Etappe 7: Lugano-Zermatt****

Link zu Google Maps: >LINK<

Streckenlänge:

300 Km (ohne Abstecher)

Empfohlene Dauer:

Minimum 3 Tag

Empfohlen 4 Tage (Highlights)

Ideal 5-7 Tage

Highlights: 

Maggia und Verzasca Tal, Gotthard Pass, Aletsch Gebiet, Zermatt

Startpunkt:

Parkplatz Lugano 

Endpunkt:

Parkplatz Täsch

WEITERFAHRT

Von Lugano über den Monte Ceneri und hinunter in die Magadino Ebene.

Ausflug zum Monte Tamaro***

Von Rivera aus geht es mit der Gondelbahn hoch zur Alpe Foppa

·        Sommerfahrplan 8:30-18 Uhr durchgehend, Erw. retour 28 CHF / Halbtax.

Wandermöglichkeiten (siehe Option unten) Restaurant, Abenteuer und Besichtigung der Mario Botta Kirche. >LINK<

 

Wanderung Monte Tamaro (Karte und Info)***

Rundwanderung von der Alpe Foppa zum Mte. Tamaro.

 

9 km / 720 Hm / 3h 35 (für eine längere Wanderung ohne Bahn siehe unten)

Abstecher Indemini**

Auf dem Weg nach Locarno biegen wir bei Quartino Richtung Gambarogno ab. Von Vira aus führt eine schmale Bergstrasse nach Indemini hoch.

Bevor wir die Fahrt in Angriff nehmen, lohnt sich der Abstecher zum botanischen Garten von Gambarogno. Dieser liegt oberhalb des Ortes Piazzogna und ist erreichbar von Vira aus (Abzweigung von der Indemini Strasse oberhalb des Ortes).

Botanischer Garten Gambarogno**

Die grosse Anlage zeigt auf 25‘000 m2 unzählige Pflanzen und Bäume in schöner Umgebung und mit Blick auf den Lago Maggiore. Vor allem im Frühjahr sehr lohnenswert, wenn viele Büsche und Pflanzen in Blüte stehen. >LINK<

  •  Offen täglich 9-18 Uhr
  • Eintritt Ab 14 J. 5 CHF 

Rundwanderung Monte Tamaro (Karte)***

Von der Alpe di Neggia aus kann man über den Monte Tamaro auf die Alpe Foppa wandern. Dort befinden sich die bekannte Kapelle von Mario Botta und ein Restaurant. Der erste Teil des Rückweges erfolgt über die Alpe Duragno und trifft dann bei Ul Mött Tund auf den Hinweg. Von dort geht's auf gleichem Weg zurück bis Alpe di Neggia.

 

14 km / 1160 Hm / 5h 45 (Information)


Indemini**

Parkplatz eingangs Dorf. Das kleine, etwas verschlafene Bergdorf mit seinen alten Granithäusern liegt an der Grenze zu Italien. Ein Spaziergang durch den gut erhaltenen Ortskern lohnt sich auf jeden Fall.

 

Danach auf demselben Weg zurück nach Quartino und weiter nach Locarno

Locarno***

Parkmöglichkeiten beim Bahnhof.

Madonna del Sasso***

Nicht weit vom Bahnhof entfernt befindet sich die Talstation der Standseilbahn, die zur Klosteranlage Madonna del Sasso führt. Parallel zur Bahn verläuft ebenfalls ein Wanderweg, der allerdings steil ist und viele Treppenstufen aufweist. Die weitläufige Wallfahrtsstätte aus dem 16. Jahrhundert, ausgeschmückt mit vielen Fresken und Statuen, kann kostenlos besichtigt werden. Für den Rückweg nach Locarno ist ein Fussmarsch entlang des Kreuzweges sehr empfehlenswert.

Oberhalb des Klosters liegt die Talstation der Seilbahn auf den Mte. Cardada. Die Aussicht vom über 1300 m hohen Berg auf den Lago Maggiore ist grandios. Cardada ist ausserdem ein attraktives Wandergebiet.

 

Altstadt von Locarno**

Nach dem Abstieg von Madonna del Sasso erreicht man den oberen Teil der Altstadt. Wegweiser führen den Besucher durch die schmalen Gassen, vorbei an grosszügigen Bürgerhäusern, zur Piazza Grande, dem Zentrum des alten Stadtteils. Hier lässt sich in einem der vielen Restaurants eine Pause einlegen und ein Gelato geniessen.

Für die Rückkehr zum Parkplatz kann man den Weg dem Seeufer entlang wählen und erreicht so nach wenigen Minuten den Bahnhof.

 

Von Locarno aus kann die Region auch bequem mit dem Schiff erkundet werden, zum Beispiel auf einem Ausflug nach Ascona und zu den Brissago Inseln (Siehe unten). 


WEITERFAHRT 

Nur wenige Kilometer nach Locarno erreichen wir Ascona

Ascona***

Parkmöglichkeiten findet man unweit der Seepromenade. Sollte dieser Platz besetzt sein, gibt es weitere Optionen beim Lido.

Bekannt und beliebt ist Ascona vor allem für die grosszügige, verkehrsfreie Seepromenade mit vielen Restaurants und Läden. Aber auch ein Spaziergang durch die dahinterliegenden Gassen lohnt sich. Die einmalige Lage von Ascona und die Aussicht über den See auf die steilen Ufer mit den vielen Dörfern machen den Charme des Ortes aus.

Ausflug Brissago Inseln***

Von Ascona aus sind die Brissago Inseln mit dem Kursschiff erreichbar. Auf der grösseren der beiden Inseln ist ein herrlicher botanischer Garten angelegt. Das milde Klima der Region ermöglicht einer Vielzahl an Pflanzen üppiges Wachstum. So gedeihen hier Arten aus der ganzen Welt, sogar aus tropischen Gebieten.  

  • Offen täglich gemäss Schiffsfahrplan, die sinnvollste Verbindung ist: Ascona ab 9:45, Rückfahrt 13:00
  • Eintritt ab 16 J. 7 CHF

Abstecher ins Valle Maggia****

Um ins Valle Maggia zu gelangen fahren wir ein Stück zurück Richtung Locarno und folgen der Wegweisung.

Das Maggia Tal ist bei Touristen sehr beliebt, vor allem wegen der vielen kristallklaren Badestellen am Fluss. Während der Hochsaison hat es entsprechend viele Besucher und die Parkplätze sind schnell belegt. Beim Baden in engen Bereichen mit starker Strömung ist grösste Vorsicht geboten, denn es ereignen sich immer wieder tödliche Unfälle!

Das Tal erstreckt sich über fast 50 km nach Norden. Folgt man der ganzen Länge, reist man vom mediterranen Klima am Lago Maggiore bis in hochalpine Regionen am Lago di Naret auf über 2300 müM. Vorsicht: Hinter Bignasco wird die Strasse immer steiler, enger und kurviger und sollte von grossen Wohnmobilen eher gemieden werden.

 

Am Eingang des Tales, gleich hinter Ponte Brolla, trifft man auf die eindrückliche Maggia Schlucht. Hier hat sich der Fluss tief in die Granitfelsen geschliffen und herrliche türkisblaue Becken geschaffen. Weiter flussaufwärts gibt es mehrere sichere Badestellen.


Cevio**

Das Dorf übt trotz der bescheidenen Grösse eine wichtige Zentrumsfunktion im Tal aus. Von Cevio aus Richtung Westen liegt hoch oben das Walserdorf Bosco Gurin., das sich für einen Abstecher anbietet.

Das Museo di Valmaggia gibt einen Einblick in Kultur und Leben im Maggia Tal.

  • Offen Dienstag bis Sonntag 13:30-17 Uhr
  • Eintritt Erw. 6 CHF / bis 16 J. 3 CHF / Museumspass 

Bignasco*

Das Dorf ist der Ausgangspunkt für das sehr lohnenswerte Val Bavona. Auch wer auf die unten beschriebene Wanderung verzichten möchte, sollte unbedingt zumindest nach Foroglio hochfahren.

Wanderung Val Bavona (Karte und Info)***

Bei der Post in Bignasco stellen wir das Fahrzeug ab und fahren mit dem Bus nach San Carlo (6:58 oder 9:58). Die gelinkte Information folgt der Route in der Gegenrichtung!

Der Wanderweg folgt dem Tal meist abseits der Strasse, vorbei an herrlichen Rustici, den alten Granithäusern des Tessins. Ein Höhepunkt bildet das Dorf Foroglio mit dem eindrücklichen Wasserfall als Hintergrund. Im gemütlichen Grotto kann man sich verpflegen oder aber beim Wasserfall eine Pause einlegen und sich abkühlen.

 

13 km / 340 Hm / 4 h


Kapelle San Giovanni Battista***

Wir fahren weiter ins Maggia Tal hoch Richtung Fusio.

 

Ein weiteres Meisterwerk des Architekten Mario Botta ist die Kapelle San Giovanni Battista, bereits weit oben im Maggia Tal, bei Mogno. Nachdem eine Lawine die alte Dorfkirche mitgerissen hatte, entschied man sich für einen mutigen Neubau. Das moderne Gotteshaus mit dem für Botta typischen Streifenmuster fügt sich trotz dem starken Kontrast perfekt in die Landschaft ein.


WEITERFAHRT

Wer mag, kann dem Tal weiter folgen und nochmals 1000 Höhenmeter überwinden. Vorbei am Lago del Sambuco erreicht man schliesslich den Lago del Naret*** und damit das Ende des Tals.

 

Von der Staumauer aus lassen sich kleinere und grössere Rundwanderungen durch die hochalpine Landschaft unternehmen.

Rundwanderung zur Capanna Cristallina (Karte)***

Von der Staumauer des Lago del Naret aus starten wir Richtung Lago Nero und steigen weiter auf am Lago Sfuncau vorbei zur Cristallina SAC Hütte. Nach einer erholsamen Rast geht es über den Passo del Naret an den Ausgangspunkt zurück.

 

16 km / 1046 Hm / 6 h (Information)

WEITERFAHRT

Zuerst fahren wir den langen Weg zurück durchs Maggia Tal nach Locarno und weiter Richtung Bellinzona. Nach dem Verlassen des Umfahrungstunnels in Locarno, bei Tenero, biegen wir ins Val Verzasca ab.

Abstecher Val Verzasca****

Dieses Tal ist ebenfalls extrem beliebt und im Sommer entsprechend überfüllt, es lohnt sich deshalb früh zu starten. Das Tal lässt sich auch sehr gut zu Fuss erkunden, dabei sollte man sich überlegen, das Auto in Tenero oder Locarno stehen zu lassen und sich mit dem Bus hin bringen zu lassen. Fahrplan Verzasca Tal

Corippo***

Das kleine Bergdorf liegt etwas abseits der Strasse. Da es im engen Ort kaum Parkplätze gibt, stellt man das Fahrzeug am besten bereits im Bereich der Abzweigung von der Hauptstrasse ab und geht 1 km zu Fuss hoch.

 

Das auf einer sonnigen Terrasse gelegene Dorf ist gut erhalten, nicht zuletzt, weil viele der alten Häuser von den Besitzern liebevoll zu Feriendomizilen restauriert wurden. Ein Spaziergang durch die Gassen des malerischen Ortes, der sogar über ein kleines Restaurant verfügt, lohnt sich auf jeden Fall. 

Lavartezzo**

Die meisten Leute kommen nach Lavertezzo, um die Römerbrücke Ponte dei Salti**** zu sehen. Unterhalb der Brücke laden Pools zum Baden ein, man wird aber während der Hochsaison hier kaum jemals alleine sein!

Das Tal lässt sich, wie bereits erwähnt, am besten erkunden, indem man sich zu Fuss aufmacht.

Wanderung Val Verzasca (Karte)***

Wenn man nicht ohnehin bereits mit dem Bus von Tenero/Locarno gekommen ist, lässt man das Auto auf dem Wanderparkplatz etwas nördlich des Ortes stehen und fährt von dort mit dem Bus nach Sonogno. (Fahrplan siehe oben)

Sonogno ist ein kleines Dorf am Ende des Tales, von wo aus wir dem Fluss entlang nach Lavertezzo zurück wandern. Der Wanderweg meidet die Strasse, sodass wir vom Rummel im Tal wenig mitbekommen. Unterwegs trifft man immer wieder auf Badestellen, wo man sich abkühlen kann.

 

13.8 km / 262 Hm / 3h 40


WEITERFAHRT

 

Wir fahren zurück nach Tenero und von dort Richtung Bellinzona / Biasca.

Biasca**

Das Dorf bietet touristisch nicht sehr viel, denn es liegt abseits der Touristenströme  und –hotspots. Aber gerade deswegen lohnt sich ein Zwischenhalt. Am Nordostende des Ortes, an der Via ai Grotti liegen mehrere typische Grotti***, wo man ohne überhöhte Preise und mehrheitlich mit Einheimischen zusammen, ein einfaches Essen oder ein Boccalino Merlot geniessen kann. Die „Trota in Carpione“ z.Bsp., eine in Rotweinessig eingelegte Forelle, sieht vielleicht nicht sehr appetitlich aus, ist aber an einem heissen Sommertag ein leichtes und sehr schmackhaftes Gericht. Die Grotti sind auch zu Fuss vom Parkplatz am Friedhof aus in wenigen Minuten erreichbar.

Der Ort verfügt über zwei bemerkenswerte Kirchen. Die weiter oben gelegene ist die alte, romanische Kirche Santi Pietro e Paolo. Diese geht auf das 11. Jh. zurück und ist mit mehrere hundert Jahre alten Fresken geschmückt.

Unterhalb liegt die neuere, auch für Gottesdienste genutzte Kirche San Carlo Borromeo. Diese überrascht durch ihre spezielle Architektur, welche eher an griechisch-orthodoxe Gotteshäuser erinnert. 

Spaziergang zur Santa Petronilla***

Bereits bei der Anfahrt nach Biasca fällt der sich überkreuzende Wasserfall oberhalb des Bahnhofs auf. Von der Kirche aus folgt man der Kopfsteinpflasterstrasse bergwärts und erreicht Santa Petronilla nach weniger als einem Kilometer.

Ober- und unterhalb der alten Steinbrücke hat das Wasser mehrere Naturbecken geformt, in denen man sich erfrischen kann. Bei starker Strömung sollte man direkt oberhalb des Wasserfalls allerdings vorsichtig sein.

Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Kapelle Santa Petronilla zu sehen.

 

Für den Rückweg kann man dem Kreuzweg zur romanischen Kirche von Biasca folgen. Der Weg führt durch alte Kastanienhaine und bietet Aussichten auf das breite Tal der Leventina.


Abstecher Bleniotal***

Ein Abstecher ins Blenio Tal lohnt sich vor allem zum Wandern. Im Gegensatz zum südlichen Tessin hat es hier kaum Touristen.

Hier einige Vorschläge:

  • Im Bereich des Lukmanier Passes kann man einfache Wanderungen durch die interessante Landschaft entlang des jungen Brenno Flusses machen oder aber ausgedehnte Touren unternehmen, zum Beispiel von der Passhöhe um den Pizzo del Uomo***.
  • Nördlich von Olivone liegt die Greina Ebene****, eine der eindrücklichsten Alpenlandschaften im Tessin. Idealerweise plant man eine zweitägige Tour ein und übernachtet in einer der drei SAC Hütten in der Region (Scaletta, Terri oder Motterascio).
  • Von Aquacalda aus lässt sich die Wanderung über die „Strada Alta“*** des Blenio Tals starten. Der Weg führt immer hoch über dem Tal nach Süden und endet spätestens in Loderio, kurz vor Biasca. Auch diese Wanderung ist mit 30 km und 1300 Hm zu lang für nur einen Tag. Für eine Übernachtung bietet sich nach ca. 11 km/ 840 Hm die Capanna Piandios an.

 


WEITERFAHRT

Von Biasca aus fahren wir auf der Kantonsstrasse weiter nordwärts bis Airolo (Eilige nehmen die Autobahn) und weiter auf der alten St. Gotthard Passtrasse.

St. Gotthard Pass***

Der Gotthard Pass hat in der Regel bis Mitte Mai, Anfangs Juni Wintersperre (gilt auch für den Furka Pass) Sollten die Pässe noch geschlossen sein, bieten sich zwei Optionen:

  • Von Airolo durch den Autobahn Tunnel nach Göschenen. Anschliessend via Andermatt nach Realp und dort auf den Autozug nach Oberwald verladen.
  • Schon von Locarno aus durch das Centovalli nach Domodossola und über den Simplon Pass nach Brig, wo man wieder auf die Grand Tour Route trifft.

Nach Airolo braucht es etwas Aufmerksamkeit, um die alte Passtrasse nicht zu verfehlt. Vorbei an alten Festungsanlagen der Schweizer Armee - die Besuchsmöglichkeiten hier sind leider sehr eingeschränkt - erreichen wir Motto Bartola, wo wir NICHT von der Strasse abbiegen, sondern geradeaus auf die Tremola Strasse fahren.

Valle Tremola****

Die  gepflasterte Strasse führt in vielen Kehren durch das Val Tremola hoch zum Gotthard Hospiz. Sie wurde in dieser Form in den 30er Jahren des 19. Jh. erbaut. Für Motorrad- und Fahrradfahrer ist die holprige Strecke eine Herausforderung und auch Fahrer von grossen Wohnmobilen sollten Erfahrung mit Bergstrassen haben, um diese Route geniessen zu können. Wer Glück hat, begegnet unterwegs der alten Postkutsche, welche von fünf Pferden gezogen, bis zu acht Passagiere über den Pass befördert, genauso wie schon vor 150 Jahren. Ein nicht ganz billiges, aber sicher exklusives Erlebnis.


Hospiz**

Hat man die Passhöhe erreicht, laden einige Restaurants und Shops zur einer Rast ein. Im Museum vor Ort, eingerichtet in einem früheren Zollposten, erfährt man mehr zur Geschichte des Passes und dessen Bedeutung für die Schweiz und die Region.

  • Bis August 2021 wegen Umbau geschlossen
  • Eintritt Erw. 10 CHF / Senioren 8 CHF / Schüler 3 CHF / Museumpass 

Wanderung zu den Seen auf dem Gotthard Pass (Karte)***

Unterhalb der Staumauer des Lago di Lucendro parken wir (zugänglich nur von der alten Passstrasse aus). Natürlich kann man sein Auto auch bei der Passhöhe stehen lassen, was die Wanderung um 2x 2 km verlängert.

Wir gehen auf der Fahrstrasse bergwärts und biegen bald nach rechts auf einen Pfad ein. Diesem folgen wir und passieren als erstes den Lago d’Orsino. Über einen Pass erreichen wir die Laghi d’Orsirora. Der Weg verzweigt sich und wir halten uns links, um an die Laghi della Valletta zu gelangen. Kurz danach steigen wir zum Lago die Lucendro ab und folgen diesem zurück zum Parkplatz.
Die Wanderung ist nicht sehr lang, aber doch recht anspruchsvoll

 

9.4 km / 580 Hm / 3h 30 (Information)


WEITERFAHRT

Wir folgen der Gotthard Passstrasse bis Hospental und biegen links ab Richtung Furka Pass. 

Mit der alten Dampfbahn über die Furka (Info)***

Ab Realp verkehrt im Sommer eine Dampfbahn über die alte Bergstrecke nach Gletsch und Oberwald. Für Eisenbahnenthusiasten ein Muss. Der Rückweg zum Ausgangspunkt kann ab Oberwald auch mit der normalen Eisenbahn durch den Basistunnel zurück gelegt werden,  was Zeit und Geld spart. ACHTUNG: Für die Fahrt ist eine Reservation zwingend notwendig!! Nicht alle Fahrten finden mit einer Dampflokomotive statt, siehe Fahrplanlink.

Furka Pass****

Die Passstrasse ist auf der Urner Seite zum Teil etwas schmal, aber gut ausgebaut. Nach der Passhöhe erreicht man in einer Kehre das altehrwürdige Hotel Belvedere. Von dort führt ein Fussweg zum Rhone Gletscher***. Als besondere Attraktion wird hier jedes Jahr ein Tunnel ins Eis getrieben, so dass man ins Innere des Gletscher gelangen kann (Eintritt 9 CHF, 9-18:30 Uhr täglich).

 

Auf der Weiterfahrt liegt immer wieder die gegenüberliegende Grimsel Passstrasse im Blickfeld. Bald erreichen wir Gletsch.


WEITERFAHRT

Die Fahrt durch das Goms ist landschaftlich sehr schön. An der Strecke durchfährt man mehrere typische, alte Walliser Dörfer, die einen Zwischenhalt lohnen.

Aletschgebiet****

Eine der schönsten Landschaften der Schweiz, die sich am besten zu Fuss erkunden lässt. Drei Zentren im Aletschgebiet sind Ausgangspunkte für Wanderungen. Folgt man dem Goms, erreicht man zuerst Fiesch, wo die Seilbahn hoch zur Fiescheralp startet. Auch wer nicht gross wandern möchte, sollte einen Ausflug auf das Eggishorn einplanen. Die Aussicht auf den Aletschgletscher, den längsten Gletscher der Alpen, ist grandios.

Von Fiesch aus werden auch geführte Touren auf dem Gletscher angeboten. Dabei können Tagestouren oder zweitägige Wanderungen mit Übernachtung in der Konkordia Hütte gebucht werden. Eine frühzeitig Reservation ist empfohlen.

Viele Orte in der Region sind autofrei und dadurch sehr erholsam und ruhig. Auch ein längerer Aufenthalt in dieser Gegend wird mit Sicherheit nicht langweilig wird, insbesondere für Leute mit Freude an Natur und Bewegung.

Wanderung dem Aletschgletscher entlang (Karte)****

Von der Bergstation der Seilbahn auf die Fiescheralp wandern wir ohne grosse Höhenunterschiede nach Nordosten, um den Tälligrat herum zum Märjelen See. Von dort kann man zum Gletscher absteigen und die Eismassen aus der Nähe bestaunen. Zu weit auf den Gletscher sollte man sich nicht vorwagen, es droht Gefahr durch Gletscherspalten.
Anschliessend folgen wir dem Aletschgletscher hoch über dem Tal und geniessen die gewaltige Aussicht. Nach dem Aufstieg zum Hohbalm erfolgt der Rückweg zur Fiescheralp.

 

15 km / 700 Hm / 5h


Binntal***

Bevor wir zu einer weiteren Wanderung im Aletschgebiet aufbrechen, lohnt es sich, einen Abstecher ins Binntal einzuplanen. Das Tal ist weltberühmt für seine Mineralienfunde.

Eine schmale Strasse mit mehreren Tunneln führt durch das Binntal, bis der Ort Binn erreicht ist. Am Anfang der Strecke liegt das  wunderschöne Dorf Ernen mit seinen vielen alten, typischen Holzhäusern. Ein Rundgang durch den Ort ist unbedingt empfehlenswert. 

Zuhinterst im Tal, etwas oberhalb von Binn, liegt die Mineraliengrube Lengenbach, wo man sich kostenlos als „Stahler“, so der Fachbegriff für Kristallsucher, betätigen kann. Dazu nutzt man den Parkplatz Fäld und folgt der Fahrstrasse bis Lengenbach. An mehreren Stationen unterwegs werden Informationen zum Thema Geologie angeboten.

Hat man selber bei der Schatzsuche keinen Erfolg verzeichnet, lohnt es sich, bei André Gorsatt im Ort vorbei zu gehen. Er betreibt neben einem Laden mit Kostbarkeiten aus dem Binntal auch ein Museum, in welchem eine Vielzahl an Funden zu sehen sind. Auf Voranmeldung erzählt er gerne Geschichten und Anekdoten aus seinem Strahlerleben.

  • Offen im Sommer täglich 10:30-17:30 Uhr
  • Eintritt Erw. 5 CHF / Kinder 2.5 CHF 

Wanderung Aletschwald (Karte)****

Noch einmal bietet sich eine Möglichkeit, die Schönheit des Aletschgebiets zu erleben.

In Mörel besteigen wir die Seilbahn auf die Riederalp. Wir wandern bergwärts zur Riederfurka und durch den Aletschwald hinunter zum Grünsee. Von dort lohnt sich der kurze Abstecher zur spektakulären Hängebrücke über die tief unten tosende Massa (ca. 1 km hin und zurück).

Nun erfolgt der lange Anstieg durch den schattigen Wald zum Härdernagrat. Am Blausee vorbei folgen wir dem Hang zurück zur Riederalp.

12.2 km / 916 Hm / 4h 45 (Information)

 

Wem diese Wanderung zu lang ist, kann sich den Abstieg zum Grünsee sparen und direkt nach Silbersand gehen (9 km / 580 Hm / 3h15). Den Höhepunkt dieser Tour, den Aletschwald, kann man so trotzdem geniessen. 


WEITERFAHRT

Wir folgen dem Tal weiter bis Brig und parkieren beim Zirkusplatz in der Nähe des Bahnhofs

Brig und Naters**

Der Verkehrsknotenpunkt Brig wartet mit einer kleinen, sehenswerten Altstadt auf.

Stockalper Palast **

Kaspar Stockalper war einer der mächtigsten und reichsten Männer des 17. Jahrhunderts in der Region. Er handelte so ziemlich mit allem was Profit versprach. Der mächtige Palast, den er sich erbauen liess, kann mit einer Führung besichtigt werden.

  • Offen Dienstag bis Sonntag 9:30-16:30 Uhr
  • Mehrere Führungen pro Tag (siehe Link)
  • Eintritt Erw. 8 CHF / 7-16 J. 3 CHF / Museumpass

Beinhaus in Naters**

Mitten im Ortskern, gegenüber der Kirche von Naters, trifft man auf das Beinhaus, erbaut im Jahr 1514. Im Laufe der Jahrhunderte wurden hier gegen 30'000 Knochen und Schädel aus aufgehobenen Gräbern säuberlich gestapelt und aufbewahrt. Die etwas gruselig anmutende Stätte erinnert die Besucher mit dem Spruch "was ihr seid, das waren wir / was wir sind, das werdet ihr" an die eigene Vergänglichkeit.


WEITERFAHRT

Wir folgen dem Rhonetal bis Visp und biegen nach Süden ins Mattertal ein. Die Strasse führt bis Täsch, wo wir parkieren, um das autofreie Zermatt zu besuchen.

Zermatt***

Zermatt geniesst zurecht weltweite Bekanntheit als Touristendestination, nicht zuletzt dank seiner der Lage am Fusse des Matterhorns. Im Winter gilt der Ort als einer der Top Ski Orte, und im Sommer lockt die Region mit herrlichen Ausflügen und Wanderungen.

Das Dorf selber ist entsprechend stark auf Tourismus ausgerichtet und bietet alles an Hotels, Restaurants und Geschäften, was sich der Gast wünschen kann. Eine eher stille Sehenswürdigkeit bietet der Bergsteigerfriedhof, wo viele verunglückte Bergsteiger ihre letzte Ruhe fanden. Die Grabsteine, meist aus dem 19. Jh., erinnern an Frauen und Männer, denen die Berge rund um Zermatt zum Verhängnis wurden, u.a. auch die Erstbesteiger des Matterhorns. Wer mehr über Zermatt und die Geschichte der Matterhornbesteigungen erfahren will, wird im Matterhorn Museum fündig

  • Offen täglich 14-18 Uhr
  • Eintritt Erw. 10 CHF / Sen. 8 CHF / 10-16 J. 5 CHF / Museumpass

20 Minuten südwestlich des Ortes kann die Gornerschlucht besichtigt werden (Eintritt).

Ausflug auf den Gornergrat****

Mit der Zahnradbahn, die im Jahr 1898 eröffnet wurde, gelangt man auf über 3000 müM und befindet sich inmitten der einmaligen Berglandschaft des Monte Rosa Massivs. Tief unten leuchtet der Gornergletscher, das drittgrösste Eisfeld der Alpen, gegenüber steht majestätisch das Matterhorn, die Dufourspitze, der höchste Berg der Schweiz, ragt neben weiteren 4000ern in die Höhe.

Wanderung vom Gornergrat zur Riffelalp(Karte)**

Wer nicht auf direktem Weg mit der Bahn zurück nach Zermatt fahren möchte, kann folgende Alternative wählen. Um die grandiose Aussicht auf Gornergletscher und Matterhorn noch etwas geniessen zu können, gehen wir erst auf dem Hohtälligrat ostwärts und steigen danach zum Gornergratsee ab. Stetig talwärts gehend, erreichen wir den Grünsee und folgen dem Wanderweg durch den Wald zur Riffelalp. Dort besteigen wir die Gornergratbahn und fahren zurück nach Zermatt.

Ganz sportliche können die zusätzlichen 600 Hm auch zu Fuss hinter sich bringen, was ca. 1h 30 benötigt. Der Abstieg mit insgesamt etwa 1600 Hm gehen jedoch ganz schön in die Beine!!

10.5 km / 286 Hm und 1200 m Abstieg / 3h 30

5 Seen Wanderung(Karte und Info)***

Eine sehr beliebte Wanderung in der Region führt an fünf Seen vorbei, immer mit Blick auf das Matterhorn. Mit der Standseilbahn nach Sunnegga und der anschliessenden Gondelbahn erreicht man Blauherd, womit der grösste Höhenunterschied bequem überwunden wurde. In Schlaufen und Kehren, vorbei an den 5 Seen, gelangt man schliesslich zurück nach Sunnegga.

Mit der Standseilbahn geht's hinunter nach Zermatt. Wer noch Energie und Lust hat, bringt den Abstieg zu Fuss hinter sich. Die Route Sunnegga - Tuftra und danach auf der Monte Rosa Route nach Zermatt benötigt nochmals etwa 1h 45 (6 km und 670 m Abstieg)

9 km / 240 Hm / 2h 30

Wanderung auf dem Europaweg*** (Karte)

Wer dem Rummel etwas ausweichen möchte, kann die Wanderung von Sunnegga, hoch über dem Tal, zur Täschalp und von dort hinunter nach Täsch wählen.

Mit der Sunnegga Bahn fahren wir zur Bergstation und folgen dem Wanderweg nach Tuftra, wo wir auf den offiziellen Europaweg treffen. Diesem folgen wir bis zur Täschalp. Oberhalb von Eggenstadel beginnt der Abstieg nach Täsch.

Wer im Campingplatz bei Randa untergebracht ist, kann die Wanderung auf dem Europaweg fortführen und den Abstieg erst später in Angriff nehmen, so erreicht man die Talsohle ganz in der Nähe des Campingplatzes.

 

13 km / 330 Hm (1200 m Abstieg) / 4h (Information)

 




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