Durch Zoomen der Karte kann man mehr Details der Route erkennen


Finnland

Die planmässige Abfahrt unserer am Vortag gebuchten Fähre war halb acht Uhr und wir sollten eine Stunde vorher im Hafen eintreffen. Das hiess, Wecker stellen und ein schnelles Frühstück. Durch mehrere Baustellen im Hafengebiet ist die Zufahrt etwas komplizierter als sonst, aber kein Problem, wenn man nicht auf das GPS achtet. Wir zeigten unsere IDs und man schickt uns direkt in die Kolonne 6, wo wir ohne anhalten direkt aufs Schiff fuhren und in die Poleposition eingewiesen wurden.

 

Die Überfahrt dauerte nur etwas mehr als zwei Stunden und deshalb waren noch vor zehn Uhr auf finnischem Boden. Bis wir endlich zum Stadtzentrum draussen waren, ging es nur harzig vorwärts. Alle paar Meter eine Ampel, und diese war meist rot für uns. Wir fuhren als Erstes zu einer Wäscherei und erledigten in zwei Stunden diesen Job und kauften auch gleich ein paar Lebensmittel im selben Einkaufszentrum ein. Die Preise waren bis auf wenige Dinge ähnlich teuer wie in der Schweiz, aber dafür war das Angebot auch vergleichbar gut. Im Stadtcamping richteten wir uns ein und mussten mangels Schatten unsere Markise aufbauen, denn an der Sonne war es uns definitiv zu heiss! Wir lernten Stefan und Rebekka kennen, welche wiederum gute Freunde unserer Freunde HR und Ruth Möri sind: Die Welt war wieder einmal klein!

Die Besichtigung von Helsinki hatten wir auf den nächsten Tag geplant und wie schon in anderen Städten eine «Freetour» gebucht. Das Auto stellten wir gratis am Bahnhof direkt beim Campingplatz ab und fuhren, mit einer Tageskarte ausgerüstet, in der Metro ins Zentrum. Wir waren früh dran und schauten uns deshalb schon mal das Gebiet um den Hafen an und trafen uns danach mit unserem «Freetour» Guide am Alexander Denkmal. Wir waren eine gemischte Gruppe und nach einer kurzen Vorstellung übernahm Matti das Zepter. Und er redete, und redete, und redete. Über fast alles erzählte er pausenlos, nur die Sehenswürdigkeiten kamen dabei nur in Nebensätzen vor. Es dauerte nun bereits eine Viertelstunde und er redete pausenlos und rasend schnell. Wir schauten uns an, und  beschlossen, uns bei der erstbesten Gelegenheit «französisch zu verabschieden». Als er alle in die Kathedrale verfrachtete, blieben wir etwas zurück und schlichen uns davon. Nicht sehr elegant, aber wir wollten uns nicht vor all den anderen Gästen erklären, für sie mochte es ja passen. So viel unsere Besichtigung halt etwas kurz und ohne viel Hintergrundinformationen aus. 

Wir nahmen die nächste Fähre auf die Insel Suomenlinna. Dort lebt eine bunt zusammengewürfelte Community inmitten der alten Wehranlagen und historischen Gebäuden. Auch hier in Finnland war offenbar Schulreise Saison. Hunderte von Schülern aller Altersklassen wirbelten auf der kleinen Insel herum. Wir nahmen es gemütlich und schlenderten kreuz und quer über das Eiland. Allzu viel gibt es aber nicht zu sehen. Einige kleine Museen und vor allem Restaurants, Galerien und Souvenirläden ziehen die Leute an. Überrascht hat vor allem, dass es tatsächlich ein noch in Betrieb befindliches Trockendock zu bestaunen gibt. Und es waren auch einige mittelgrosse Schiffe trockengelegt, um daran arbeiten zu können. Auch speziell ist der Kirchturm, da in dessen Spitze auch noch ein Leuchtfeuer eingebaut ist und die Kirche zugleich als Leuchtturm dient. Ob dieser Schiffe warnen soll, oder etwa Gläubigen den richtigen Weg weist, konnten wir nicht herausfinden.

Beim Auto zurück, liessen wir die Agglomeration hinter uns und fanden an einer Sackgasse im Wald einen netten Übernachtungsplatz. Zwar kamen immer wieder Radfahrer vorbei und ab und zu auch mal ein Auto, aber bald waren wir alleine dort draussen. Später fielen ein paar Regentropfen aus dunklen Gewitterwolken, aber der Spuk war vorbei, bevor der Boden auch nur feucht wurde.

Weitere 40 km im Osten liegt Porvoo. Das Städtchen gilt als eines der schönsten Finnlands und deshalb wollten wir uns das auch anschauen. Am Fluss liegt eine ganze Reihe ähnlicher Häuser. Die schmucke, dunkelroten Gebäude sind tatsächlich sehr fotogen und direkt dahinter ist ein weiteres Quartier mit farbenfrohen Holzhäusern erhalten geblieben. Gross ist das alles nicht und früh am Morgen wirkte alles noch etwas ausgestorben.

 

Auf Schnellstrassen umfuhren wir Helsinki auf unserem Weg nach Westen. Das nächste Ziel war der Nuuksion Nationalpark. Dort wollten wir einen ersten Eindruck der finnischen Natur gewinnen. Auf zwei kurzen Wanderungen lernten wir tatsächlich einen Teil der typischen Landschaft kennen. Braun gefärbte Moorseen, lichte Föhrenwälder und immer wieder auch Sumpfgebiete prägten das Bild. Etwas «exotischer» war die hüglige Topografie, wir erwarten im Landesinnern dann eher flaches Terrain.

Da es erst kurz nach Mittag war, setzten wir unsere Fahrt Richtung Südküste fort. Auch hier wählten wir, unüblich für uns, Schnellstrassen und sogar ein Stück Autobahn, einfach deshalb, weil wir schnell herausgefunden hatten, dass die durch Ortschaften führenden Strassen ziemlich mühsam sind. Nicht nur sind die Höchstgeschwindigkeiten selbst in kaum besiedelten Gebieten sehr tief, nein sie wechseln auch alle paar Hundert Meter. Dazu stehen in kurzen Abständen immer wieder  Blitzkästen, sodass man höllisch aufpassen muss, nicht zu schnell zu fahren. An dann auch noch Rotlichter ohne Ende in Ortschaften. Nun, das alles macht das Fahren stressig und zumindest der Fahrer muss hoch konzentriert bleiben und hat kaum Gelegenheit sich die Gegend anzuschauen.

Erst wollten wir noch einmal an der Südküste des Festlands übernachten. Da das Platzangebot aber dort mager ist und wir gut vorangekommen waren, setzten wir am späten Nachmittag mit der Fähren auf die Insel Rosala über und der anvisierte Übernachtungsplatz stellte sich als Bijou heraus. In einer schönen Bucht konnten wir uns direkt am Strand im Schatten des Waldes einrichten. Zum Baden ist es nicht unbedingt ideal, denn auch nach fünfzig Meter ist das Wasser erst knietief. Es gab allerhand Seevögel zu beobachten und ausser uns waren nur noch zwei andere Autos zum Übernachten eingetroffen. Wir wollten eigentlich grillen, aber als Ueli ein Bündel Feuerholz zur vorhandenen Grillstelle brachte, wurde er vom finnischen Nachbar darauf hingewiesen, dass wegen Waldbrandgefahr Feuer zurzeit verboten seien. Ein Hinweisschild erklärte das deutlich, aber es stand dort halt auch «ausser in der zur Verfügung gestellten Feuerstelle». Wir liessen uns aber nicht auf eine Diskussion ein, schliesslich sind wir ja Gast im Land, und stellten unseren Menüplan halt um.  Eigentlich hatten wir noch das Wikinger-Zentrum besuchen wollen, mussten aber feststellen, dass es erst um Mittag öffnet und eine genauere Recherche offenbarte zudem, dass es sich weniger um ein Freiluftmuseum, sondern eher um ein Eventlokal handelt. Wir nahmen deshalb die nächste Fähre zurück, denn ausser dem schönen Übernachtungsplatz hat es  vor allem Ferienhäuser auf der Insel verstreut.

 

Ein gutes Stück mussten wir dieselbe Strecke zurückfahren, bevor wir Richtung Turku abbiegen konnten. Dort angekommen, parkten wir das Auto und stellten schnell fest, dass wir ein gutes Stück vom alten Zentrum entfernt gelandet waren. Nun gut, dann gibt es halt heute ein paar Hundert Schritte mehr auf den Zähler. Per Zufall kamen wir an der schönen Markthalle vorbei, für uns immer eine interessanter Ort zum Erkunden. Auch die in Turku ist gut bestückt und glänzt vor allem durch sein internationales Gastronomieangebot. Das alte Quartier am Fluss ist sehenswert. Es ist nicht gross, aber die Lage am kaffeebraunen Fluss und die alten Alleen sind attraktiv.

Auf dem Weg nach Rauma wählten wir eine Route durch die Inselgruppe nordwestlich von Turku. Bis nach Uusikaupunki merkte man davon allerdings nichts. Danach aber führt die Strasse von Insel zu Insel und gibt auch immer wieder Blicke auf die vielen, weit verstreuten Eilande frei. An der Ostküste einer der Inseln wählten wir unseren Übernachtungsplatz. Auf den glatten Felsen am Ufer genossen wir im Schatten einen Apéro. Bald wurden aber die Kumuluswolken immer dunkler und wir beschlossen, bald zu kochen. Aber es begann bereits beim Essen zu tropfen und wir mussten fluchtartig ins Auto zügeln. Kaum drinnen prasselte ein Platzregen nieder. Aber auch diesmal war es nur ein kurzes Gewitter. Um acht Uhr sah man bereits wieder die ersten blauen Löcher am Himmel.

 

In Rauma steht eine schöne historische Altstadt mit Holzhäusern, ein grosses Quartier ist weitgehend erhalten geblieben. Die Stadt wurde im 14. Jahrhundert gegründet und ist damit die drittälteste in Finnland. Die Stadt fiel im 18. Jahrhunderte einer Feuersbrunst zum Opfer, aber da seither kein grosses Feuer gewütet hat, sind viele der etwa 600 Häuser entsprechend alt. Kein Wunder gehört dieser Ortsteil zum UNESCO-Weltkulturerbe, denn es ist gleichzeitig die grösste Ansammlung alter Holzhäuser in ganz Nordeuropa. Die meisten Gassen wirken verlassen und ruhig, aber auf dem Platz vor dem alten Rathaus herrschte ein lebhaftes Treiben. Man geniesst einen Kaffee und etwas Süsses in der warmen Frühlingssonne.

Da die Landschaft auf dem Weg ins Landesinnere wenig Abwechslung bietet, legten wir die Strecke auf Schnellstrassen zurück. Bei Tyrvään konnten wir ein weiteres Beispiel der Kirchenarchitektur der Region bewundern, leider einmal mehr nur von aussen. Die Kirche besitzt keinen Turm und ist aus Stein erbaut. Das aufwändig konstruierte Holzschindeldach ist mit Asphalt imprägniert. Weil es zurzeit sehr warm war, verflüssigte sich die schwarze Masse und musste über die Regenrinne in Eimern aufgefangen werden.
Kurz darauf folgten wir dem TET, dem Trans European Trail. Diese Routen sind eigentlich für Offroadmotorräder gedacht, da aber in Finnland nur auf befestigten Strassen gefahren werden darf, ist sie in dieser Region auch autotauglich. Anstatt auf breiten, weitgehend geraden Teerstrassen zu reisen, verabschiedeten wir uns in die Wälder und Landwirtschaftszonen. Die Pisten waren zum Teil besser im Schuss als manch eine asphaltierte Strasse, auch wenn es immer wieder schmale und mit losem Schotter befestigte Abschnitte gab.

 

Wir waren gut vorangekommen und suchten schon früh einen Übernachtungsplatz. Der erste war und zu nah an einer Strasse und der Bahnlinie, aber schliesslich fanden wir einmal mehr direkt an einem See einen schönen Platz. Neben einer Bootsrampe hatte es eine alte Schiffslandestelle, welche uns einen sonnigen Platz garantierte. Allerdings waren auch heute wieder Gewitter im Anmarsch und schliesslich mussten wir für das Nachtessen schon wieder ins Auto flüchten. 

Am Morgen waren die Wolken wieder weg und die Sonne zauberte eine magische Stimmung. Eine Stunde weiter nördlich planten wir eine Wanderung im Seitsemisen Nationalpark. Wir parkten den Landcruiser bei Kovero, denn von da aus starten mehrere Wanderwege. Dort hatte der Nationalparkservice auch eine alte Farm mit allen Nebengebäuden stilecht restaurieren lassen, sodass man einen Eindruck erhält, wie man anfangs 20. Jahrhundert Landwirtschaft betrieben hat. Der Weg führt durch schönen Mischwald. In sumpfigen Zonen wurde er wie üblich auf Bretterstege verlegt. Wir hatten den Eindruck, dass die Wegplaner jeden kleinen Hügel in der Gegend in die Route aufgenommen haben. Aber mehr als 20 m Anstieg bekommt man auch so nicht zusammen. Nach gut eineinhalb Stunden waren wir zurück und fuhren auf Waldstrassen durch den Park. Anstatt über Teerstrassen, schlugen wir uns weiter durch die Wälder, um den Helvetinjärvi Nationalpark zu erreichen. Dort gibt es kaum Rundwanderwege, sondern nur meist lange, sogar mehrtägige Wanderrouten quer durch. Wir beschränkten uns daher auf die Fahrt durch den Nationalpark. Die Landschaft war aber nicht wirklich anders als die Wälder ringsherum.

Das Wetter wurde nun zunehmend gewitterhaft und immer wieder erwischte uns ein Platzregen. Wir erreichten dann auch unseren Schlafplatz bei strömendem Regen. Der Ort liegt auf einer Insel mitten in einem grossen See. Das Südufer der Insel hat einen unüblich langen Sandstrand und wir parkten direkt oberhalb. Es dauerte wiederum nur kurze Zeit und die Wolken zogen weiter und schon bald strahlte die Sonne vom blauen Himmel. Es kamen dann sogar tatsächlich noch einige Leute, um zu baden. Wir konnten sie dabei beobachten, wie sie sicher 100 m hinauslaufen konnten und noch immer war das Wasser kaum tief genug um zu schwimmen. Wir hatten eine weitere sehr ruhige Nacht vor uns.

Einen grossen Teil der nächsten Tagesetappe verbrachten wir auf dem TET. Aber auch so kamen wir gut voran und trafen gerade mal auf zwei Autos in den Wäldern und Feldern. Nur kurze Abschnitte verliefen auf Teerstrassen und dann auch meist auf Nebenrouten. Wir waren in einer Gegend unterwegs, die kaum von Touristen besucht wird. Es war deshalb auch keine Überraschung, dass wir weder in der Park4Night noch in der iOverlander App viele Optionen zum Übernachten fanden. Schliesslich verbrachten wir die Nacht wieder einmal in einem Campingplatz. Dieser war recht gut ausgestattet, aber schon bald, nachdem wir uns eingerichtet hatten, mussten wir feststellen, dass die Jugend der nahen Ortschaft den Campingplatz gerne nutzt, um eine wenig mit ihren Mopeds und Motorrädern herumzukurven. Zudem war von der nahen Hauptstrasse die lärmigen LKWs gut zu hören. Kurz gesagt, nach den unglaublich ruhigen Übernachtungsplätzen, hatten wir nun Mühe einen erholsamen Schlaf zu finden.

In Oulu wollte Ueli das bestellte Schutzglas für seine Handykamera einbauen lassen. Wie es sich herausstellte, war die ein bis zwei Wochen Lieferfrist dann doch eher zwei als eine Woche, sprich, das Teil war noch nicht eingetroffen und man konnte auch nicht sagen, wann es dann so weit sei. Wir kauften Lebensmittel ein und verschwanden aus der Stadt, um an der Küste einmal mehr in Ruhe zu nächtigen. 

  Wir folgten der Küste und überquerten die Grenze zu Schweden. Dort tankten wir voll, denn in Schweden ist der Treibstoff merklich günstiger wie in Finnland. Einige Kilometer dem Tornionjoki Fluss nordwärts erreicht man die mächtigen Stromschnellen von Kukkola. Auf der schwedischen Seite hat sich im Laufe der Jahre eine richtige Touristenhochburg entwickelt, sodass die Stromschnellen schon fast eine Nebensache geworden sind. Nebst Hotel, Camping und den üblichen Hütten, befindet sich neben einem bekannten Restaurant eine Ansammlung alter und restaurierter Häuser. In einem ist das Fischereimuseum untergebracht. Die Stelle war offenbar bestens geeignet um die von der starken Strömung ermüdeten Felchen zu fangen. Mit raffinierten Fallen quer über den Fluss gebaut oder auch mit primitiven Käschern erntete man die Weissfische sehr erfolgreich. Aber auch eine wasserbetriebene Mühle und eine Sägerei kann man besichtigen.

Dem fruchtbaren Flusstal weiter flussaufwärts erreichten wir Övertornea. Im Schnapsladen füllten wir die Alkoholvorräte auf und gegenüber im Supermarkt die Lebensmittel. Danach checkten wir im Camping des Ortes ein, denn nach einigen Tagen im Busch, war wieder mal ein Service vonnöten. Die Norrsken Lodge wurde in der Schweiz bekannt, als die Auswanderer in der Sendung "Auf und davon" porträtiert wurden. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn immer wieder Schweizer Touristen hier haltmachen. Max, der Besitzer, hatte uns bereits bei der Begrüssung davor gewarnt, dass die Mücken gerade Hochsaison haben. Solange der Wind wehte, war es kein Problem, aber als er sich legte, gewannen die Biester überhand. 
Am Abend machten wir einen kurzen Spaziergang ins Dorf. Viel zu sehen gab es nicht, aber die spezielle Architektur der Kirche lohnt erwähnt zu werden.

Eine halbe Stunde nördlich erreichten wir den Polarkreis. Ein Monument erinnert an diese magische Breite. Darum herum, stehen Fahnenmasten aller Nationen, welche vom nördlichen Polarkreis tangiert werden. Nur eine Stange, die von Russland, war aus gegebenem Anlass leer.
Einen weiteren Zwischenhalt machten wir an einer weiteren Stromschnelle. Das bräunliche Wasser toste in einem Nebenarm des Flusses über eine Geländestufe. Auch hier schien das Gewässer einen Fischreichtum aufzuweisen, gleich daneben ist eine Fischerlodge eingerichtet.
Bevor wir wieder nach Finnland hinüberwechselten, füllten wir noch einmal Diesel auf und wunderten uns, warum das Zentrum von Pajala aus allen Richtungen abgesperrt war. Als wir zu Fuss zur angeblich grössten Sonnenuhr gingen, bemerkten wir, dass etwas im Tun ist. Wir fragten nach, was der Anlass sei und wurden informiert, dass der schwedische König in Kürze zu einem Besuch erwartet wurde. Die Vorbereitungen liefen und wir sahen, wie wenig Pomp und Gloria aufgewendet wurde, um den prominenten Gast zu empfangen. Ein paar Soldaten und zwei, drei Polizeiautos waren genug für die Sicherheit. Was wäre wohl hier los gewesen, wenn Herr Biden sich die Ehre gegeben hätte?

Kaum über die Grenze sahen wir die ersten Rentiere im Wald äsen, wir waren in Lappland angekommen. Nur ein paar Kilometer weiter entdeckte Myrta sogar einen Elch im Wald. Leider verzog er sich schleunigst, als wir zurücksetzten. Hinter Kolari bogen wir auf eine Nebenstrasse ab und später auf Waldwege. Grund war die "Hölle der Lappen". Bevor wir aber diesen mystischen See mitten in der Wildnis erreichten, hielten wir kurz an, um einen heiligen Stein der Samen zu besuchen. Seit vielen Hundert Jahren hat dieser grosse Fels im Wald eine religiöse Bedeutung gehabt und noch heute werden scheinbar an dieser Stelle Opfer gebracht. Unterdessen hatte das Wetter umgeschlagen und gewittrige Niederschläge gingen nieder. Sie hielten aber zum Glück nicht lange an.
Der dunkle See mit seinen hohen Felswänden auf drei Seiten ist eine geologische Besonderheit. Es soll etwa 90 m tief sein und auf 40 m Tiefe einen Zwischenboden aus Asphalt aufweisen. Durch einige Löcher in diesem Asphaltdeckel konnte die maximale Tiefe ausgelotet werden.

 

Unweit davon richteten wir uns an einem kleinen See ein. Ueli wollte sich hier das erste Mal als Fischer versuchen. Und tatsächlich dauerte es nur ein paar Minuten und er hatte einen Fisch am Haken. Er war aber so überrascht, weil nur Sekunden nach dem Auswurf ein Ruck durch die Rute ging, dass er zu wenig resolut an der Schnur riss. Die Folge war, dass der Fisch, wenn auch bereits an Land, sich von Haken löste. Da es eh nur ein 20 cm Barsch war, wurde ihm die Freiheit geschenkt. Später war noch ein zweiter Erfolg zu verzeichnen, aber auch dieser war nicht grösser und durfte zurück in sein Element.

Wir waren nun unweit vom Pallas- Yllästunturin Nationalpark und fuhren zu einer alten Mühle um diese zu besichtigen und auch gleich von dort eine Wanderung zu starten. Es stellte sich leider heraus, dass die Mühle noch nicht zugänglich war, vermutlich weil die Saison noch gar nicht eröffnet war.
Wir fuhren deshalb in den nördlichen Teil und starteten beim Hotel Pallas eine kurze Wanderung. Die Landschaft war unterdessen bergiger geworden, die höchsten Gipfel erreichen immerhin 800 m. Sogar ein Skigebiet mit zwei Skiliften ist im Winter hier in Betrieb. Auch wenn uns die Berge nicht wirklich beeindrucken konnten, waren wir froh um die landschaftliche Abwechslung nach den vielen Wäldern und Seen. Der Weg führte uns in ein Tal hinein und bald sah man im offenen Gelände einige Rentiere grasen. Der Frühling war hier noch weit zurückgeblieben und hie und da lagen gar noch Schneeresten.
Wir durchquerten den Park auf Waldstrassen. Am Pallas See spazierten wir zum bekannten roten Strand. Dieser ist mehrere Hundert Meter lang und tatsächlich von stark rotbrauner Farbe. Im Sommer ist der Platz scheinbar sehr beliebt zum Baden. Man kann dort auch Zelten und eine Schutzhütte, Grillstelle und WC machen den Aufenthalt angenehm komfortabel.

Nachdem wir am Morgen noch von recht gutem Wetter profitiert hatten, wurde es am Himmel zunehmend dunkler. Nachdem wir in Levi, eines der bekanntesten Skigebiete Finnlands, wo auch Weltcupskirennen stattfinden, noch eingekauft hatten. Bald darauf endete die Teerstrasse und machte eine rumpeligen Piste Platz. Und genau jetzt öffnete der Himmel seine Schleusen. Erst als wir später zum Übernachten anhielten, sahen wir, was dies am Hinterteil unseres Campers angerichtet hatte: Dick mit Schlamm bespritzt präsentierte sich dieses nun. Wir mussten jetzt aufpassen, wenn wir schon nur in die Nähe des Autos kamen, sonst war man selber auch bald dreckig. 

Wir folgten dieser recht einsamen Strecke weiter nach Norden, bald entlang des riesigen Lemmenjoen Nationalparks. Immer wieder regnete es und die Temperatur erreichte noch knapp zweistellige Werte. Wir machten einen Abstecher in den Nationalpark. Als wir in Lemmenjoki ankamen, regnete einmal mehr. Wir warteten auf dem Parkplatz eine halbe Stunde und tatsächlich erwischten wir für die geplante Wanderung ein trockenes Zeitfenster. Entlang eines Rundwegs wurden uns auf Tafeln immer wieder Informationen zu Flora, Fauna und Geschichte der Region präsentiert. Als wir zurück beim Auto waren, konnten wir einige finnische Wanderer beobachten, wie sie ihre riesigen Rucksäcke packten und in die Wildnis eintauchten. Es gibt kein schlechtes Wetter, sagt man, nur schlechte Ausrüstung…

Weit abseits der Hauptstrasse fanden wir einmal mehr einen einsamen Platz an einem See. Uelis Fischerei war dort aber komplett erfolglos. Ob es das Wetter war, die Ausrüstung, der See selber oder schlicht seine fehlende Erfahrung, wer weiss das schon. Da es immer noch wechselhaft und noch einmal kühler war, hatten wir leider nicht allzu viel von diesem an und für sich netten Platz. 

Wir waren nur eine halbe Stunde von Inari entfernt. Dort besuchten wir das Samenmuseum. Dort kann man sich sehr eindrücklich über die Geschichte und Kultur der Samen informieren. Da diese aber eng mit der Natur verknüpft sind, wird auch der Tier- und Pflanzenwelt ein guter Teil des Museums gewidmet. In der Aussenanlage ist ein Freilichtmuseum mit gegen fünfzig Gebäuden und Exponaten zu sehen. Von ganz primitiven Zelten der Nomaden bis hin zu  recht komfortablen Holzhäusern kann man sich ein Bild der Lebensumstände dieses Volkes machen. Einige raffinierte Fallen werden dort auch gezeigt. Sei es für Schneehühner oder Bären, Lemminge oder Rentiere, für alle hatten die findigen Leute eine passende Falle parat.

Unweit von Ineri besuchten wir die älteste Kirche Lapplands. Den Anblick muss man sich aber erst verdienen, denn das Holzkirchlein liegt 5 km in der Wildnis draussen, fern von Strassen und Dörfern. Aber auch der Weg dorthin ist abwechslungsreich und landschaftlich interessant. Die Kirche von Pielpajärvi selber existiert seit 1760 wurde aber zwischenzeitlich vernachlässigt und wurde 1940 in der Folge umfassend restauriert. Das Innere ist sehr schlicht und hell gehalten. Besonders der Kreuz förmige Grundriss ist bemerkenswert.

Wir folgten der Strasse Nr. 971 Richtung Kirkenes. Das Wetter hatte sich im laufe des Tages markant verbessert und als wir gegen Abend uns Camp gerichtet hatten, konnte Ueli noch einmal seine wiederum erfolglose Kunst des Fischens üben und wir danach an der Sonne den Apéro geniessen. 

Norwegen

Bevor wir bei der Weiterfahrt die norwegische Grenze erreichten, füllten wir einmal mehr unseren Dieseltank, da in Norwegen der Sprit nochmal merklich teurer ist. Nun sollte der Treibstoff vermutlich reichen, bis wir in Schweden wieder günstiger tanken können. Bei dem geringeren Verbrauch in den bis anhin flachen Ländern, müssten uns die 270 Liter gut 2000 km  weit bringen.
Wir schauten noch im Supermarkt rein und konnten kaum glauben über welches Warenangebot der Laden verfügt. Sogar einen echten Appenzeller Käselaib entdeckten wir in der Kühlvitrine. Nachdem wir auch schon Mühe hatten in einem grossen Supermarkt Sojasauce zu finden, hatte es hier fünf Sorten im Regal. Und die Preise waren zudem sehr moderat, in Anbetracht der abgeschiedenen Lage erst recht erstaunlich.

 

Von der Grenze merkt man hier herzlich wenig, auch wenn wir ja hier die EU verliessen und recht nahe an der russischen Grenze waren. Was aber sehr bald und recht eindrücklich änderte, war die Landschaft. Zuerst fiel uns auf, dass der Wald ganz anders zusammengesetzt war, bald kamen tosende Flüsse in Sicht und wir waren von steilen, felsigen Bergen eingerahmt. Den Abstecher nach Kirkenes sparten wir uns, denn zu sehen gibt es dort nicht viel. Es ist wohl die östlichste Stadt Norwegens und der Endpunkt der Hurtigrouten, aber touristisch bietet die Stadt nicht allzu viel. Die Strecke der Barendt See entlang ist sehr abwechslungsreich. Kleine Bergpässe wechseln mit Flusstälern, sumpfige Moore folgen Fjorden. Viele Seen waren noch teilweise eisbedeckt, Rentiere waren überall am äsen. In Mona Bru überquert eine moderne Hängebrücke den Tana Fluss. Schliesslich endeten wir in Ifjord, einem Dorf, das aus vor allem aus einer Tankstelle mit Restaurant, Campingplatz und Hüttenunterkunft besteht. Der Nachmittag war wiederum sonnig und mit 16 Grad recht mild. Erst gegen Abend nahm die Bewölkung wieder zu und bald hing Nebel in den umliegenden Bergen.

Die Wetterprognose für das Nordkap war für den übernächsten Tag recht gut und so hatten wir keinen Grund zu früh dort einzutreffen. Wir beschlossen deshalb, einen Abstecher auf die Halbinsel nördlich von unserem Standort zu machen. Bis an das Nordende wollten wir aber nicht fahren, denn hin und zurück wären 250 km geworden. So fuhren wir der Westküste entlang durch grünes, fruchtbares Landwirtschaftsgebiet bis die Strasse steil anstieg auf ein Plateau. Zwar waren es nur gerade 300 Höhenmeter, aber uns erwartete eine komplett andere Welt. Kaum noch Vegetation war nun anzutreffen. Überall lagen noch grosse Schneefelder und die vielen Seen waren grösstenteils noch zugefroren. Was für ein gewaltiger Wandel auf nur wenigen Kilometern. Die Route senkte sich steil hinunter wieder ans Meer. Zwischen dem nördlichen und südlichen Teil der Halbinsel verhindert nur ein schmaler Landstreifen, dass die Region im Norden nicht eine echte Insel ist. Wir drehten an dieser Stelle um und fuhren auf demselben Weg zurück nach Ifjord.
Der Strasse Nr 98 entlang machten wir uns auf den Weg zum Nordkap. Noch immer lagen über 300 km vor uns. Die Landschaft war nach wie vor eindrücklich und abwechslungsreich. Von einem Rastplatz aus machten wir einen Spaziergang zum Silfar Canyon. Tief hat sich der Fluss in die Felsen gefressen. Kristallklares Wasser leuchtete türkisfarben und das grosse Volumen der Schneeschmelze donnerte zu Tal. An der Küste zurück, suchten wir uns einen Übernachtungsplatz. Es war kühl und recht windig, sodass wir versuchten einen etwas geschützten Platz zu finden. Wir folgten einer schmalen Kiesstrasse bergwärts und wurden fündig. In einer Senke umgeben von interessanten geologischen Formationen parkten wir. Myrta machte sich auf die Suchen nach hübschen Steinen und hatte bald eine nette Sammlung zusammen. Mit dem mitgebrachten Feuerholz konnten wir einmal mehr unsere Steaks auf dem Grill braten. Zum Draussen sitzen war es aber zu kalt und wir genossen das Nachtessen drinnen.
Per Zufall machten wir einen WC-Halt an einer Raststätte, wo ein 4 km langer Naturlehrpfad abgeht. Da das Wetter recht gut ausschaute, nutzten wir die Gelegenheit, uns etwas Bewegung zu verschaffen. Der Weg führt durch verschiedene Landschafts- und Geologieformen. Tafeln erläutern interessante Details dazu. Besonders beeindruckten uns aber die vielen kleinen Blumen, die in diesem rauen Klima gedeihen. Aber auch die Steinformationen am steinigen Strand sind eindrucksvoll.

Vor Olderfjord machten wir einen Abstecher auf die Halbinsel von Trollholmsund und wanderten zu der bekannten Felsformation an der Küste. Die Legende sagt, dass es sich um versteinerte Trolle handelt welche an dieser Stelle einen Schatz vergraben wollten aber durch die aufgehende Sonne zu Stein erstarrten. Die Landschaft ist wunderschön und ein Blick auf die Karte zeigte uns, dass es kein Zufall ist, dass die Geologie identisch ist mit der an unserem letzten Schlafplatz, die beiden Stellen liegen einander gegenüber am Fjord. Die Trolle sehen tatsächlich aus wir eine versteinerte und unterdessen halb erodierte Gruppe von Zwergen. Auch die Flora war sehr interessant und viele Blumen blühten. Eine riesige, wunderschöne Hummel erweckte unser Interesse.

 

Wir fuhren noch bis etwa 60 km vor das Nordkap und konnten mit unserem 4x4 Camper einen der wenigen Plätzte anfahren, welcher weit ausser Sicht- und Hörweite der Hauptstrasse liegt. Dieser ist zwar sehr windexponiert, aber das kalte und wechselhafte Wetter zwang uns sowieso im Auto zu verweilen. Myrta entdeckte unweit von uns einen der mächtigen Seeadler auf einem Felsvorsprung. Sie haben eine Flügelspannweite von bis 2.75 m. Ueli pirschte sich heran um ein paar Bilder zu schiessen. Kaum wurde er aber entdeckt, flog der mächtige Vogel auf und verschwand nach ein paar Erkundungsrunden über uns.  

Bis zum Nordkap waren es nun nur noch etwa eine Fahrstunde. Hoch und runter ging die Fahrt. Sogar im langen Tunnel unter dem Meer durch führt die Strasse. Die Landschaft wurde noch einmal karger und unwirtlicher. Wir wollten früh dort sein, in der Hoffnung, dass wir dem zu erwartenden Besucherrummel etwas ausweichen konnten. Kurz nach neun trafen wir am Parkplatz am nördlichsten Ende Europas ein. Es stellte sich leider heraus, dass die nach wie vor hervorragende Wetterprognose in keiner Weise zutraf. Es hatte zwar keinen Nebel und der Wind war nur schwach. Die Sonne wollte sich aber nicht zeigen und die Temperatur erreichte keine 10 °C. Der Parkplatz war mehr als die Hälfte mit unzähligen Campern gefüllt. Alle wollten mindestens eine Nacht am Nordkap verbracht haben. Die Übernachtung und auch der Zutritt zum Nordkap ist übrigens nach wie vor kostenlos. Nur wenn man das Museum, den Souvenirshop und das Restaurant besuchen möchte, bezahlt man etwa 25 CHF Eintritt. Wir begnügten uns mir einem Spaziergang zum weltberühmten Monument in Form der Erde mit seinen Meridianen und folgten der 300 m hohen Felsküste ein Stück. Es gab noch eine von Kindern aus aller Welt geschaffene Skulptur zu bestaunen und das war es dann auch schon. Es scheint vor allem der Mythos «nördlichster anfahrbarer Punkt Europas» zu sein, der Tausende von Besuchern anzieht. Vor allem Wohnmobiltouristen werden magisch davon angelockt. Der Grossteil des Verkehrs zum und vom Nordkap sind dann auch Camper. Ganze Karawanen von ihnen kommen einem entgegen. Auf allen möglichen Routen von Süden kommend, begegnet man ihnen auf Schritt und Tritt. Für uns war es natürlich auch eines dieser «Bucketlist» Dinger, aber viel zu tun oder zu sehen gab es für uns nicht. So war unser Aufenthalt von kurzer Dauer.
Auf dem Rückweg, bis Oldenfjord ist es für 125 km dieselbe Route, besuchten wir Honningsvag, den einzigen grösseren Ort in der Region. Bis dorthin kamen uns bereits gegen zwanzig Busse entgegen. Wie es sich herausstellte, karrten sie Hunderte von Passagieren eines Kreuzfahrers ans Kap. Im Ort wimmelte es dann auch von Schiffsreisenden. Das an und für sich hübsche Städtchen dann immer komplett überlaufen, wenn eines, oder gar mehrere, der riesigen Dampfer anlegt. Das Hurtigrutenschiff, welches eben anlegte, erschien schon fast zwergenhaft neben dem riesigen Kahn.

Nachdem wir nun das Nordkap hinter uns gelassen hatten, klarte auch das Wetter auf und wurde zunehmend sonnig. Die Temperaturen blieben aber noch immer bescheiden, aber schliesslich waren wir noch immer auf mehr als 70° nördlicher Breite unterwegs, also einiges nördlicher, als wir zum Beispiel in Alaska je gewesen waren.
In der Gegend von Alta richteten wir mitten im Wald ein weiteres Camp ein und genossen bei passendem Wetter ein Käsefondue. Kaum fertig mit essen, fielen ein paar Tropfen, aber etwas ernsthaftes wurde es nicht.

Zurück in Alte kauften wir ein, den es war die letzte grössere Ortschaft für eine ganze Weile. Ausserhalb des Ortes besuchten wir das interessante Alta Museum. Nebst einigen indoor Ausstellungen, sind vor allem die Felsritzungen in der Umgebung sehr eindrücklich. Bis 8000 Jahre sind sie alt, sie wurden also schon kurz nach dem Ende der letzten Eiszeit angebracht. Wären die feinen Gravuren aber nicht mit roter Farbe nachgemalt und die Felsen von Moos und Flechten befreit, würden man sie heute kaum noch erkennen. Im Museum zeigt eine umfassende Ausstellung die Geschichte der Region auf, die Kultur der Samen, das Geschäft mit dem Bergbau, aber auch das Handwerk der Gegend.

 Der Küste entlang gings es dann westwärts, fast immer einem der vielen Fjorde entlang. Zwischendurch steigt die Strasse zu einem kleinen Pass hoch, um bald wieder zum nächsten Meeresarm herunterzuführen. Das Wetter war nach einem kurzen Schauer recht sonnig, erst im Laufe des Nachmittags fuhren wir unter tief hängendem Hochnebel durch die Landschaft. In Bitavarra, am Anfang des schmalen und langen Lyngen Fjords, machten wir unseren Etappenhalt. Der Campingplatz bot alle notwendigen Dienstleistungen, um nach einigen Tagen im Busch wieder, zu retablieren: Duschen, Wäsche waschen, Website auf den neusten Stand bringen, etc.