Während wir drei Monate zu Hause verbrachten, durfte auch unser Camper eine wohlverdiente Pause einlegen. Für Anfang März hatten wir den Flug zurück nach Johannesburg gebucht, nachdem unsere Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen waren. Eine Woche bevor es losgehen sollte, begann der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und alles wurde durcheinander gewürfelt. Bald erhielten wir die Meldung von Qatar Airlines, dass sämtliche Flüge bis mindestens zum 6. März ausfallen würden. Man offerierte uns zwei Optionen: auf ein späteres Datum umbuchen oder Geld zurück. Da das Ende dieses Konflikts nicht absehbar war, wollten wir kein Risiko eingehen und buchten eine Woche später einen neuen Flug mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba. Diese Flugroute verläuft bedeutend weiter westlich und sollte daher vom Konflikt nicht tangiert werden.
Die Karte kann beliebig gezoomt werden, so dass die Details besser ersichtlich sind.
Südafrika II
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Nun waren wir also wieder „underway“. Mit dem Zug gelangten wir zum Flughafen in Zürich. Beim Einchecken hatten wir die Chance, für den ersten und langen Nachtflug Zürich - Addis Abeba günstig ein Upgrade auf Businessclass zu erhalten. Wir nutzten die Business Lounge der Swiss vor dem Abflug für einen Drink und einen kleinen Snack. Danach mussten wir uns schon fast beeilen, an Bord zu kommen.
Der Flug verlief ereignislos und wir genossen die Vorzüge der Businessclass, wie guten Service, die Ruhe, vor allem aber den zum Bett ausziehbaren Sitz.
In Johannesburg wurden wir von Caroline abgeholt und zu unserem Auto gefahren. Wir fanden alles in bester Ordnung vor und waren kurz danach unterwegs. Bevor wir zum ersten Camping fuhren, mussten wir nur noch etwas für das erste Nachtessen und das Frühstück besorgen.
Unsere erste Tagesetappe bis nach Sabie war zwar recht lang, verlief jedoch zu einem grossen Teil auf Schnellstrassen. Wir verliessen diese
schliesslich, um in einem grossen Food Lovers Supermarkt für die nächsten Tage einzukaufen.
Danach ging die Fahrt auf Landstrassen weiter. Die flache Landschaft wurde zunehmend bergiger und schliesslich erklommen wir einen Pass mit über 2000 m Höhe, um nach Sabie zu gelangen.
Wir quartierten uns gleich für zwei Tage im durchaus empfehlenswerten Merry Pebble Camping ein. Die Zeit nutzten wir, um die nähere Umgebung zu erkunden und besuchten dabei einige
sehenswerte Wasserfälle. Eine ebenfalls geplante kleine Rundwanderung mussten wir aus zwei Gründen fallen lassen: Erstens war der Wanderweg gesperrt und zweitens öffnete der Himmel seine
Schleusen.
Bis zum Phabeni Gate hatten wir nur eine gute Stunde zu fahren. Dank unserer Wildcard und einer Reservation im Skukuza Rest Camp waren wir innert Minuten im Krüger Nationalpark unterwegs. Viele Pisten waren infolge der schweren Überschwemmungen in den vorangegangenen Wochen nach wie vor gesperrt. Trotzdem konnten wir eine schöne Runde, erst mal in Richtung Pistoriuskop, fahren. Die Vegetation hatte sich in den drei Monaten seit unserem letzten Besuch massiv verändert. Wo damals weitgehend gelbes, trockenes Gras und spärliche Vegetation vorgeherrscht hatten, war nun alles grün. Entsprechend schwierig war es nun, im mannshohen Gras und hinter den dichten Büschen irgendwelche Tiere ausfindig zu machen.
Wir checkten in Skukuza ein und suchten uns einen Stellplatz. Das Wetter war inzwischen recht instabil geworden und es regnete immer wieder. Trotzdem unternahmen wir anderntags eine ausgedehnte Pirschfahrt, dies jedoch ausschliesslich auf Teerstrassen, da in dieser Region praktisch alle Pisten noch geschlossen waren. Leider gab es auch diesmal nicht allzu viele Tiere zu sehen, was angesichts des regnerischen Wetters nicht verwunderlich war. Wir erfreuten uns dafür auch in dieser Region an der üppigen Vegetation. Generell war der Park landschaftlich bedeutend attraktiver als unmittelbar vor der Regenzeit.
Als wir beim Apero sassen, wurden wir von Giusep und Cornelia überrascht. Die beiden Schweizer fahren ebenfalls einen Azalai Camper, früher auf Landrover Basis, unterdessen mit der grossen Kabine auf einem Iveco. Ueli stand über die sozialen Medien schon seit längerem mit Giusep in Verbindung, nun hatten wir Gelegenheit, die beiden auch in der "realen Welt" kennen zu lernen. Wir beschlossen, uns später im Kruger Station Restaurant, dem ehemaligen Bahnhof, zum Nachtessen zu treffen und verbrachten einen unterhaltsamen Abend bei feinem Essen zusammen.
Am nächsten Tag hiess es leider schon wieder Abschied zu nehmen, denn während wir südwärts ziehen wollten, ging es bei ihnen in die Gegenrichtung. Auf inzwischen geöffneten Pisten machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Übernachtungsort, dem Berg-en-Dal Rest Camp. Das Wetter war zwar etwas freundlicher, der Himmel jedoch nach wie vor bedeckt. Obwohl uns bestätigt worden war, dass alles offen sei, konnten wir die Route nicht komplett wie geplant zurücklegen. Eine noch existierende Sperrung zwang uns zu einem Umweg über Crocodile Bridge. Dort boten sich zwei Optionen an, um unser Tagesziel zu erreichen: Entweder wir fuhren einen grossen Bogen zurück nach Skukuza oder wir verliessen den Park, um diesen beim Malelane Gate wieder zu betreten. Wir entschieden uns für die zweite Option.
Am nächsten Morgen wurden wir beim Frühstücken wieder einmal Opfer eines Affenangriffs auf unsere Lebensmittel. Erst stürmte einer der Frechdachse unter unserm Auto hervor und holte sich, während wir am Tisch sassen, ein Stück Brot. Im Wissen um die Neugier der Tiere hatten wir die Türe zum Camper konsequent geschlossen gehalten. Trotzdem bemerkten wir plötzlich, dass sich zwei der schlauen Affen im Auto befanden. Wir hatten die Fenster, die immerhin 1.5 m über Grund liegen, offengelassen, um zu lüften. Bevor wir sie vertreiben konnten, holte sich einer der beiden in der Konsole zwischen den Vordersitzen ein ganzes Pack Crackers und machte sich damit aus dem Staub. Wir müssen wohl noch aufmerksamer werden..........
Diese Geschichte verdient eine separate Bildgalerie!
Im Berg-en-Dal Camp eingecheckt, spazierten wir zum nahen Damm und erlebten dort etwas wirklich Einmaliges. Wir konnten beobachten. wie ein jüngeres Flusspferd nacheinander zwei Krokodile vom Sandstrand vertrieb, indem es unbekümmert die Reptilien in den Schwanz biss und sie bedrängte, bis diese sich ins Wasser zurückzogen. Der Frechdachs liess es aber nicht dabei bewenden, sondern hetzte den Krokodilen stürmisch ins Wasser nach und trieb sie vor sich her.
Eswatini (Swaziland)
Bevor wir uns in die Berge an die Grenze nach Eswatini aufmachten, kauften wir noch einmal ein und füllten etwas Diesel nach. Durch ein geologisch sehr interessantes Gebiet erreichten wir den kleinen Grenzübergang Josefsdal. Dort mussten wir neben den üblichen Formalitäten auch unser Carnet de Passage ausstempeln lassen. Der kleine, unbedeutende Übergang hatte jedoch gar keine Zollstation, sondern nur die Einwanderungsbehörde vor Ort. Ein hilfsbereiter Grenzpolizist liess das Dokument kurzerhand von seinem Commander abstempeln und ausfüllen und nachdem auch die Ausreisestempel in unseren Pässen waren, konnten wir weiter zu den Behörden von Eswatini.
Beim Plaudern mit den Leute an der Grenzstelle erzählten sie uns schmunzelnd, dass der König vor einigen Jahren beschlossen hatte, den Landesnamen auf Eswatini ändern liess, weil Swaziland zu oft mit Switzerland verwechselt worden war. Diese Geschichte erzählen sie im Spass wohl nur Schweizer Touristen, denn in Realität ging es darum, den alten Namen loszuwerden, da dieser von den europäischen Kolonialmächten festgelegt worden war.
Die Grenzformalitäten dort waren schnell erledigt, es wurde nicht einmal eine Fahrzeugkontrolle durchgeführt. Die Piste bis zur geteerten Hauptstrasse war recht abenteuerlich und wir waren einmal mehr froh, in einem leistungsfähigen Geländewagen unterwegs zu sein. Regen hatte die lehmige Piste aufgeweicht und die riesigen Holztransporter, die hier vor allem unterwegs sind, hatten diese gehörig kaputtgefahren und tiefe Spuren hinterlassen. Wir kamen trotz allem ohne Problem durch, mussten aber zwischendurch die Geländeuntersetzungen einsetzten, um die rutschigen Steilauffahrten zu bewältigen.
Wir machten einen Abstecher zu den Nsangwini Felsmalereien. Ein junger Mann führte uns einen steilen Pfad hinunter zu einem Felsüberhang. Dort befinden sich einige gut erhaltene, etwa 2000 Jahre alte Zeichnungen. Wie häufig hatten die damaligen Bewohner auch hier Tierzeichnungen und Jagdszenen in Ockerfarbe hinterlassen. Der Wiederaufstieg Richtung Auto brachte und ganz schön ins Schwitzen.
Im einfachen, aber liebevoll ausgebauten Campingplatz des Malalotja Naturschutzgebietes kamen wir unter. Rundherum konnten wir verschieden Antilopenarten beobachten, unter anderen die seltene Elan Antilope. Die Tiere waren aber generell eher scheu, ein Zeichen dafür, dass sie nicht an Menschen in der Nähe gewohnt sind. Auf einer Höhe von 1500 m waren die Temperaturen bedeutend kühler als in den Tagen zuvor. Nicht zuletzt deshalb und dank der absoluten Stille an diesem Ort konnten wir herrlich schlafen.
Am folgenden Morgen konnte Ueli einige Bilder der benachbarten Klippschliefer Kolonie schiessen. Auch diese Tiere waren extrem scheu und liessen ihn nur höchstens 50 m herankommen, bevor sie flüchteten.
Im südlichen Teil des selben Naturschutzgebietes besuchten wir die älteste Eisenerzgrube der Welt. Sie wurde nachweislich vor etwa 43'000 Jahren erstmals ausgebeutet und noch heute versucht immer mal wieder ein neuer Besitzer, etwas Geld damit zu verdienen.
Viel zu sehen gab es an diesem geschichtsträchtigen Ort aber leider, da das dazugehörige Museum vor ein paar Jahren vollständig abgebrannt war.
Über die Hauptstrasse erreichten wir das Mantenga Cultural Center, wo den Besuchern die Lebensumstände und die traditionellen Gesellschaftsregeln des Swazi Volkes erklärt werden. Es war ganz interessant zu hören, wie die Grossfamilien früher mit drei Generationen zusammen lebten. Jede Familiengeneration bewohnte jeweils drei Stroh Iglus. Ein Haus wurde zum Schlafen, eines zum Kochen genutzt und das dritte war der Ort, wo alle sich trafen. Der Grossmutter der Sippe kam eine dominante Rolle zu, sie bildete das Oberhaupt der Familie und war ebenfalls mit mit drei eigenen Häusern ausgestattet.
In der nahe gelegenen Milwane Game Reserve kamen wir in einem schönen Camping unter. Wie schon tags zuvor waren wir auch hier die einzigen Camper. Das älteste Schutzgebiet Eswatinis ist zwar nicht riesig, bietet aber eine erstaunliche Vielfalt an Tieren, unter anderen die Roan oder Pferdeantilope, die wir bis dahin noch nicht gesichtete hatten. Es handelt sich um eine der grösseren Antilopenarten Afrikas mit wunderschöner Zeichnung und mächtigen Hörnern. Einige der stattlichen Böcke konnten wir dabei beobachten, wie sie ihre Kräfte massen. Jeweils zwei Tiere umkreisten sich in einem langsamen Tanz und stiessen immer wieder ihre Hörner zusammen.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Hlane Royal Nationalpark, etwa zwei Fahrstunden entfernt. Am Eingang wurde unser Auto von Soldaten kontrolliert, die unter anderem den Unterboden mit Spiegeln inspizierten. Wir erfuhren beim Einchecken, dass der König erwartet wurde, was den riesigen Tross an Sicherheitspersonal, Polizeieinheiten und Armeeangehörigen erklärte. Sogar zwei gepanzerte Einsatzfahrzeuge einer Polizeisondereinheit waren für einen allfälligen Einsatz bereit gestellt worden. Am Ende belagerten sicher gegen 100 Fahrzeuge aller Grössen den Campingplatz und liessen uns normalen Kunden kaum Platz übrig.
Auch in diesem, zum grossen Teil aus Wald- und Feuchtgebieten bestehenden Park, waren infolge der vorangegangenen Regenfälle die meisten Pisten für Selbstfahrer gesperrt. Wir buchten deshalb einen Game Drive, da diese keinen entsprechenden Einschränkungen unterlagen.
Inzwischen war der König mit seiner Entourage eingetroffen. Er wollte an diesem Tag wieder einmal eine Pirschfahrt durch seinen Park unternehmen. Unsere Tour stand längere Zeit auf der Kippe, denn niemand sollte dem König im Wege stehen, wenn er unterwegs war. Schliesslich erhielt unser Fahrer aber die Bewilligung, dass er vorneweg fahren durfte. Er musste jedoch sicherstellen, dass wir dem königlichen Tross nicht begegneten. Bald fand unser Guide zwei herrliche, mächtige Löwenmännchen, die wir vier Gäste in aller Ruhe beobachten konnten. Über Funk teilte er dem Chauffeur des Königs mit, wo die Löwen zu finden waren, bevor wir unsere Tour fortsetzten. Immer wieder richtete unser Guide die Aufmerksamkeit auch auf kleinere Tiere, die wir selber nicht entdeckt hätten. Eine spezielle Beobachtung machten wir an einem Tümpel, wo ein Water Monitor oder Nilwaran dabei war, eine junge Python Schlange zu verspeisen. Neben diesem eher grusligen Schauspiel bekamen wir auch zahlreiche Vögel, mehrere Antilopenarten, Giraffen und Elefanten vor die Linse. Nur die ebenfalls ansässigen Nashörner wollten sich nicht zeigen. Bei einer Lichtung, auf welcher eine grosse Giraffengruppe ihren Hunger stillte, legten wir einen kurzen Halt ein, um den mitgebrachten Aperitif zu geniessen. Es war schon ziemlich dunkel, als wir ins Camp zurückkehrten.
Schon bald am nächsten Tag hatten wir die Grenze nach Mosambik erreicht. Die Ausreiseformaltäten dort waren in wenigen Minuten erledigt.
Mosambik
Die Einreise nach Mosambik verzögerte sich allerdings ein wenig. Wir hatten nämlich nicht bedacht, dass bei der Einreise eine Reservation für eine Unterkunft vorgewiesen werden muss. Da auch dieser Übergang kaum frequentiert wird und wir sowieso die einzigen Touristen waren, half uns einer der Immigrationsoffiziere weiter. Er suchte eine Lodge im Maputo Nationalpark und kontaktierte diese. Nachdem er per WhatsApp die Fotos unserer Reisepässe übermittelt hatte, kam umgehend eine Reservationsbestätigung zurück. Diese wurde ausgedruckt und unserer Einreise stand nichts mehr im Weg. Für das Auto erhielten wir einen kostenlosen TIP, das Carnet wurde nicht benötigt. Obwohl Mosambik für seine monströse Bürokratie bekannt sein soll, ging für uns dank den hilfsbereiten und flexiblen Beamten, trotz unseres Versäumnisses, alles relativ einfach über die Bühne.
Auf dem direkten Weg zum Gate des Maputo Nationalparks fuhren wir zum Teil über üble Pisten, bis wir endlich eine gute Teerstrasse erreichten. Gratis
war der Fahrkomfort jedoch nicht, wir mussten eine Strassenmaut bezahlen, die aber bescheiden war und bequem mit Visa beglichen werden konnte. Wir waren ein paar Tage
zuvor mit Isabelle in Kontakt getreten, da wir wussten, dass sie ebenfalls nach Mosambik unterwegs war, und hatten uns hier im Nationalpark für heute verabredet. Sie hatte am Gate für uns eine
Nachricht hinterlassen, dass sie bereits angekommen sei, aber über einen kleinen Umweg zum gebuchten Xinguti Camp fahren wollte. Dadurch erreichten wir den Campingplatz sogar
noch vor ihr. Im dichten Wald, an der gleichnamigen Lagune, fanden wir wunderbar schattige Stellplätze vor, welche mit einfachen aber sehr stilvollen, privaten Sanitärräumen
ausgestattet waren.
Nachdem auch Isa eingetroffen war und sich eingerichtet hatte, gab es zur Begrüssung einen ausgiebigen Apero.
Unser nächstes Tagesziel war Santa Maria, ganz an der Spitze der langen Halbinsel gelegen. Die Fahrt durch den Nationalpark war landschaftlich sehr abwechslungsreich. Dichter Wald, offene Sumpf- und Graslandschaften und immer wieder kleine Seen sorgten laufend für neue Eindrücke. Die Tierwelt zeigte sich etwas spärlicher. Trotzdem trafen wir unterwegs auf verschiedene Antilopenarten, Giraffen und Zebras und in der Ferne entdeckten wir eine grössere Elefantenherde. Für die 60 km Fahrt auf einer sandigen Piste benötigten wir gute drei Stunden. Am Ende erwartete uns ein kleines Paradies. Im dichten Dschungel haben die Besitzer des Bemugi's Restaurants drei einfach ausgestattete Stellplätze eingerichtet. Neben dem Restaurant stand ein erfrischender Pool zur Verfügung und der Strand, mit Bar, lag kaum 200 m entfernt. Wir genossen den Schatten, denn es war wieder schwül und heiss. Währen wir in der Strandbar einen Drink genossen, stieg das Wasser mit der Flut zusehends, so dass wir auf dem Rückweg durch 50 cm tiefes Wasser waten mussten. Das Nachtessen liessen wir uns auf der gemütlichen Restaurantterrasse, direkt am Pool und unter Palmen, schmecken.
Wie angekündigt, erreichte uns am frühen Morgen des folgenden Tages eine Regenfront, die aber gegen Mittag bereits wieder abzog und gegen Abend ersten blauen Flecken am Himmel Platz machte. Dank Internet konnten wir bei diesem Wetter einiges erledigen und Ueli sich um die Webinhalte kümmern, so dass keine Langeweile aufkam.
Wir machten uns am nächsten Tag wieder auf den Weg, während Isa noch mindestens eine Nacht bleiben wollte. Auf derselben Piste, die wir gekommen waren, ging es zurück. Der Regen hatte dazu geführt, dass der Sand noch tragfähiger war und so keine Schwierigkeiten zu erwarten waren. Allerdings mussten wir diesmal bedeutend mehr und tiefere Wasserlachen auf der Strecke zu durchfahren. Nach gut drei Stunden standen wir am Ausgang des Parks und erreichten kurz darauf die Grenze zu Südafrika wieder. Die Ausreiseformalitäten waren innert Minuten erledigt und auch die südafrikanische Bürokratie dauerte kaum länger.
Kurz nach der Grenze bogen wir Richtung Küste ab. Wir besorgten uns im Utshwayelo Camp, dem geplanten Übernachtungsort, den Permit, um den Kosi River Mouth
besuchen zu können. Auf einer Piste erreichten wir den Strand. Im ganzen, seichten Mündungsbereich fielen uns jede Menge aus Stöcken gebaute Konstruktionen auf. Es handelte sich
um einfache Fischfallen. Mit eng beisammen stehenden Stecken wird ein Labyrinth gebaut, an dessen Ende die Fische den Ausgang nicht mehr finden, so dass diese dort eingesammelt
werden können. Wir hatten das Auto auf dem Parkplatz abgestellt und folgten zu Fuss dem breiten, sandigen Flussbett bis zum Meer. Hinter der Sandbarriere donnerten die Wellen des Indischen
Ozeans, während auf der Flussseite der Kosi River langsam und ruhig dem Meer entgegenströmte.
Die herrliche Landschaft ist geprägt von vielen Sandbänken und mäandernden Flussarmen. Am Ufer liegen dekorative Baumskelette. Wir beobachteten einige Einheimische, welche am Fluss mit Speeren,
am Strand mit Ruten versuchten, ein paar Fische zu fangen.
Wir zogen weiter Richtung Santa Lucia, eine gute Tagesetappe südlich gelegen. Dort wollten wir den iSimangaliso Wetland Park erkunden. Leider mussten wir aber feststellen, dass der dazu gehörende Campingplatz seit etwa einem Monat geschlossen war und niemand eine Ahnung hatte, wann er wieder geöffnet würde. Wir fanden zwar eine Alternative bei einem Guesthouse, entschieden aber trotzdem, weiter zu fahren, denn für die Nacht war eine schwere Gewitterfront prognostiziert und der folgende Tag sollte weitere Starkniederschläge bringen. Dies waren keine guten Voraussetzungen, um den Park auf einer Bootstour zu erkunden oder auch nur einen Ausflug mit dem Auto zu unternehmen.
Wir beschlossen also bis zur Nyalazi Campsite, direkt an der Grenze zum Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark zu fahren, welcher eine knappe Fahrstunde im Landesinneren liegt. Sollte sich das Wetter zum Guten wenden, wären wir schnell wieder in Santa Lucia zurück.
Wir verbrachten eine ruhige Nacht, dank dem Regen wieder einmal bei angenehmeren Temperaturen. Schon früh waren wir im Nationalpark unterwegs.
Zuerst besuchten wir durch den nördlichen Teil des Gebietes, den Hluhluwe Park. Zum Glück hatte es während der Nacht aufgehört zu regnen, der Himmel war jedoch noch immer grau bedeckt.
Landschaftlich bietet der Park viel Abwechslung. Offene Savannen wechseln sich mit Wäldern ab. Die Topografie ist sehr hügelig, weshalb die Strassen einer Achterbahn gleichen. Immer
wieder begegneten wir den bekannten Tieren Südafrikas, einzig die Katzen und Nashörner hielten sich versteckt.
Als wir am Nachmittag den südlichen Teil, den iMfolozi Park, erkunden wollten, wurde und uns dies durch Nieselregen und tiefhängende, graue Wolken vermiest. Als sich schliesslich zudem die
Pisten in miesem Zustand zeigten und sich sogar die Tiere weitgehend zurückgezogen hatten, beschlossen wir, die Übung abzubrechen und ins Camp zurückzukehren.
Von unserem nächsten Tagesziel, der Ithala Game Reserve, trennten uns nur gerade 180 km. Die Strecke war jedoch sehr mühsam zu befahren, so dass wir am Ende mehrere Stunden unterwegs waren. Zu Beginn bremsten alle paar hundert Meter eingebaute Bodenschwellen das Tempo ein, danach hiess es, permanent auf der Hut vor massiven Schlaglöchern zu sein und zu guter Letzt verlangsamten mehrere Kilometer lange Baustellen die Fahrt.
In Louwsburg, unmittelbar vor der Game Reserve, deckten wir uns im lokalen Spar noch mit ein paar Lebensmittel ein. Das Angebot war, wie üblich in ländlichen Regionen, auf die lokale, wenig kaufkräftige Kundschaft ausgerichtet. Die Metzgerei bot demzufolge vor allem Innereien, Würste und Hühnerfüsse in Grosspackungen an. Wir fragten auf gut Glück den Metzger an der Theke nach etwas besseren Stücken, und siehe da... er holte unter anderem wunderbare T-Bone Steaks aus dem Kühlraum und schnitt uns ein dickes Steak nach Wunsch ab. Ausserdem bereitete er extra für uns mageres und feiner geschnittenes Hackfleisch zu.
Vom Gate bis zum Doornkraal Camping, an der Ostgrenze des Reservats, waren etwa 20 km Piste zurück zu legen. Einmal mehr hatten wir den ganzen Platz für
uns allein, abgesehen von einigen Impalas, die das Gras kurz hielten. Das Camp ist einfach, aber funktionell eingerichtet und herrlich an einem Fluss gelegen. Für einmal war das Wetter nicht
sehr heiss und vor allem nicht feucht, sodass wir unser Bettzeug wieder einmal schön auslüften konnten.
Tiere entdeckten wir auf dem Weg zum Camp nicht allzu viele, begegneten jedoch unzähligen Zebras, die entlang der Strecke grasten. Bevor wir das Reservat am nächsten Tag
verliessen, legten wir einige Abstecher ein, um nach Nashörnern und Elefanten Ausschau zu halten, jedoch erfolglos.
Wieder einmal stand eine Überführungsetappe auf dem Programm, diesmal südwärts, Richtung Drakensberge. Wir durchquerten dabei eine Region, in welcher
die Buren auf der Suche nach neuem Siedlungsland immer wieder auf Zulu Stämme stiessen, denen das Land eigentlich gehörte. Oft endeten die Zusammentreffen in blutigen Schlachten. Eine der
hässlichsten fand in der Nähe von Dundee statt.
Um die Fahrt zu unterbrechen, fuhren wir von der Hauptroute weg und etwa 25 km auf Landwirtschaftspisten zum Bloed River Monument. Hier fochten 1838 die von den Engländern ins Landesinnere
vertriebenen Buren, die sogenannten Voortrekker, eine schreckliche Schlacht gegen die lokal ansässigen Zulus. Die 150 Buren standen dabei mehreren tausend Zulu Kriegern gegenüber. Aus ihrer
Wagenburg heraus schossen sie die nur mit Speeren bewaffneten Zulus mit Gewehren und Kanonen zusammen. Nach mehreren Angriffen blieben etwa 3000 Krieger auf dem Schlachtfeld zurück, die
Buren verloren lediglich 4 Männer und hatten einige Verletzte zu beklagen. Die ganze Geschichte wurde in einem Video so dargestellt, dass die armen, heldenhaften Buren sich gegen die bösen,
kampfwütigen Einheimischen wehren mussten. Dass diese eigentlich den Zulus ihre Heimat streitig machten, wogegen sie sich zu wehren versuchten, wurde mit keinem Wort erwähnt. Im
Gegenteil, die heutigen Nachfahren dieser Voortrekker sind auch jetzt noch mächtig stolz auf diese Geschichte.
Wir fuhren noch etwa eine Stunde weiter und quartierten uns im sehr schönen Kwa Rie Camping ein. Der Platz liegt in einem weitläufigen Park mit grossem, von Seerosen bewachsenen See. Wir campten direkt am Ufer und konnten dabei unzählige Vogelarten beobachten. Auf der Nachbarparzelle hatte sich eine Familie aus der Romandie eingerichtet. Sie erzählten uns, dass sie während der letzten zwei Jahren von der Schweiz aus, der Westküste Afrikas folgend, bis nach Südafrika gereist waren und jetzt langsam auf den Weg zurück in die Heimat waren.
Der nördlichste aller Nationalparks und Reservate in den Drakensbergen, ist der Golden Gate Nationalpark, vor allem bekannt für seine rot und ocker gefärbten Sandsteinformationen. Im Camping kamen wir leider nur für eine Nacht unter, da die Osterferien begonnen hatten, war danach alles ausgebucht. Das Wetter war eher labil, und am Abend ging ein Gewitter nieder. Nachdem am folgenden Morgen wieder teilweise Sonnenschein auf uns wartete, wollten wir wenigstens zu einer kurze Wanderung starten - die Gegend bietet mehrere Wandermöglichkeiten, die wir jedoch nicht nutzen konnten. Direkt vom Camping aus, unterhalb von imposanten Sandsteinfelsen marschierten wir zum „Mushroom Rock“, einem Felsenturm mit überhängendem Hut, der an die Form eines Pilzes erinnert.
Nur etwa 20 km westlich des Golden Gate Parks liegt das Städtchen Clarens. Der 1912 gegründete Ort ist geschichtlich mit dem in der Schweiz, bei Montreux
gelegenen Clarens verbunden, wo Paul Kruger, ehem. Präsident Südafrikas und Mitgründer des Kruger Nationalparks seine letzten Tage im Exil verbrachte. Heute
leben viele Künstler und wohlhabenden Leute im Ort, wodurch er zu einem beliebten Touristenhotspot geworden ist. Wir tankten unser Auto wieder einmal voll, sodass wir
mit total 270 Liter die nächsten ca. 2000 km in Angriff nehmen konnten. Neben der Tankstelle fiel uns das Firmenschild einer Bäckerei auf. Neugierig betraten wir den
Laden und fanden tatsächlich ein feines Roggenbrot, fast so wie wir es von zuhause gewohnt sind. Wir kamen bei Lothar, einem deutschstämmigen Campingbetreiber, unter. Der Platz liegt nur
gerade 200 m vom Ortszentrum entfernt, sodass wir später zu Fuss zum Aperitif und zum Nachtessen gehen konnten.
Wir fühlten uns auf Anhieb wohl hier, also beschlossen wir, einen weiteren Tag zu bleiben, nicht zuletzt, weil wir hier auch unsere Wäsche wieder einmal waschen konnten.
Rund um den Ort herum bietet das Naturreservat gute Wandermöglichkeiten, die wir angesichts des schönen Wetters gerne nutzten wollten. Eine schöne
Rundwanderung führte uns hoch über Clarens und lockte mit herrlicher Aussicht auf das Dorf. Wir waren erstaunt, wie gut die Wege gebaut und unterhalten waren. Lothar erklärte uns, dass eine
Stiftung, bestehend aus mehreren Anwohnern, zu denen auch er gehört, für die Wege verantwortlich sind und dass dies ein Teil des Konzeptes sei, um mehr Besucher anzulocken.
Am Abend genossen wir zusammen mit Lothar und den beiden Camp Nachbarn ein typisches „Braai“, das südafrikanische Wort für BBQ. Alle steuerten etwas zum Essen bei , so dass am Schluss locker
auch zehn Leute satt geworden wären.
Nur etwa zwei Fahrstunden entfernt lag unser nächstes Ziel. Auf der u.a. am Sterkfontein Stausee vorbei führenden Landstrassen kamen wir zügig voran. Der Campingplatz im Royal Natal war zwar gut besucht, trotzdem fanden wir problemlos einen Stellplatz. Da wir früh angereist waren, blieb am Nachmittag noch Zeit für eine Rundwanderung zu den „Tiger Falls“. Zwar zeigten sich bereits beim losmarschieren immer mehr dunkle Gewitterwolken am Himmel, wir schafften es jedoch bis zum Ende trocken zu bleiben. Der Anstieg führte über eine sonnenexponierte Bergflanke, die uns ganz schön ins Schwitzen brachte. Die Wasserfälle selber lagen dagegen wunderbar schattig in einem dunklen, dschungelartigen Einschnitt. Der Rückweg war einiges kürzer, dafür aber entsprechend steil. Ein guter Teil des Abstiegs verlief dem Fluss entlang, in einem dichten Wald, vorbei an einem gutbesuchten Badetümpel.
Anderntags machten wir uns zu einer bedeutend anstrengenderen Wanderung zur Thukela Gorge auf. Die Strecke ist hin und zurück zwar nur 13 km lang und
weist etwa 400 Höhenmetern auf, der Weg ist aber oft sehr steinig und sumpfig.
Der Weg folgte dem Thukela Fluss, welcher aus einem der weltweit höchsten Wasserfälle entspringt. Aus fast 3000 müM fällt das Wasser in einem ersten Schritt fast 600 m in die Tiefe. Dazu
kommen mehrere weitere Stufen, so dass insgesamt fast 1500 m Fallhöhe zusammen kommen.
Die Strecke war recht abwechslungsreich und bot immer wieder neue Ausblicke auf die mächtigen Felswände der Drakensberge, deren Gipfel oft über 3200 m hoch sind. An einem Hang
oberhalb des Wanderweges erblickten wir eine kleine Herde von Roan Antilopen. Nach etwa 6 km schweisstreibender Wanderung durch einen dichten Urwald erreichten wir den Ausgang der
eigentlichen Schlucht. Den restlichen Kilometer durch das Flussbett in die Nähe des Wasserfalles schenkten wir uns und sparten die Kräfte für den bevorstehenden Rückweg.
Wir fuhren weiter den Drakensbergen entlang südwärts. Die Distanzen zwischen den einzelnen Destinationen sind nicht allzu gross. In einer oder zwei Fahrstunden
erreicht man locker ein weiteres Highlight dieser Gegend. Bei der Anfahrt zu unserem Tagesziel hatten wir doppelt Glück. Zuerst fanden wir erneut eine Bäckerei, welche nicht nur feines Brot
anbot, sondern auch regional produziertes Mehl in vielen Sorten. Nur wenige Kilometer weiter warb ein Käseladen für seine Produkte. Das Sortiment war zwar nicht ganz so vielfältig
wie in Europa, aber auf jeden Fall besser als im Supermarkt.
Wir quartierten und im Monks Cowl Camping, benannt nach einer der höchsten Erhebungen der Drakensberge, ein. Trotz grosser Beliebtheit zeigte sich der Platz bei unserer Ankunft fast leer, dies
sollte sich aber am bevorstehenden Wochenende ändern.
Myrta hatte vom Vortag noch etwas schwere Beine und beschloss, einen Ruhetag einzulegen. Ueli machte sich deshalb allein auf eine Rundwanderung, direkt vom Campingplatz aus. Erst führte der Weg hinunter zu den „Sterkspruit Falls“, um dann dem Fluss aufwärts zu folgen. Nach einem Abstecher zu den „Nandi Falls“ erfolgte der Rückweg ins Camp. Ein guter Teil der Wanderung verlief in der Sonne, was einen ganz schön ins Schwitzen brachte. Zum Glück querte man immer wieder kleine Bäche, wo man den Kopf kühlen konnte.
Zum Nachtessen legten wir einmal mehr ein feines Steak auf den Grill. Dazu gab es einen Blumenkohlsalat und Knoblauchbrot.
Knapp 100 km östlich, weg von den hohen Bergen, besuchten wir das kleine Weenen Naturreservat. Auch hier klappte es auf Anhieb, einen Stellplatz zu
erhalten, nicht zuletzt, weil wir bereits um zehn Uhr morgens eintrafen. Wir reservierten unseren Platz und machten uns auf, das Reservat zu erkunden. Etwa 30 km, zum Teil recht ruppige
Pisten erschliessen den Park. Neben anderen Wildtieren lebt eine Gruppe Nashörner im Reservat, die wir hofften, zu sehen. Das Einzige Exemplar, das wir entdeckten, zeigte uns sein
Hinterteil und verschwand im dichten Busch. Generell hatten wir wenig Glück mit Tiersichtungen. Lediglich eine Giraffe und ein paar Antilopen liessen sich blicken. An den
Wasserlöchern sorgten einige Vogelarten und Wasserschildkröten für etwas mehr Betrieb.
Dafür bot uns die Natur gegen Abend ein besonderes Schauspiel. Kurz nach Sonnenuntergang ging im Osten der Vollmond auf und schenkte uns einige schöne Augenblicke.
Wir fuhren zurück nach Estcourt, wo wir noch einige Einkäufe tätigten, bevor wir nach Lesotho einreisten. Danach nutzten wir wieder einmal eine Mautstrasse, da die Landstrassen in stark besiedelten Gebieten ziemlich mühsam zu befahren sind, denn bei jeder Häuseransammlung bremsen Schwellen den Verkehr ein.
Das letzte Stück auf der Landstrasse Richtung Lesotho war zwar praktisch ohne Verkehr, glich jedoch einer Achterbahnfahrt und führte über oft ruppigen Pisten. In Himeville füllten wir einmal mehr unsere Tanks, denn wir hatten gelesen, dass der Dieselpreis auch in Lesotho massiv erhöht worden war. Da das Land zudem von Südafrika aus mit Treibstoffen beliefert wird, wurden Befürchtungen geäussert, dass es zu Versorgungsengpässen kommen könnte. Mit vollen Tanks waren wir sicher, Lesotho ohne nachzutanken bereisen zu können.
Die Strecke zum Sani Pass führt bis zum südafrikanischen Zoll über eine bestens ausgebaute Teerstrasse. Bereits die Einfahrt zur Grenzstation bot hingegen eine Kostprobe dafür, was uns auf der anderen Seite erwartete. Die Formalitäten waren innert Minuten erledigt, es wurden lediglich die Reisepässe mit Ausreisestempel versehen, das Carnet de Passage wurde nicht ausgestempelt.
Die Piste hoch zum Sani Pass ist nur 8 km lang, es gilt aber auf der kurzen Strecke etwa 1000 Höhenmeter zu überwinden. Der Aufstieg ist sehr steinig und an vielen Stellen extrem steil. Wir fuhren im 4x4 und nutzten die Untersetzungen, um so immer genügend Leistung auf die Räder zu bekommen und die schwierigen Stellen dosiert überwinden zu können. Um so erstaunlicher war es, dass uns immer wieder ganz normale Minibusse entgegenkamen. In mehreren Kehren konnten wir die grandiose Aussicht hinunter ins Tal geniessen. Kurz vor der Passhöhe versperrte uns einer der Kleinbusse den Weg. Dieser hatte in einem Steilstück wegen Gegenverkehr anhalten müssen und hatte es anschliessend nicht geschafft, wieder anzufahren. Kurzerhand wurden die Passagiere ausgeladen, um das Fahrzeug leichter zu machen und schon konnte es weitergehen.
Auf der Passhöhe, ziemlich genau auf 3000 müM, befindet sich gleichzeitig die lesothische Grenzstation. Auch hier waren die Formalitäten schnell erledigt. Wir bezahlten pro Person eine Gebühr von 100 Maloti und 120 für das Auto und konnten einreisen.
Ein kurzes Video vermittelt einen Eindruck von der Fahrt hinauf zum Sani Pass

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Rick Alston (Montag, 27 April 2026 17:42)
I've just spent a very enjoyable hour or so watching your latest trip unfold, great photographs and accompanying text.
Chantal u. Tom Kaiser (Freitag, 03 Juli 2026 13:49)
Hallo
...sehr tolle Berichte und wunderbare Fotos. Nach unserem 10-monatigen Roadtrip in Australien habt ihr uns fürs südliche Afrika sehr insperiert. Die Tierwelt muss, im Gegensatz zu Australien, überwältigend sein.
Für eure weiteren Abenteuer unsere besten Wünsche.