Brasiliens Südosten - April/Mai 2018

Die Karte kann beliebig gezoomt werden, so dass die Details besser ersichtlich sind.


Über die Grenze nach Brasilien, unserem 13. Land auf dieser Reise

Um dem starken Grenzverkehr bei Ciudad del Este / Foz do Iguaçu auszuweichen, hatte uns René empfohlen, den Umweg über Guaira in Kauf zu nehmen. Wir mussten jedoch feststellen, dass wir dadurch nicht wirklich viel Zeit einsparten, denn die Anlaufstellen für die Grenzformalitäten an diesem Übergang waren weit verstreut und mühsam zu finden. Zudem waren die Öffnungszeiten der Ämter nicht sehr kundenfreundlich.

Den Ausreisestempel für Paraguay holten wir im Stadtzentrum von Ciudad del Este, in der Nähe der ehemaligen Fähranlegestelle. Die Fahrzeugpapiere wurden wir kurz vor der Grenze, jedoch auf der gegenüberliegenden Strassenseite bei der Aduana los.

Kurz bevor wir auf die Brücke über den Rio Parana fuhren, passierten wir einen Kontrollpunkt, bei dem wir uns erkundigten, wo wir die brasilianische Einfuhrbewilligung bekommen könnten. Wir erreichten die Stelle um fünf Minuten vor fünf, also knapp vor Feierabend. Zum Glück war der Beamte bereit, eine halbe Stunde länger zu arbeiten, um uns die nötigen Papiere auszustellen.

Für den brasilianischen Einreisestempel mussten wir anderntags nochmals ins Stadtzentrum von Guaira fahren, denn auch dieses Büro war abends nur bis sechs Uhr brasilianische Zeit, also 5 Uhr für uns, geöffnet. Nach kurzer Wartezeit hatten wir auch diesen Stempel im Pass und konnten somit für 90 Tage das riesige Land Brasilien bereisen.

 

Mit dem Bezug von Real, der brasilianischen Währung, mussten wir jedoch warten bis nach Foz do Iguaçu, wo eine Filiale der Banco do Brasil verfügbar war.


Iguaçu Wasserfälle

Eine Südamerikareise ohne diese gigantischen Wasserfälle gesehen zu haben, ist wie eine Schweizerreise ohne Matterhorn Besuch.

Wir hatten uns entschieden, die Wasserfälle von der brasilianischen Seite aus zu besuchen. Dazu quartierten wir uns unweit des Nationalparkeingangs im Camping Paudimar ein und fuhren am folgenden Morgen mit dem Stadtbus zum Park. In der Eingangshalle konnten wir die Tickets mit der Kreditkarte an einem Automaten beziehen und so das Schlange stehen vermeiden. Die Besucherzahlen hielten sich allerdings im Rahmen, so dass wir bereits den ersten Bus ins Parkinnere besteigen konnten.

 

Beim Hotel das Cataratas stiegen wir aus, um dem Fussweg entlang der Schlucht bis zur Garganta del Diablo, dem Teufelsschlund zu folgen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei und erhielten einen ersten Eindruck der mächtigen Wasserfälle. Unzählige Coatis, kleine, niedliche Nasenbären, bevölkerten die Umgebung der Gehwege, angezogen von den Besuchern, die es nicht immer lassen können, die Tiere zu füttern. Den Höhepunkt, die Garganta del Diablo, wo riesige Wassermassen über die Felsen in einen Kessel stürzten, erreichten wir am Ende des Trails. Auf dem Steg, welcher die beste Sicht auf den «Teufelsschlund» bot, war es von Vorteil, einen Regenschutz anzuziehen, um nicht bis auf die Unterwäsche nass zu werden. Auf die zusätzlich angebotene Bootsfahrt zum Fuss der Wasserfälle verzichteten wir, nachdem wir gesehen hatten, wie nah die Schiffe ans Wasser heranfuhren, denn wir hatten keine Lust, eine Volldusche abzubekommen. Viel zu sehen wäre in diesem Wassernebel wohl ebenfalls nicht und fotografieren wohl unmöglich.

 Nachdem wir mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückgefahren waren, besuchten wir den unweit vom Eingang gelegenen Vogelpark. Der grosszügig angelegte Zoo war in einem bestehenden Dschungel angelegt und wirkte dadurch sehr natürlich. Die gezeigten Vögel, lebten meist in grossen, begehbaren Volieren, was den Eindruck eines Zoos beinahe vergessen liess. Trotzdem hofften wir natürlich, dass wir möglichst viele dieser Vögel auch noch in der freien Natur zu Gesicht bekommen würden.

Am nächsten Morgen liessen wir uns von einem zum Camping gehörenden Van auf die argentinische Seite der Fälle chauffieren. Bereits am Eingang fiel uns auf, dass die Brasilianer den Zugang einiges besser organisiert hatten. Nur gerade einer von 6 Ticketschaltern war hier geöffnet und Selbstbedienungsautomaten standen nicht zur Verfügung. Wenigstens war es möglich, mit der Kreditkarte den saftigen Eintrittspreis von 500 ARS, etwa 25 CHF pro Person zu begleichen.

Vom Eingang aus marschierten wir erst mal zur Bahnstation Cataratas. Von dort starteten zwei Wege, wobei einer die Fälle von unten erleben liess, der andere hingegen verlief oberhalb. Beide hatten ihren Reiz, denn sie boten völlig unterschiedliche Perspektiven auf die Wassermassen. Im Gegensatz zur brasilianischen Seite mussten hier die Aussichtspunkte zu Fuss angegangen werden. Insgesamt legten wir sicher 6 km zurück, obschon wir für die Strecke bis zum Ausgangspunkt zur Garganta del Diablo die Schmalspurbahn benutzten. Ein etwa 1km langer Steg führte über den breiten, flachen Oberlauf des Rio Iguaçu, bevor wir direkt über dem Höllenschlund standen, in welchen sich tausende von Kubikmeter Wasser pro Sekunde stürzen. Auch hier war ein Regenschutz von Vorteil, um nicht völlig durchnässt zu werden. Bei aller Schönheit und den überwältigenden Eindrücken dieses Naturschauspiels war für uns die Information erschreckend, dass noch vor 40 Jahren das Wasser des Flusses kristallklar geflossen war. Das grossflächige Abholzen der Wälder im Quellgebiet hat die Erosion derart gefördert, dass heute so viele Sedimente mitgeführt werden, dass das Wasser die Farbe von Schokolade hat.

 

Auf feuchten Stellen entlang der Wege sammelten sich tausende von Schmetterlingen. Sie flatterten als farbige Wolken durch die Luft und liessen sich zur grossen Freude der Leute gerne auch auf den Besuchern nieder. Mehr als ein Dutzend verschiedene Arten in allen Farben und Grössen waren auszumachen.
Um 16 Uhr wurden wir am Eingang wieder abgeholt und
über die Grenze zurück in den Campingplatz gefahren.

 

Unser Fazit und Tipp:

 

Es lohnt sich auf jeden Fall, beide Seiten des Parks zu besuchen, denn die Aussichten auf die Wasserfälle variieren je nach Standort. Auf der brasilianischen Seite empfiehlt sich der Besuch am Vormittag, um von den besseren Lichtverhältnissen zu profitieren, während die argentinische Seite eher am Nachmittag ideal ist. Wir hatten zudem den Eindruck, dass nachmittags weniger Leute anzutreffen waren, wobei wir generell das Glück hatten, auf nicht übermässig viele Besucher zu treffen. Der Fluss führte ausserdem für die Saison aussergewöhnlich viel Wasser, was die Fälle zu einem wirklich spektakulären Schauspiel werden liess. 


In Richtung Südküste Brasiliens

Da wir nicht geplant hatten, ganz in den Süden Brasiliens zu reisen, machten wir uns nun auf Richtung Küste. Weite Landschaftsstriche waren landwirtschaftlich genutzt, wobei in erster Linie Mais und Soja angebaut wurden. Wir durchfuhren hunderte von Kilometern hüglige Gebiete auf angenehmen 600 bis 1000müM und kamen dabei immer wieder in kleinen oder mittelgrossen Orten vorbei. Die Gegend erinnerte oft an Europa, obwohl die natürliche Vegetation von der in unseren Breitengraden heimischen stark abwich.

 

Mit Treze Tilias, dreizehn Linden, besuchten wir eine kleine Stadt welche, ursprünglich von einem Österreicher gegründet worden war und wo noch heute die traditionelle, österreichische Architektur gepflegt wird. Bei einem Gang durch den Ort, der für einen Sonntag ziemlich ausgestorben schien, bekamen wir den Eindruck, irgendwo im Tirol unterwegs zu sein. 


Zufällig wählten wir einen Campingplatz zum Übernachten, welcher direkt unterhalb des Viaducto 13 lag. Als der 500m lange Viadukt 1978 gebaut wurde, war er mit 143m die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt. Gebaut wurde die längst stillgelegte Bahnstrecke von Militäreinheiten, um die Getreideernte aus dem Hinterland in die Häfen zu transportieren. Heute besorgen das unzählige Lastwagen! 

Auf unserer Karte hatten wir mehrere Themenstrassen gesehen, die Weinstrasse, die Romantische Strasse und die Sinfonie der Natur Strasse. Die Namen klangen verlockend und schienen uns einen Umweg wert zu sein. Wir kamen dabei tatsächlich an einigen Weingütern vorbei, die Rota Romantica führte durch Ortschaften mit deutschem Einschlag, was für Brasilianer sicher romantisch ist, für uns jedoch kein grosses Highlight war. Immerhin schien die lokale Tourismusindustrie damit Erfolg zu haben, denn der an der Strecke liegende Ferienort Gramado war gut besucht. Die Stadt wurde Anfang 20. Jahrhundert von deutschen und italienischen Siedlern gegründet und lebt dank des angenehmen Klimas und der Nähe zur Grossstadt Porto Alegre hauptsächlich vom Tourismus. Anziehungspunkte sind vor allem das seit 1973 jährlich stattfindende Filmfestival, eine Nachbildung des Schlosses Neuschwanstein und der Themenpark Mini Mundo.


Die Canyons Fortaleza und Itaimbezinho

 

Auf der Fahrt über das Plateau, auf fast 1000müM, besuchten wir zwei eindrückliche Canyons. Den Canion de Fortaleza erreichten wir über eine Stichstrasse von Cambara do Sul aus. Am Ende der Piste mussten wir zu Fuss ein paar hundert Meter gehen, bevor wir in den grössten Canyon Brasiliens blicken konnten. Das Gelände fiel beinahe senkrecht bis zum Grund der mehrere hundert Meter tiefer liegenden Schlucht ab. Zahlreiche Wasserfälle stürzen sich aus den Felswänden in die Tiefe. Die Vegetation auf der Hochebene bestand in erster Linie aus struppigem Gras und Büschen, während in den Talsenken dichter Urwald wuchs, welcher vielen Tieren ein Habitat bot. Auf dem Rückweg, führte eine kurze Wanderung vorbei an einem eindrücklichen Wasserfall nochmals zum Rand des Canyons und gab den Blick in die Tiefe aus einer anderen Perspektive frei.

Auf der Piste Richtung Küste kamen wir bei Cambara do Sul an einer Abzweigung vorbei, welche zum zweiten bekannten Canyon in der Gegend führte, der Schlucht von Itaimbezinho. Dort waren mehrere Wanderungen ausgeschildert, um dieses Naturspektakel aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Wir folgten dem Rand des Canyons und konnten einen ersten Blick in die Tiefe der Schlucht und auf den gegenüberliegenden Wasserfall, der über die Wand in die Tiefe stürzte, werfen. Eine längere Wanderung führte dem Canyon entlang und bot fast am Ende des Weges nochmals spektakuläre Ausblicke auf den untern Lauf der Schlucht. Den warmen Aufwind nutzten viele grosse Raubvögel und Geier, um den Felsen entlang zu segeln.

Um die Küste zu erreichen, mussten wir die grosse Höhendifferenz zwischen dem Hochplateau und der Meereshöhe von fast 1000m überwinden. Die gut ausgebaute Strasse führte in unzähligen Serpentinen ins Tal. 


Wiedersehen mit Freunden

Angie und Chris, ein befreundetes Paar aus der Schweiz, waren Anfang 2018 mit ihrem Steyr Lastwagencamper zu einer Südamerikareise gestartet und derzeit an der brasilianischen Küste unterwegs. Wir standen mit ihnen in Kontakt und vereinbarten einen Treffpunkt an der Barra do Ibiraquera, wo wir bei strömendem Regen eintrafen. Wir verbrachten ein paar wunderbare Ferientage zusammen und genossen es, wieder einmal mit alten Bekannten zusammen zu sein, über vergangenes und zukünftiges zu diskutieren, zusammen zu kochen oder gemeinsame Spaziergänge durch die herrliche Küstenlandschaft zu unternehmen.

 

Nach den Tagen in Ibiraquera fuhren wir zusammen weiter südwärts. Die zurückgelegten Etappen waren kürzer als üblich, da die Beiden generell viel langsamer und gemütlicher reisen als wir. Wir liessen uns gerne von ihrem Tempo leiten, und genossen es, nach den vielen Kilometern, die wir bis hier zurückgelegt hatten, etwas gemächlicher unterwegs zu sein. Da Chris und Angie schon etwas länger an der Küste unterwegs waren, kannten sie einige schöne Übernachtungsplätze, wo wir weitere Tage zusammen verbrachten.  


Die Fischer von Laguna

In der Nähe der Stadt Laguna ergiesst sich ein Fluss ins Meer, dessen Nordufer bei lokalen Fischern sehr beliebt ist. Wir trafen tatsächlich viele Männer mit ihren Wurfnetzen, im knietiefen Wasser stehend an. Speziell an der Art, wie sie die Fische fangen, war, dass sie dabei von grossen Delfinen unterstützt wurden. Die Tiere schwammen vom Meer her dem Ufer entlang und trieben den Männern die Fische sozusagen vor die Füsse. Sobald einer der Delfine unmittelbar vor den Fischern auftauchte, warfen diese synchron ihre Netze ins Wasser und konnten diese meist erfolgreich wieder einholen. Was wir nicht in Erfahrung bringen konnten, war, ob sie ohne Hilfe der Delfine weniger Fische an Land ziehen würden und warum die Delfine überhaupt mit den Fischern zusammenarbeiten. Eventuell ist es reiner Spieltrieb dieser intelligenten Meeresbewohner oder sie profitieren möglicherweise selber von der Zusammenarbeit, indem mehr Futter für die Delfine herausspringt. 


Urubici, Barasiliens Sibirien

Das kleine Städtchen Urubici liegt auf über 1000müM, was für brasilianische Verhältnisse ziemlich hoch ist. Dadurch können die Temperaturen im Winter in dieser Gegend entsprechend tief fallen und sogar Schneefall ist möglich. Ein Kälterekord wurde 1996 mit -17°C auf dem höchsten Punkt der Gemeinde, dem Morro da Igreja, welcher mit 1822m gleichzeitig der höchste Berg Brasiliens ist, gemessen. Viele Brasilianer aus dem tropischen Norden fahren deshalb in den Wintermonaten nach Urubici, in der Hoffnung, einmal im Leben echten Schnee sehen und fühlen zu können.

Die Strasse zum auf dem Hochplateau gelegenen Urubici stieg von Meereshöhe bis auf fast 1500m an und führte durch die Serra do Rio do Rastro. Der tropische Urwald wurde mit zunehmender Höhe von Araukarien Wäldern abgelöst. Ein Aussichtspunkt unterwegs gab den Blick frei auf die Bergstrasse, welche sich in unzähligen Spitzkehren steil nach oben schlängelte.

Das auffälligste Gebäude in Urubici war seine recht eigensinnig gestaltete Kirche. Der Ort selber übt eine gewisse Zentrumsfunktion in der landwirtschaftlich geprägten Region aus. In der Umgebung waren einige Wanderungen zu schönen Wasserfällen ausgeschildert, der landschaftliche Höhepunkt, der Morro da Igreja, blieb uns jedoch leider verschlossen, da die Zugangsstrasse wegen Bauarbeiten vorübergehend gesperrt war. Der Berg würde bei gutem Wetter nicht nur eine grossartige Aussicht auf die Küstenebene, sondern auch auf eine spezielle Felsformation mit grossem Loch erlauben. So mussten wir uns mit dem Besuch des Wasserfalls Cachoeira Véu da Noiva begnügen, welcher an der Zugangsstrasse lag.

 

Unser Ausflug endete beim Abbruch des Plateaus an der Serra do Corvo Branco, von wo aus in Serpentinen die Küstenebene erreicht werden könnte. Um diese Strasse bauen zu können, musste der Sandsteinfels 90 m tief ausgeschnitten werden. Die spektakuläre Strecke ist ein beliebtes Ausflugsziel und so war es nicht verwunderlich, dass hier am Wochenende einiges los war. 


Blumenau, ein bisschen Deutschland in Brasilien

Durch Landschaften, die dem Jura sehr ähnlich waren, erreichten wir Blumenau. Die Stadt mit rund 300'000 Einwohnern, für Schweizer Verhältnisse eine Grossstadt, wurde 1850 von Deutschen Einwanderern unter der Leitung des Apothekers Hermann Blumenau gegründet. Die Strassen wurden gesäumt von Fachwerkhäusern, wobei viele davon erst in neuerer Zeit erbaut worden waren. Berühmt ist Blumenau vor allem für das seit 1984 jährlich stattfindende dreiwöchige Oktoberfest, welches mit bis zu 90'000 Besuchern täglich das grösste seiner Art nach München und zugleich neben dem Carneval von Rio das zweitgrösste Volksfest Brasiliens ist.

Über Chris und Angie hatten wir Kontakt zu Viviane und Fernando gefunden. Die beiden jungen Leute betreiben eine kleine Möbelfabrik, welche moderne, meist kubische Kleinmöbel nach Mass herstellt. Viviane ist für das Design verantwortlich und Fernando leitet die Produktion mit fünf Angestellten. Wir waren begeistert von ihrer Arbeit und bedauerten es, dass wir ihre Dienste für unseren Neuanfang in der Schweiz nicht nutzen können.

Die Beiden zeigten uns den touristischen Teil Blumenaus mit der Vila Germanica, wo wir zusammen ein Bier aus einer der vielen Kleinbrauereien der Region genossen. Auch wenn die Anlage für unsere Begriffe etwas an das Disneyland erinnerte, war die Ambiance und das Angebot in den Restaurants doch ziemlich authentisch deutsch.

 

Ausserhalb der Stadt führten sie uns an das Ende eines kleinen Tales, wo wir uns unverhofft im naturbelassenen Dschungel wiederfanden. Da es bereits dunkel wurde, fuhren wir zurück nach Blumenau und beschlossen den Tag mit einem gemeinsamen Nachtessen in einem trendigen Restaurant.


Zurück an der Küste

Bei der Ilha Sao Francisco do Sul trafen wir wieder auf die Küste. Wir quartierten uns im sympathischen Camping Tony ein. Anderntags besuchten wir das Fort Marechal Luz und staunten nicht schlecht, als wir dort Marc und Dela aus Frankfurt zum dritten Mail auf dieser Reise antrafen. Kurzentschlossen richteten sie sich im selben Camping ein und wir verbrachten ein paar vergnügte Tage zusammen. Die beiden schafften es sogar, uns zu einem Nachmittag am Strand und zu einem Bad im nicht wirklich warmen Meer zu überreden und es machte natürlich Spass mit ihnen. Tony, der Campingbesitzer, verwöhnte uns jeden Tag zur Mittagsstunde mit einem kühlen, brasilianischen Drink. Auch wenn die Zeit etwas früh war für einen Apéro, nahmen wir das Angebot mit Freuden an und genossen die köstlichen Cocktails mit grossem Vergnügen.

 

Bevor wir weiterfuhren, besuchten wir das nahe gelegene Städtchen Sao Francisco do Sul, welches im Jahr 1658 gegründet wurde. Der Altstadtkern besteht aus rund 150 gut erhaltenen historischen Gebäuden, welche unter Denkmalschutz stehen. Nach einem ausgiebigen Rundgang fuhren wir zum Fährhafen und schlugen nach der Überfahrt den Weg weiter Richtung Norden ein. 

Ein Abstecher führte uns zum abgelegenen Dorf Guaraqueçaba, welches über eine 80 km lange, rumplige Piste zu erreichen war. Der kleine, Ort an der Mündung des Ararapira Flusses ist umgeben von mehreren Naturschutzgebieten und zieht vor allem an den Wochenenden viele Besucher an. Ausser über die Piste ist Guaraqueçaba von Paranagua aus auch in einer mehrstündigen Bootsfahrt erreichbar. Im Ort selber gab es nicht viel zu sehen, also fuhren wir ein paar Kilometer zurück und quartierten uns nahe dem Naturschutzgebiet Salto Morato bei einer Familie im Garten ein. Die einfache Campingeinrichtung wurde von Dino und seiner Frau geführt, die im teils gerodeten Wald verschiedene kleine Plantagen angelegt hatten. Abends sassen wir zusammen am Lagerfeuer und radebrechten mit ihnen auf eine Art Portuganisch, eine Mischung aus Portugiesisch und vor allem Spanisch. Sie luden uns zur Brasilianischen Version von Glühwein ein, der uns auch bei 30°C sehr gut schmeckte. Ausserdem zeigten sie uns, wie man Palmherzen, das schmackhafte Innere von Palmenstämmen, im Feuer röstet und anschliessend geniesst.

 

Am Morgen fuhren wir weiter in den Naturpark hinein und wanderten zum Salto Morato. Der eindrückliche, 200m hohe Wasserfall lag mitten in einem Dschungel, welcher uns mit seiner unglaublichen Artenvielfalt faszinierte. Danach hiess es, die ganzen 80km Rumpelpiste wieder zurückzufahren.

Im kleinen Ort Porto de Cima legten wir wieder einmal einen «Ferientag» ein. Als wir am Sonntagnachmittag ankamen, war noch die Hölle los, denn viele Leute aus der wenige Kilometer entfernten Stadt Curitiba verbringen ihre Wochenenden am nahegelegenen Fluss. Abends waren jedoch nur noch wenige Gäste auf dem Campingplatz, unter anderem ein junges brasilianisches Paar, das wir näher kennen lernten. Wir verbrachten den nächsten Tag mit den beiden, gingen im wunderbar klaren und warmen Fluss baden und besuchten abends den Markt im nahen Morretes. Dort genossen wir die angebotenen brasilianischen Spezialitäten und löschten den Durst mit Fassbier aus einer kleinen Brauerei.


Curitiba

 

Über die Estrada da Graciosa, eine kurvige, kopfsteingepflasterte Bergstrasse, gelangten wir nach Curitiba. Die Strasse wand sich durch dichten atlantischen Dschungel bis auf eine Höhe von 1000müM. Trotz der Grösse mit 1.8 Mio. Einwohnern gilt Curitiba als eine Stadt mit hohem Lebensstandard, was insbesondere den vielen Parkanlagen, dem gut funktionierenden ÖV Netz und dem grossen Umweltbewusstsein der Bevölkerung zu verdanken ist. Wir konnten uns von den Vorzügen dieser Stadt bei einer ausgedehnten Besichtigungstour selber überzeugen. Im stadtnahen Campingplatz trafen wir zum zweiten Mal auf Sabine und Ulrich, die mit ihrem handlichen MAN Truck unterwegs waren. 


In Curitiba feierten wir dann auch unser zweijähriges Reisejubiläum bei einem Glas brasilianischem Schaumwein, mit „Chocolate“ dem übergewichtigen Campinghund und den vielen Zwerghühner des Platzes….


Sao Paulo, Brasiliens Megacity

Die Anfahrt von der Küste hoch nach Sao Paulo war beeindruckend. Eine Autobahn, welche hauptsächlich aus Brücken und Tunneln besteht, schlängelte sich die steilen, urwaldbewachsenen Hänge hoch bis auf fast 1000müM. Die zunehmende Höhe schlug sich auch merklich auf die Temperatur nieder, die einige Grade kühler war als am Meer.

 

Das eigentliche Stadtgebiet zählt rund 12 Mio. und die ganze Agglomeration 21 Mio. Einwohner. Damit ist Sao Paulo nicht nur die grösste Stadt von Brasilien, sondern auch die drittgrösste der Welt. Wir hatten uns in einem AirBnB Zimmer einquartiert und, wie sich herausstelle, eine hervorragende Wahl getroffen. Die Besitzer des schönen und gediegenen Hauses empfingen uns überaus freundlich und wir verstanden uns sofort bestens, auch wenn die ganze Konversation in Portugiesisch stattfand. Da die Unterkunft in einem ruhigen und sicheren Quartier von Santo Andre lag, war es auch kein Problem, das Auto auf der Wiese direkt neben dem Haus zu parken. Wir waren schon höchst überrascht, welch gediegenes Zimmer wir für nur gerade 12 CHF/Nacht erhielten. Dass in diesem Preis sogar Frühstück und Nachtessen mit der Familie inbegriffen waren, hatten wir nicht erwartet. Wir wurden generell von den Gastgebern wie gute Freunde behandelt und rundum verwöhnt. Um uns die 20 Minuten Busfahrt zum Bahnhof zu ersparen, wurden wir kurzerhand mit dem Auto hingefahren.

Mit Zug und Metro fuhren wir ins Stadtzentrum von Sao Paulo und machten einen ausgedehnten Bummel durch die Innenstadt. Unter anderem führte der Weg uns vorbei an der Catedral da Sé. Die mächtige Kirche, in der gerade ein Gottesdienst stattfand, war bis auf den letzten Platz besetzt! Unzählige Messediener kümmerten sich um die Gläubigen und wer Bedarf hatte, konnte seine Sünden auch gleich in einem der Beichtstühle loswerden. Wir waren beeindruckt, dass bereits an einem Samstagmorgen so viele Menschen den Gottesdienst besuchten.

 

Vorbei am schmucken Teatro Municipal, einem der wenigen historischen Gebäude aus dem Anfang des 20 Jahrhunderts, das noch nicht dem Bauboom zum Opfer gefallen war, gingen wir weiter durch die lebhafte Fussgängerzone zur Praça da Republica, wo in der kleinen, grünen Oase ein schöner Kunsthandwerksmarkt stattfand. Für das traditionelle Samstagsmittagessen, die Brasilianische Spezialität Feijoada, besuchten wir ein kleines, unscheinbares, aber sehr traditionelles Restaurant. Das Gericht bestand aus einem Topf mit Bohnen und gekochtem Trockenfleisch und einer Platte mit Schweinskotletten, feiner Wurst, knusprig frittiertem Speck, Gemüse und Reis. Obwohl wir für uns beide nur eine Portion bestellt hatten, blieb von der riesigen Menge, die serviert wurde, einiges übrig. Wir fühlten uns in der Riesenstadt Sao Paulo trotz der Grösse und der vielen Menschen sehr wohl und sicher und fanden uns im übersichtlichen Zentrum problemlos zurecht. Die vielen Obdachlosen, die sich überall in den öffentlichen Anlagen aufhielten und schliefen, liessen jedoch erahnen, dass hinter den Kulissen wohl einiges im Argen liegt und nicht alle vom vordergründigen Wohlstand profitieren.

Am Sonntag wurden wir von Uelis ehemaligem Arbeitskollegen André und seiner Frau Luana abgeholt. Zusammen fuhren wir zum Mercado Municipal. In der grossen, kürzlich renovierten Jugendstilhalle aus dem Jahr 1933 wurde alles an Esswaren angeboten, was man sich vorstellen kann. An vielen Ständen konnten wir exotische Früchte probieren oder die verschiedensten Sorten von Cachaça degustieren. Zum Mittagessen genossen wir die wohl typischste Spezialität, die Sao Paulo zu bieten hat, eines der gigantischen Mortadella Sandwiches. Dieses bestand aus einem Brot, gefüllt mit 300g feingeschnittener Mortadella, auf Wunsch zusätzlich mit einer Scheibe Käse belegt, und wurde warm serviert. Es war schon beinahe eine Kunst, dieses Monster zu essen, ohne überall Fettspuren zu hinterlassen, aber es schmeckte hervorragend. Als nächstes besuchten wir mit den beiden das Asiatische Quartier an der Avenida da Libertade, wo Menschen aus allen Ländern Asiens ihre Läden und Restaurants betrieben. Ein weiterer Halt galt dem Parque do Ibirapuera. Die Gestaltung des Parks entwarf der bekannte Landschaftsarchitekt Roberto Burle Marx, der hier die wichtigsten einheimischen Gewächse Brasiliens pflanzen liess. Einige bemerkenswerte Gebäude im Park sind dem berühmten Architekten Oscar Niemeyer zu verdanken. Unter anderen schuf er filigrane Überdachungen, ein Iglu ähnliches Gebäude, aber auch ein von aussen betrachtet sehr einfach gestaltetes, im Inneren jedoch höchst elegant und edel wirkendes Auditorium.

 

Als wir nach dem spannenden Stadtrundgang mit den Freunden zu deren Wohnung fahren wollten, streikte die Batterie des Autos. Sie tätigten einen Anruf bei der Versicherung und nur gerade 10 Minuten später tauchte eine Motorrad Patrouille auf und startete das Fahrzeug mit einer Starthilfebatterie. Wir staunten über diesen schnellen und effizienten Service, den es wohl in dieser Form nicht an vielen Orten dieser Welt gibt. Ein lustiges Detail war, dass der Mechaniker, der für mehrere Gesellschaften im Einsatz war, je nach Auftraggeber die Signete am Motorrad und seine Oberkleidung wechselte, bevor er beim Kunden eintraf. Nachdem der Schaden behoben war, liessen wir den Tag bei einem feinen Risotto und interessanten Gesprächen mit André und Luana ausklingen. 


Entlang der Costa Verde

Über die alte Strasse fuhren wir von Sao Paulo zurück an die Küste. Die Strecke führte immer wieder an wunderschönen Buchten mit herrlichen Sandstränden vorbei. Für Leute die das Strandleben lieben, ist diese Gegend ein absolutes Paradies. Leider gab es aber an der Costa Verde nicht viele Campingmöglichkeiten.

In Paraty, einer Kleinstadt mit einer gut erhaltenen, denkmalgeschützten Altstadt, legten wir einen Zwischenhalt ein. Das ganze Zentrum des Ortes besteht aus Kolonialhäusern und mehreren schmucken Kirchen aus dem 17. Jahrhundert. Die Strassen waren durchwegs mit Kopfsteinen gepflastert. Viele der historischen Häuser, die alle weiss gestrichen und mit bunten Fenster- und Türumrandungen geschmückt waren, beherbergen heute hübsche Restaurants oder Kunsthandwerksläden. Wir übernachteten in einem Campingplatz etwa 3km nördlich des Ortes, der uns dank seiner guten Infrastruktur, der schönen Lage am Wasser und unter schattenspendenden Bäumen sehr gut gefallen hat. Wir liessen es uns daher gerne einen Tag länger hier gut gehen. Zu unserem grossen Vergnügen besuchten uns hier zum ersten Mal die kleinen, possierlichen Weissbüscheläffchen. Morgens und abends turnten sie über unseren Köpfen in den Bäumen herum, ohne auch nur einmal auf den Boden herunter zu kommen.

 

Die danach folgende Strecke zählt zu den landschaftlich schönsten Küstenabschnitten Brasiliens. Bis kurz vor die Stadt Itaguai folgte die Strasse spektakulären Stränden mit vorgelagerten Inseln im türkisfarbenen Meer. Ebenfalls an diesem Streckenabschnitt fuhren wir jedoch auch am einzigen Atomkraftwerk Brasiliens vorbei.  


Rio de Janeiro

Da es in der näheren Umgebung von Rio de Janeiro keine Campingmöglichkeiten gab, hatten wir uns wieder für ein AirBnB Zimmer entschieden. Die Unterkunft war auch diesmal günstiger als ein durchschnittlicher Campingplatz, lag nur gerade 150m vom berühmten Strand von Copacabana entfernt und bot sogar die Möglichkeit, unseren Landcruiser vor dem Haus, im geschlossenen Innenhof zu parken.

 

Noch am Ankunftstag spazierten wir zum Forte Duque de Caxias. Das Fort ist mit einigen grosskalibrigen Haubitzen bestückt, welche bis 1992 die Bucht von Rio de Janeiro beschützt hatten. Noch heute ist der Hügel im Besitz der Armee, ist jedoch für Besucher zugänglich, denn von oben bietet sich die wohl beste Aussicht auf den Strand von Copacabana und den gegenüberliegenden Zuckerhut.

Den folgenden Tag verbrachten wir im Zentrum von Rio. Mit dem Bus fuhren wir erst bis zur Station Gloria und erkundeten die umliegenden Stadtteile. Mit einer der ältesten Tramlinien der Welt, der seit 1877 ununterbrochen betriebenen Bonde erreichten wir das vor allem bei Künstlern sehr beliebte Quartier Santa Teresa. Zu Fuss gingen wir anschliessend auf den schmalen, kurvigen Strassen wieder hinunter in die Stadt. Im Parque das Ruinas besuchten wir eine alte Villa, die nie fertiggestellt worden war, aber trotzdem durch ihre Architektur und die vorhandenen Details besticht und heute ein Touristenmagnet mit Restaurants und Läden ist. Zudem bot sie eine wunderbare Aussicht auf die darunter liegenden Stadtteile. Nicht weit davon entfernt, stiegen wir die Treppe Escadinhas de Santa Teresa hinunter. Die Stirnseiten der Stufen waren alle mit roten Kacheln und phantasievollen, farbigen Einzelstücken belegt, die von unten betrachtet, ein zusammenhängendes Bild ergaben. Natürlich mussten auch hier, wie an allen Touristenorten, die Leute ihre Selfies mit der Treppe im Hintergrund knipsen. Um das optimale Bild zu bekommen, waren sie sogar bereit, dafür in einer Schlange zu stehen und zu warten, bis sie an der Reihe waren und posieren konnten.

 

Durch das Kinoviertel kamen wir unter anderem am Teatro Municipal vorbei. Das im Jahr 1909 eröffnete und 2009 komplett renovierte Bauwerk gilt als eines der schönsten Theater in Brasilien. Die bei der Renovation wieder hergestellten Vergoldungen an Kuppel und Fassade glänzten in der Sonne und liessen den Prachtbau leuchten. Weitere Prunkgebäude waren direkt an der Uferpromenade errichtet worden, wobei viele davon als Regierungssitz, Gerichte oder Marineeinrichtungen dienen. Um zurück zu unserem Zimmer zu gelangen, nutzten wir die moderne U-Bahn, mit welcher wir für nur gerade 1.50 CHF durch die ganze Stadt reisen konnten.

Von Copacabana aus konnten wir mit einem Kleinbus des Nationalparkservices direkt zur Christus Statue auf dem Gipfel des Corcovado gelangen. Das war zwar nicht ganz so stilecht, wie mit der Zahnradbahn hochzufahren, aber wir konnten uns so die Anreise zur Talstation und das Schlange stehen schenken.

 

Auf dem Busticket war ersichtlich, in welchem Zeitfenster der Bus für die zweite Etappe startete. Die Fahrt war so abgestimmt, dass ohne grosse Wartezeit beim Besucherzentrum der nächste Bus zum Gipfel bestiegen werden konnte. Insgesamt kostet der ganze Spass etwa 20 CHF pro Person, darin enthalten waren die Hin- und Rückfahrt ab Copacabana zur Christus Statue und der Eintritt selber. Auf Grund der vielen Berichte, die wir im Vorfeld gelesen hatten, erwarteten wir einen Riesenandrang. Umso mehr waren wir überrascht, dass sich die Besuchermassen zur Mittagszeit bei unserer Ankunft in Grenzen hielten. Auch das Wetter war uns gut gesinnt. Obwohl der Himmel nicht wolkenlos war, hatten wir eine gute Sicht auf die unter uns liegende Stadt. Wir waren uns schnell einig, dass in Bezug auf die Lage und die Landschaft von Rio de Janeiro wohl nur noch Hong Kong in derselben Liga spielt. Beide Städte weisen eine ähnliche Topografie auf. In unzähligen Buchten, begrenzt durch urwaldbewachsene Felskegel drängen sich die einzelnen Quartiere und prägen so das Stadtbild. Das 360° Panorama, das sich von der Plattform des Cristo Redentor bot, war jedenfalls grandios. Zum Schmunzeln brachten uns einmal mehr die Selfie geilen Besucher. Auf von Pirelli gesponserten Gummimatten legten sie sich auf den Rücken, um ihre Freunde in der besten Perspektive vor  der über ihnen stehenden Christus Statue ins Bild zu bringen. Wem das zu kompliziert war, konnte die Dienste eines Profifotografen in Anspruch nehmen, welcher seine Kunden genauso positionierte, dass die bekannten Bilder entstanden, auf welchen die Hände des Besuchers diejenigen der Statue berühren.

Wir wollten die Stadt nicht verlassen, ohne die zweite, ganz grosse Attraktion Rios gesehen zu haben, den Zuckerhut. Mit der Seilbahn liessen wir uns am Tag von Uelis Geburtstag auf den 396m hohen Felsen transportieren. Es wird bestimmt nicht allzu vielen Besuchern vergönnt sein, ihren Ehrentag auf diesem herrlichen Aussichtspunkt zu verbringen. Wir waren mit der ersten Gondel unterwegs, und hatten dadurch den Berg noch fast für uns allein. Auch auf dieser Erhebung lag uns wieder ganz Rio de Janeiro zu Füssen, auf der einen Seite wieder der Strand von Copacabana, in der Mitte die Christus Statue und rundherum die Quartiere der eindrücklichen und einzigartigen Stadt, diesmal bei strahlend blauem Himmel!!



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