Dampfkochtopf

Wir wollten uns schon seit längerem einen Dampfkochtopf beschaffen weil...

...dieser Kochzeit und damit Treibstoff spart

... man in grosser Höhe nur unter Druck überhaupt kochen kann, da der Siedepunkt von Wasser pro 300 Höhenmeter etwa 1°C abnimmt, d.h. z.B. in 4500 m.ü.M. nur noch etwa 85°C beträgt und so Lebensmittel viel länger gekocht werden müssen bis sie gar sind.

 

Beim Recherchieren im Internet fanden wir jede Menge guter Produkte, aber oft waren sie zu gross oder zu schwer oder aber sie hatten einen langen, abstehenden Griff welcher beim Verstauen viel Platz benötigt.

Dann aber wurden wir in Korea fündig. Die dort für sehr gute Qualität bekannte Marke Kovea bietet einen für Camping optimierten Dampfkochtopf an:

 

Model:  Kovea Riso KCW-PC300

Gewicht: 2.2 kg (wie oben abgebildet, nur Topf mit Deckel 1.7 kg)

Material: Rostfreier Stahl, Silikon

Preis: Ab 100 CHF  je nach Quelle

Besonderes: Es wird auch ein normaler Deckel mitgeliefert (findet im Deckel des Transportbeutels Platz), so dass der Topf als normale Pfanne genutzt werden kann.

 

Funktion:

  • Der Deckel wird aufgesetzt und durch verdrehen des zentralen Knopfs verriegelt
  • Nach Aufbau des Drucks verhindert ein Bolzen (Safety Lock) das Öffnen
  • Über das Überdruckventil wird der Druck automatisch entlastet bzw. manuell abgelassen  um den Deckel zu entriegeln

 Das Handling ist sehr einfach und die Qualität ist hervorragend

Auf den Bildern unten sind die Details dargestellt

 

Nun muss sich aber der Topf noch im "harten " Reisealltag bewähren, wir werden berichten.

 

Wo nun kann man das Produkt kaufen? Entweder über e-bay Korea (ziemlich teure Versandkosten, oder wie wir, über einen Freund vor Ort. In Europa haben wir keine Quelle finden können, schade



Zauberstab

Ja wir sind sicher, dass nun einige Leser nur den Kopf schütteln werden, aber wenn man, wie wir, gerne kocht und isst, dann kann es doch schon Sinn machen, so eine Maschine mitzuschleppen. Das Einsatzspektrum ist enorm: Es lassen sich feine Suppen pürieren, gesunde Smoothies aus exotischen Früchten erzeugen, mit dem Schwingbesen leckere Dessertcremes machen, Mayonnaise ohne das ganze künstliche Zeug und all den Zucker mixen, Kräuterpestos und allerlei gehacktes zubereiten, usw....

 

Um auch in der Aussenküche autark werkeln zu können, haben wir uns für ein Gerät mit Akkus entschieden. Gross ist die Auswahl nicht auf dem Markt. Auf Grund ausgedehnter Recherchen haben wir uns für ein Produkt von KitchenAid entschieden, nicht zuletzt da diesem Produkt auch ein Schwingbesen beiliegt. Aus Platzgründen werden wir wohl nicht allen Zubehör mitschleppen, aber Schwingbesen, Häcksler und Pürierstab werden es sicher an Board schaffen. Billig ist das Gerät nicht gerade, aber wenn man im Internet etwas herumschaut, findet sich sicher ein akzeptabler Deal. 
Erste Erfahrungen zu Hause haben uns überzeugt. Die Maschine ist leistungsstark und der Akku hält erstaunlich lange. Dieser kann dann auch während der Fahrt in 2 h wieder geladen werden und ist somit wieder voll einsatzfähig im nächsten Camp. Wir haben dazu auch ein universales Ladegerät dabei, welches ab dem 12V Bordnetz lädt und der Inverter gar nicht benötigt wird.


Uns interessiert was ihr so an mehr oder weniger Wichtigem mitschleppt und freuen uns auf Tipps und Kommentare

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Kommentare: 1
  • #1

    Iris und Stefan Zehnder (Dienstag, 07 Juni 2016 19:29)

    Hoi zäme, auch wir sind in Südamerika mit einem Azalai unterwegs, allerdings mit einem LandRover Defender! Wir starteten im September 2014 in Buenos Aires und sind jetzt in Paraguay auf dem Weg nach Norden. Wie ihr seht, reisen wir extrem langsam ;) , vielleicht treffen wir uns ja irgendwann mal. Ich back dann einen Kuchen oder einen Karoffelgratin im unverzichtbaren Omnia Backofen. Beste Grüsse und gute Fahrt!
    Iris und Stefan