Etappe 10: Neuchâtel-Basel***

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Streckenlänge:

250 Km (ohne Abstecher)

Empfohlene Dauer:

Minimum 2 Tag

Empfohlen 3 Tage (Highlights)

Ideal 4-5 Tage

Highlights: 

Chasseral, Bielersee, Solothurn, Aarau, Schloss Lenzburg, Vindonissa, Augusta Raurica

Startpunkt:

Parkplatz Hafen Neuchâtel

Endpunkt:

Parkplatz Zoo Basel

DIESE ETAPPE IST ALS GANZES NICHT TEIL DER GRAND TOUR OF SWITZERLAND. WENN ABER DER STARTPUNKT IN BASEL WAR KANN SO DIE RUNDREISE SINNVOLL BEENDET WERDEN

 

WEITERFAHRT

Wir verlassen die Stadt und fahren via Dombresson Richtung St. Immier. Einige Kilometer nach Le Pâquier biegen wir rechts ab Richtung Chasseral. Der Abstecher lohnt sich nur bei klarem Wetter, denn es ist die Fernsicht die den Reiz des Berges ausmacht.

Ist das Wetter hingegen schlecht, fährt man direkt nach Neuveville.

Chasseral***

Die Strasse hoch zum Chasseral ist schmal und zum Teil steil. Oben angekommen geniesst man eine der besten Aussichten über das Mittelland in die Alpen. Nur bei klarem Wetter sinnvoll.

WEITERFAHRT

Nun geht es in Kehren hinunter auf das Plateau von Diesse und weiter nach Neuveville.

La Neuveville**

Das Städtchen liegt am Bielersee und lädt zu einem Spaziergang durch die engen Gassen der guterhaltenen Altstadt ein. Leider liegt zwischen Stadt und dem Seeufer Bahnlinie und Autobahn, aber trotzdem hat man Zugang zum Seeufer.

Ausflug auf die St. Petersinsel (Karte und Info)**

Mit dem Schiff, ungefähr alle Stunde eine Überfahrt, kann man von La Neuveville nach Erlach übersetzen. Von dort kann man die beliebte St. Petersinsel zu Fuss erkunden, Autos haben keinen Zugang. Entlang des einfachen Weges findet man immer wieder Rastplatze und auch Bademöglichkeiten. Das Klosterhotel an der Nordspitze der Insel lädt zum Einkehren ein

11 km / 20 Hm / 2h 40 (Information)

 

Gleich neben La Neuveville, abseits von der Durchgangsstrasse, liegt das verschlafene Städtchen Le Landeran. Auch hier lohnt sich ein kleine Abstecher.


WEITERFAHRT
Wir fahren auf der Kantonsstrasse dem Seeufer entlang Richtung Biel. Bleibt man auf der Kantonsstrasse kann man in den kleinen Dörfern entlang der Strecke Halt machen. 

Bieler See**

Entlang dem Nordufer befinden sich einige kleine Dörfer welche vom Weinbau geprägt sind. Die nach Süden gerichteten Hänge bieten gute Voraussetzungen um gute Weine, meist weisse, anzubauen.

Ligerz**

Im langgestreckten Dorf findet man neben einigen Weingütern auch das Rebbau Museum.
Weinbaumuseum am Bielersee
Im geschichtsträchtigen Wohnhaus aus dem 16. Jh. wird in der Dauerausstellung Kultur und Geschichte des Weinbaus aufgezeigt. Eine komplett eingerichtete Küferei und Brennerei zeigen diese Handwerke eindrücklich.

  • Offen Mai bis Oktober, Samstag und Sonntag 13:30 bis 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 6 CHF / Museumpass

Twann***

Das grösste Weindorf am Bielersee bietet vor allem auch die Gelegenheit in einem der vielen Restaurants den lokalen Fisch zu probieren. Entlang der hübschen Dorfgasse finden sich auch weitere Weingüter.

Wer sich gerne ein wenig die Füsse vertreten möchte, sei die kurze Wanderung durch die Twannbachschlucht hoch und via Gaicht und durch die Rebberge zurück nach Twann, empfohlen.

Wanderung Bieler Rebenweg (Karte und Info)**

Wer noch mehr am Rebbau am Bielersee interessiert ist, kann der Rebenweg von La Neuveville nach Biel unter die Füsse nehmen. Der Weg führt zumeist durch die Rebberge und zwischen Ligerz und Twann verläuft auch der Reblehrpfad mit vielen Informationen zum Rebbau.

15 km / 400 Hm / 4h

Hin zum Beginn oder vom Ziel zurück kann man mit dem Zug. Mit dem lässt sich die Wanderung auch abkürzen(mindestens 1x pro Stunde). Alternativ kann man auch mit dem Schiff fahren. Fahrplan

Biel**

Die Bieler Altstadt bietet Türme, Brunnen und enge Gassen. Geht man durch die Obergasse in eine Richtung und durch die Untergasse in die andere zurück, hat man den grössten Teil des Zentrums bereits gesehen. Mittendrin auch der samstägliche Wochenmarkt.

Cité du Temps, Omega und Swatch Museum***

Wenig Parkplätze in der Umgebung, in 15 Minuten zu Fuss oder mit dem Bus Nr: 2, 4,  7 oder 72 direkt vor das Haus.

Auch Biel ist eine „Uhrenstadt“ und einige der namhaften Hersteller haben Fabriken hier. Omega und Swatch, zwei der grossen Marken, haben ein Museum eingerichtet. Die Technik der Zeitmessung wird erklärt und viele geschichtsträchtige Omega Uhren sind ausgestellt.

  • Offen Dienstag bis Freitag 11-18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt kostenlos 

WEITERFAHRT

Wir fahren nach Solothurn. Entlang der Strecke gibt es nicht viel zu entdecken, eilige nehmen die Autobahnverbindung. Parken kann man nahe der Altstadt beim West Bahnhof.

Solothurn***

Die Stadt ist übrigens von Biel aus auf der Aare auch mit dem Schiff erreichbar, ein spezielles Erlebnis. In beide Richtungen 2-3 Verbindungen pro Tag (Online Fahrplan)
Solothurn bezeichnet sich gerne als "Öufi" Stadt, da die Zahl elf immer wieder auftaucht, sei es bei der Anzahl Brunnen, Kapellen oder Kirchen. Selbst ein Zifferblatt mit nur 11 Stunden fehlt nicht.

Die Altstadt lässt sich gut selber erkunden aber man kann auch an einer geführten Tour teilnehmen

(ca. 60-90 Minuten, jeweils um 14:30, 10 CHF/P.)

Altstadt Rundgang***

Vom Parkplatz gelangen wir durch die Schanzenstrasse zur 11i Uhr mit einem Zifferblatt mit nur 11 Stunden, eine Kuriosität welche die 11i (Schweizerdeutsch: „Öufi“) Stadt symbolisiert.

Schon von ausserhalb des Zentrums fällt der Buristurm auf, bevor wir durch das Bieltor die Altstadt betreten.

Durch die Urbangasse spazieren wir durch die Altstadt und kommen am Alten Zeughaus Museum (Museumpass) vorbei welches eine umfangreiche Waffensammlung ausstellt. Durch das imposante und fotogene Baseltor verlassen wir die Altstadt um einen Blick auf die Riedholzschanze, eine der ursprünglichen Festungsanlagen, zu werfen.

Wieder zurück innerhalb der Stadtmauer besichtigen wir die St. Ursen Kathedrale. Von der Turmspitze, über 246 Stufen erreichbar, hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt (während CORONA geschlossen). Eintritt 1-3 CHF.

Weiter durch die Hauptgasse kommt man an der Jesuiten Kirche, einer der schönsten Barockkirchen der Schweiz, vorbei zum Zeitglockenturm. Das Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert hat ein astronomisches Uhrwerk und  ein Glockenspiel.

Durch die Schaalgasse gelangen wir an die Aare an deren Ufer das mächtige Landhaus ins Wasser hinaus gebaut ist.

 

Bevor wir zum Parkplatz zurückgehen, unterqueren wir die Eisenbahnbrücke um einen Blick auf den Krummturm am anderen Ufer zu werfen. Er ist eigentlich gar nicht krumm, wie der Name vermuten lässt, aber die eigenartige Dachkonstruktion vermittelt diesen Eindruck.


Ausflug auf den Weissenstein**

Auf den Hausberg von Solothurn kommt man an Werktagen (Wochenende Fahrverbot) mit dem Auto auf einer schmalen und steilen Bergstrasse, täglich mit der Gondelbahn von Oberdorf aus oder zu Fuss (600 Hm).

Auf dem Plateau hat man einmal mehr eine herrliche Aussicht in die Alpen, welche man bei einem Kaffee oder Mittagessen von der Terrasse des Hotels geniessen kann.

Die Gegend ist aber auch beliebt bei Spaziergängern und Wanderern, was sich im Andrang an einem schönen Wochenende zeigt. Beliebt ist der Spaziergang Richtung Hinterweissenstein, mit einer Bauernwirtschaft, und wieder zurück (ca. 1h total) Um nicht den gleichen Weg gehen zu müssen, kann man den nicht markierten Gratweg (Einstieg oberhalb des Restaurant Hinterweissenstein) zurück nehmen. Man kann aber auch eine weniger begangene Route wählen und die Landschaft weitgehend alleine geniessen.
Zum Beispiel:

Wenn man mit der Gondelbahn hochfährt, kann man bereits bei der Mittelstation Nesselboden aussteigen. Von dort über die „Glatti Flue“ zum „Balmfluechöpfli“ und weiter hoch zur „Röti“. Von dort steigt man ab zum Hotel Weissenstein. Mit der Gondelbahn zurück nach Oberdorf.

Die Tour kann man auch in umgekehrter Richtung machen und auch gleich bis hinunter nach Oberdorf gehen. Das spart Höhenmeter

7 km / 600 Hm / 2h 40


WEITERFAHRT

Wir folgen weiterhin dem Aaretal Richtung Olten, Eilige nehmen die Autobahn bis Härkingen.

Rundwanderung durch die Teufelsschlucht auf die Belchenfluh (Karte)***

Eine lohnenswerte Wanderung beginnt in Hägendorf und führt auf die Belchenfluh.

Durch die schattige und interessante Teufelsschlucht steigen wir hoch bis zum Restaurant Allerheiligenberg. Von dort geht es weiter bergwärts vorbei an der Wuest- und Gwidemhöchi zur Belchenfluh mit herrlichem Ausblick in die Alpen und im Westen in den Schwarzwald und die Vogesen.

Zurück auf der Fahrstrasse folgen wir dieser nach Osten, vorbei an Steinreliefs welche von Soldaten während dem Aktivdienst im 2. Weltkrieg gemacht wurden. Wir verlassen den Hauptweg und steigen zum Bergrestaurant Chambersberg, einem einfachen aber gemütlichen Bauernrestaurant zum Rasten.

Durch die Weiden steigen wir weiter ab und folgen der geteerten Fahrstrasse bis wir wieder auf einen ungeteerten Weg abbiegen können. Um den langen Weg auf Teerstrassen durch das Dorf zu vermeiden, steigen wir wieder in die Schlucht hinunter und gelangen auf demselben Weg hinunter zum Parkplatz.

14.5 km / 761 Hm / 4h 45 (Information)

 

Man kann auch nur durch den unteren (auch der schönste) Teil der Teufelsschlucht gehen und auf demselben Weg zurück
(3 km / 120 Hm / 1h; hin und zurück)


WEITERFAHRT
An Olten, mit seiner kleinen Altstadt, vorbei folgen wir der Aare weiter bis Aarau

Aarau***

Der Ort wird als die „Stadt der schönen Giebel“ bezeichnet. Das ist kein Zufall, denn tatsächlich trifft man in der Altstadt auf viele Häuser welche buntbemalte Giebel aufweisen, darum sollte man den Blick immer wieder auch steil nach oben wenden.

Altstadt***

Vom Parkplatz an der Aare gelangen wir über den Zollrain in die Altstadt. Vorbei am Rathaus erreichen wir die Stadtkirche. Von der Terrasse hat man einen schönen Ausblick hinunter ins Haldenquartier und ins Aaretal. Die Rathausgasse gibt den Blick auf den Oberturm frei. Durch das Stadttor erblickt man am oberen Ender der Vorderen Vorstadt den Sitz der Kantonsregierung.

Es lohnt sich, den Obertorturm von Süden her zu betrachten denn an der Fassade entdeckt man unterhalb der  Turmuhr den Totentanz Wir bleiben in der Altstadt und gehen der Gasse Zwischen den Toren bis zur Markthalle und durch den schmalen Durchgang in die Pelzgasse. Hier sieht man den wieder offengelegten Stadtbach, der immer schon die Wasserversorgung der Stadt sicherte. Durch Laurenzentorgasse gelangen wir zum Schlossplatz, an dessen unterem Ende das Stadtmuseum steht.

Stadtmuseum**

Das Stadtmuseum war ursprünglich nur im alten Schlossgebäude untergebracht und wurde vor einigen Jahren durch einen modernen Anbau erweitert. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Stadt. Im alten Teil sind viele der Räume stilgerecht eingerichtet. Die moderne Aufmachung lässt den Besucher immer wieder aktiv teilhaben.

·        Offen Dienstag bis Freitag 11 bis 18 Uhr (Do bis 20 Uhr), Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr

·        Eintritt Erw. 8 CHF / Sen. 5 CHF / Museumpass

Villa zum Schlossgarten**

Gegenüber des Stadtmuseums befindet sich im Park die „Villa im Schlossgarten“. In diesem Gebäude war die Landesregierung der Schweiz vom März bis September 1798 untergebracht, in der Zeit als Aarau als Hauptstadt der „Helvetischen Republik“ wurde. Heute ist es als „Forum Schlossplatz“ ein Kulturzentrum mit wechselnden Kunstausstellungen (gleiche Öffnungszeiten wie Stadtmuseum, Kombiticket erhältlich)

 

Über den Schlösslirain gelangen wir an der alten Mühle und dem ehemaligen Industriequartier vorbei wieder an die Aare und damit zum Parkplatz zurück.


WEITERFAHRT

Über Hunzenschwil gelangen wir nach Lenzburg

Lenzburg**

Bevor wir aber die Stadt erreichen sollten wir am Strassenrand einen kurzen Halt machen. Viel zu sehen gibt es hier zwar nicht, aber es ist der Ort wo in der Schweiz das letzte Todesurteil vollstreckt wurde und das im Jahre 1940!!.

 

Auch Lenzburg hat eine kleine, aber hübsche Altstadt. Da das Schloss Lenzburg nur zu Fuss erreichbar ist, stellt man das Auto beim Kronenplatz ab und gelangt in wenigen Minuten auf den Schlosshügel.

Schloss Lenzburg****

Das Schloss ist eines der grössten und eindrücklichsten historischen Gebäude der Schweiz. Vom Schloss geniesst man eine herrliche Aussicht auf Lenzburg und Umgebung. Neben ausgestatteten Räumen und thematischen Ausstellungen, bietet das Schloss vor allem für Kinder spezielle Ausstellungen und Aktivitäten.

  • Offen Mai bis Oktober, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 14 CHF / Stud. 10 CHF / 4 bis 16 J. 8 CHF / Museumpass 

WEITERFAHRT

Wir fahren weiter nach Wildegg und dann Richtung Brugg. Der Weg hoch zum Schloss Wildegg ist signalisiert.

Schloss Wildegg***

Ausserhalb des Ortes Wildegg befindet sich das gleichnamige Barockschloss. Die Wohn- und Arbeitsräume sind wie anno 1800 eingerichtet. Vor allen die Gartenanlagen sind sehenswert, das Schloss besitzt sogar einen eigenen Rebberg.

  • Offen Mai bis Oktober, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 14 CHF / Stud. 10 CHF / 4 bis 16 J. 8 CHF / Museumpass 

WEITERFAHRT

Dem Aaretal weiter folgend erreichen wir Brugg in wenigen Minuten

Brugg / Windisch**

Kloster Königsfelden ***

Wir parken an der Gaswerkstrasse und gehen über die Königsfelderstrasse zum Kloster. Die Kirche Königsfelden ist für seine schönen Glasfenster bekannt. Ein Spaziergang durch die Anlage vermittelt einen Eindruck des klösterlichen Lebens früher.

  • Offen Mai bis Oktober, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 7 CHF / Stud. 5 CHF / 4 bis 16 J. 4 CHF / Museumpass
  • Wer weitere Sehenswürdigkeiten in der Region besuchen möchte und keinen Museumspass besitzt, dem sei ein passendes Kombi-Ticket empfohlen. Informationen beim Kloster oder dem Legionärspfad.

Vindonissa**

Im Gebiet des heutigen Klosters und der psychiatrischen Klinik war vor 2000 Jahren eine römische Legion stationiert. Noch heute lassen sich Spuren davon entdecken. Die Sehenswürdigkeiten sind über ein entsprechend grosses Gebiet verstreut. Entlang dem Erlebnispfad sind viele Überreste, aber auch wieder entstandene Einrichtungen des Legionslagers, zu sehen. Ein Übersichtplan hilft einem sich zurechtzufinden.

Ausgangspunkt ist im Gebäude „Legionärspfad“ gegenüber der Klosterkirche von wo aus die Umgebung erkundet werden kann.

  • Offen Mai bis Oktober, Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Sa und So 10 bis 18 Uhr
  • Eintritt Erw. 14 CHF / Stud. 10 CHF / 4 bis 16 J. 8 CHF / Museumpass
  • Mit Ausnahme des Museums und dem Zutritt zu den rekonstruierten Gebäuden können die Sehenswürdigkeiten auch ohne Ticket besichtigt werden.

Danach führt der Weg zum Amphitheater, dem ältesten in der Schweiz. 10000 Zuschauer fanden damals hier Platz.

Nun gehen wir hinunter in die Stadt wo das Vindonissa Museum eingerichtet ist.

Vindonissa Museum**

Neben Funden und Rekonstruktionen von römischen Artefakten wird auch ein Modell des Legionslagers gezeigt.

  • Offen Mai bis Oktober, Dienstag bis Freitag und Sonntag 13 bis 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 10 CHF / Stud. 7 CHF / 4 bis 16 J. 4 CHF / Museumspass
  • Im entsprechenden Kombiticket enthalten

Altstadt**

Unmittelbar nördlich des Museums betritt man die Altstadt. Interessant ist auch die Brücke über die Aare. Durch ein schmales, aber entsprechend tiefes Flussbett drängt sich der Fluss hier. Von der anderen Seite hat man einen schönen Blick auf den Schwarzen Turm und die Altstadt.

WEITERFAHRT

Wir folgen dem Aaretal am linken Ufer der Aare und kommen kurz darauf an der Stelle vorbei wo sich Reuss und Limmat mit der Aare verbinden. Bald darauf gelangen wir zum Paul Scherrer Institut.

Paul Scherrer Institut**

Das Institut ist eine der bedeutendsten Forschungseinrichtung der Schweiz. Wer sich für die Welt der Wissenschaft interessiert, kommt hier auf seine Rechnung. Es werden die Themenbereiche Energie und Umwelt, Mensch und Gesundheit sowie Materie und Material beleuchtet. Interaktive Exponate und interessante 3D- Filme werten die Ausstellungen zusätzlich auf.

  • Offen Montag bis Freitag und Sonntag 13 bis 17 Uhr
  • Eintritt kostenlos 

WEITERFAHRT

Wir fahren weiter nach Döttingen und parken beim Bahnhof

Wanderung Klingnauer Stausee (Karte und Info)**

Der Klingnauer Stausee ist ein bekanntes Vogelschutzgebiet. Auf einer einfachen und nicht allzu langen Wanderung umrunden wir den See und mit etwas Glück und Geduld entdecken wir dabei einige der 200 Vogelarten. Wir überqueren die Aare und folgen dem Wanderweg um den See.

Bird Live Naturzentrum**

Am Weg liegt das Naturzentrum, in welchem viel Wissenswertes zum Habitat zu erfahren ist. Neben der Ausstellung ist auch ein Erlebnispfad eingerichtet.

  • Offen Mittwoch und Freitag 13 bis 18 Uhr; Samstag und Sonntag 9 bis 18 Uhr
  •  Eintritt Erw. 7 CHF / Schüler 5 CHF

WEITERFAHRT

Wir fahren bis zum Zusammenschluss von Aare und Rhein und folgen diesem weiter Richtung Basel.

Militärmuseum Full und Festung Reuenthal**

Die Abzweigung zum Museum ist ausgeschildert.
Das Militärmuseum stellt auf 9000 m2 eine Vielzahl von Kettenfahrzeugen, anderen Militärfahrzeugen und Ausrüstungen der Schweizer Armee aus. Es ist das grösste Museum seiner Art in der Schweiz.

  • Offen April bis Oktober, Freitag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 15 CHF / 6 bis 16 J. 6 CHF
  • Kombiticket mit Festungsmuseum (nur Samstags offen) 22 CHF / 10 CHF

Festungsmuseum Reuenthal***

Diese vollständig ausgestattete Artilleriefestungsanlage wurde vor dem 2. Weltkrieg zur Sicherung der nahen Grenze erbaut. Während dem Krieg war die Festung von 90 bis 140 Mann permanent besetzt. 1979 wurde die Bewaffnung des Werks zurückgebaut. Nach Übernahme der Anlage durch den Verein wurde sie wieder auf den Ursprungszustand ausgerüstet.

  • Offen April bis Oktober, Samstag 13 bis 17 Uhr
  • Eintritt Erw. 12 CHF / Schüler 6 CHF (Kombiticket mit Militärmuseum erhältlich)

Laufenburg**

Weiter dem Rhein folgend erreichen wir Laufenburg mit seiner schönen Altstadt. Bevor der Rhein eingestaut wurde, fiel der Rhein hier über eine Stufe, ein sogenannter Laufen.

Die Altstadt ist gut erhalten und lohnt einen Spaziergang hinunter zum Rheinufer. Über der Stadt thront die Ruine Laufenburg von wo man eine gute Aussicht auf die Stadt, den Rhein und die Umgebung geniesst.

Die alte Rheinbrücke verbindet die Schweizer Seite mit der Deutschen Schwesterstadt.

Sprachpanorama**

Das aussergewöhnliche Museum widmet sich der Sprache. Die Sprachgeschichte, die verschiedenen Sprachfamilien aber vor allem auch die Schweizer Dialekte werden dem Besucher näher gebracht.

  • Mittwoch 14 bis 17 Uhr, z.T. auch Samstag 14 bis 17 Uhr (alle Öffnungszeiten)
  • Eintritt Erw. 8 CHF / Sen. und Kinder ab 6 J. 6 CHF 

WEITERFAHRT

Wir folgen dem Rhein bis Rheinfelden, eilige nehmen ab Eiken die Autobahn

Rheinfelden**

Eine weiter Zähringerstadt am Rhein gelegen.

 

Stadtrundgang**

Vom Parkplatz gelangt man durch die Bahnhofstrasse und Tempelgasse zur Rheinbrücke hinunter. Von dieser und dem „Inseli“ hat man eine gute Aussicht auf die Stadt und den Rhein.

Durch die Marktgasse durchqueren wir, vorbei am Rathaus und einigen alten Fassaden, das Zentrum und machen einen Abstecher zu Johanniterkapelle von deren Garten man ans Rheinufer gelangt. Zurück in der Marktgasse setzen wir den Rundgang auf der Geissgasse fort und gelangen zum Oberturm mit seinem Stadttor.

Durch die Brodlaube und die Kuttelgasse erreichen wir das Glockenspiel. Immer um 9, 12, 15 und 17 Uhr erklingt das Spiel und eine Ziege läuft über die „Stadtmauer“. Es soll an die listige Massnahme der belagerten Stadt erinnern.

Durch die Gassen und vorbei an der St. Martinskirche erreichen wir den Parkplatz.

Feldschlösschen Brauerei**

Die grösste und bekannteste Brauerei der Schweiz kann besichtigt werden. Von der Altstadt erreicht man die Brauerei vom Bahnhof aus in 10 Minuten zu Fuss.

  • Öffentlichen Rundgänge zu folgenden Zeiten: Mittwoch, 14 Uhr, Donnerstag, 17 Uhr, Samstag, 11 Uhr, Sonntag, 11 und 14 Uhr. Teilnahme nur nach Voranmeldung
  • Kosten ab CHF 20 .- pro Person je nach gewünschter Tour

Ausflug mit dem Schiff nach Basel***

Bis nach Rheinfelden fahren die Personenschiffe aus Basel. Fährt man von Rheinfelden nach Basel muss das Schiff zwei Schleusen passieren.

  • Abfahrt nach Basel Herbst 2020 um 13:45, Fahrzeit ca. 2h (komplettes Angebot)
  • Ticketpreis für die einfache Fahrt nach Basel: 20 CHF (<15 J. mit Begleitung Gratis)
  • Rückfahrt ab Basel SBB nach Rheinfelden mit den Zug

Augusta Raurica***

Die grösste Römische Anlage der Schweiz liegt auf dem Weg nach Basel in Kaiseraugst. Parken kann man beim Museum und von dort die weitläufige Anlage erkunden. Ein guter Startpunkt ist das Museum, wo unter anderem der gefundene Silberschatz ausgestellt ist. Gegenüber befindet sich das gut erhaltene Amphitheater. Andere Ausgrabungen sind weit verstreut in der Gegend. Wer daran interessiert ist, findet die Stellen auf einer Karte.

  • Offen täglich 10 bis 17 Uhr (Aussenanlagen immer zugänglich und kostenlos)
  • Eintritt Erw. 8 CHF / Sen. und 6 bis 17 J. 6 CHF / Museumpass 

Basel****

Am einfachsten fährt man das letzte Stück der Route über die Autobahn. Wer die Reise auf der Grand Tour hier Richtung Neuchâtel weiterführt, liest daher dort weiter. Auch der Besuch der Stadt wird in der Beschreibung der 1. Etappe ausführlich beschrieben.

 

 

Diejenigen für die Reise in Basel endet und die Stadt bereits besucht haben, müssen nicht ins Zentrum fahren, sondern fahren weiter wo immer auch ihr Ziel ist.



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