenfalls komplett möbliert und wurde seit 1900 nicht verändert.

  • Offen Dienstag bis Samstag 14-17 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr
  • Eintritt Erw. 10 CHF / Pens. 8 CHF / 6-16 J . 5 CHF / Museumpass  

WEITERFAHRT

Wir fahren weiter nach Thun und parken am besten beim Bahnhof

Thun**

Die Stadt liegt am Auslauf des Thunersees an der Aare. Mit seiner attraktiven Lage und der schönen Altstadt lohnt sich ein kurzer Halt.

Schiffsausflug**

Wer die letzte Gelegenheit für eine Schifffahrt auf dem Thunersee wahrnehmen möchte, hat hier noch eine Chance. Direkt beim Parkplatz ist die Landestelle. Fahrplan und Preise siehe Link auf dem Titel

Stadtbesichtigung**

Auf dem Weg in die Altstadt (10 Minuten) kommen wir bei der Scherzligschleuse vorbei. Dort kann man mit Glück den Wellenreitern zuschauen die auf einer stehenden Welle ihre Künste zeigen.

In der Altstadt spaziert man durch die engen Gassen und geniesst die Wege der Aare entlang.

Schloss Thun**

Wer noch nicht genug hat von Schloss Besichtigungen, bekommt hier noch eine Gelegenheit. Im Gegensatz zu den anderen Schlössern am See ist das Thuner Schloss aus dem Mittelalter und daher nicht so elegant und pompös ausgestattet. Zudem beinhaltet das Museum eine reichhaltige Ausstellung zur Geschichte der Stadt und des Schlosses. Von den Ecktürmen geniesst man den Ausblick über die Stadt und den See bis in die Berner Alpen

  • Offen im Sommer täglich 10-17 Uhr
  • Eintritt Erw. 10 CHF / Pens. 8 CHF / 6-16 J . 3 CHF / Museumpass. Sonderausstellung +5 CHF 

WEITERFAHRT

Einmal mehr machen wir einen Abstecher von der offiziellen Route der Grand Tour. Anstatt direkt nach Bern, fahren wir über Seftigen auf den Gurnigel.

 

Dieser Abstecher lohnt sich vor allem wenn man eine Wanderung im Gantrisch Gebiet machen möchte. Aber auch landschaftlich bietet diese Route bedeutend mehr.

Wanderung Gantrisch (Karte)***

Wir parken das Auto im Bereich Rüschegg (mehrere Parkplätze) Wir folgen dem Wanderweg parallel zur Strasse nach Süden und erreichen bald das idyllische Gantrischseeli. Danach geht es hoch zum Morgete Pass wo wir zum Schibespitz hoch steigen. Kurz darauf kann man den Gipfel des Gantrisch besteigen (zusätzlich 1.5 km / 170 Hm / 1h) Wir folgen dem Wanderweg zum Leiterepass und weiter bis Schwalmere. Erst dort steigen wir nun  hinunter zum Gustberg und weiter zur Alphütte Oberwirtneren. Unter der Tschigelflue entlang gelangen wir zum Parkplatz zurück. >KARTE<

11.4 km / 780 Hm / 4h

 

WEITERFAHRT

Auf kleinen Landstrassen gelangen wir nach Sangernboden und dann über Schwarzenburg und Gasel nach Bern. Dort parken wir in der Nähe des Bärengrabens.

 

Beschreibung der Stadt Bern siehe folgende Etappe




Kommentare: 0